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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Can Daten per Funk übertragen


Autor: Marcel G. (merdl)
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Hallo ich wollte mal fragen, ob sich da jemand auskennt und schon 
Erfahrungen gesammelt hat? Ich wäre sehr glücklich hier ein paar Infos 
zu bekommen. Ich verwende das Eval Board MC56F8037 von Freescale. An 
dieses muss ich über eine Uart Schnittstelle ein Wlan Funkmodul 
anbinden. Im Prinzip soll ich das Kabel des Can Buses unterbrechen und 
die Daten per Funk austauschen. Ich habe einen CANopen Safty Stack und 
muss nun versuchen die CANdaten abzuholen und auf das Funkmodul weiter 
zu leiten. Mir fehlt hierbei leider die Programmiererfahrung in C. Wie 
gesagt würde ich mich freuen wenn mir da jemand ein paar allgemeine Tips 
dazu geben könnte.


Gruß merdl

Autor: benschi# (Gast)
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Hallo Marcel,

Wenn du die CAN-Leitung einfach durch eine Funkstrecke ersetzen willst, 
dann nimm das Sende- und Empfangsmodul von ELV. Die haben eine sehr 
einfache Handhabung und eine Sendeempfernung von 100m (ideale 
Bedingungen vorausgesetzt).

Empfänger:
http://www.elv.at/Empfangsmodul-RX868-3V,-868-MHz/...

Sender:
http://www.elv.at/HF-Sendemodul-TX868-75,-868-MHz/...

MfG.: Benjamin

Autor: Marcel G. (merdl)
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Hallo benschi, Vielen Dank für deinen Tip. Leider sind wir fest gelegt 
worden auf ein Wlan Modul von Rovin Networks RN-131G (Modul) 
RN-131G-Eval. Mein Problem ist gerade, wenn ich so in den Foren 
nachlese, dass viele sagen dass es nicht funktioniert Can Daten über 
Wlan zu übermitteln. Can ist vollduplex und der Funkstandard eben nicht. 
Hat da jemand Erfahrungen damit gemacht? Wäre sehr dankbar um hilfreiche 
Tips.


Grüße Merdl

Autor: Dieter (Gast)
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Bin zwar kein Elektronik- oder Schnittstellen-Experte, sondern nur 
Anwender des CAN-Bus.
Bei den Anwendungen, die ich zu betreuen hatte, habe ich nur böse 
Erfahrungen gemacht mit Medienkonvertern, Repeatern etc. innerhalb des 
CAN-Busses. Wir arbeiten dabei meist mit Busgeschwindigkeiten von 125 
KBaud und höher sowie Auslastungen von ca. 50 %. Mag sein, dass das 
Problem bei niedrigeren Busgeschwindigkeiten nicht so gravierend ist.
Wenn es nur um einzelne Busteilnehmer geht, die nicht per Draht erreicht 
werden können, gibt es Möglichkeiten, einen Konverter als Busteilnehmer 
einzubinden und das eigentliche Gerät dann über ein anderes Medium 
anzusteuern. Auf jeden Fall sollte der CAN-Bus selbst nicht unterbrochen 
werden.
Ein Elektroniker hat mal versucht, mir das zu erklären. Es hängt wohl 
damit zusammen, dass es auf dem Bus nicht wie sonst 2 sondern 3 Zustände 
gibt (low, high, priority) und der dritte Zustand nur erkannt werden 
kann, wenn alles per Draht miteinander verbunden ist.
Ist sicher nicht die erschöpfende Auskunft, bewahrt aber vielleicht vor 
unnötiger Sucherei.

Gruß
Dieter

Autor: Strubi (Gast)
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Hi,


Auf jeden Fall muesstest du dir ein Protokoll zur Umwandlung überlegen, 
dann geht das schon. Aber ich würde auch eher zur Fertiglösung greifen, 
die Entwicklung kann mal schnell 20kEUR kosten.
Habe mal mit dem Blackfin BF537 laenger mit CAN und Ethernet 
rumgespielt. Das Problem liegt ansich in den Latenzzeiten, die durch das 
"Wrappen" oder besser "Umpacken" der CAN-Daten in Ethernet-Daten (und 
vice versa, per UDP/IP) eingefuehrt werden. Wenn du da garantierte 
Zeiten unter 200uS brauchst, wird's knifflig, bei WLAN aus Erfahrung 
noch wüster (hab ich aber in der Konstellation nicht probieren können). 
Aber wenn du da sowieso über einen UART tunnelst, geht dir da ev. die 
grössere Zeit verloren..

Gruss,

- Strubi

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