Temperatursensor gesucht

Gast #1896447
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Moin,


als einfaches Projekt zum Üben mit AVR-Controllern habe ich vor, mit 2 
Temperatursensoren die Temperatur meines Heizkörpers und die Temperatur 
meines Zimmers zu ermitteln.
Das Ganze soll dann auf einem Display ausgegeben werden (das Ansteuern 
des Displays funktioniert bereits einwandfrei).

Nun meine Frage:

 - Welche Temperatursensoren könnt ihr empfehlen, die man ziemlich 
einfach (ohne Peripherie und großen Programmieraufwand) mit dem AVR 
ansteuern kann?
Möchte dabei so wenig Pins wie möglich vom AVR entbehren.

Die Temperatur des Heizkörpers ist etwa 80 °C, die Zimmertemperatur etwa 
20 °C.


Welche Sensoren (von Pollin oder Reichelt) könnt ihr mir hierfür 
empfehlen?


Danke!
Gast #1896462
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entweder du nimmst einen digitalen

vorteil: einfache ansteuerung, zb. DS18x20
nachteil: nicht besonders billig

oder analoge. hier hat man eine große auswahl, zb. KTY. wenn du es 
linear haben willst diese doppeldioden-teile zb., schau mal nach bei 
national, ansonsten PT100/1000. natürlich gibt es noch viel mehr, schau 
dich einfach mal um.
Gast #1896466
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> Eine Auflösung von 8 bit würde reichen.

Und Genauigkeit? Die meisten Sensoren haben so +/-1 oder 2Grad.
Reicht dir das? Relativ gaengig waere z.B LM75 mit I2C-Bus

Die grosse Ausnahme sind die DS1820 von Dallas. Die gleicht der 
Hersteller fuer dich ab. Leider ist ihr Protokoll fuer Anfaenger nicht 
so toll. Besonders wenn du keinen Oszi haben solltest.

Olaf
Gast #1896477
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Also ich möchte einen, der wirklich einfach "auszulesen" ist.

Wie auch immer man so einen Temperatursensor dann ansteuert, habe ich 
bisher nicht gemacht. Mir würde eine Genauigkeit von 0,5 °C reichen.

Was noch schön wäre, wenn man den irgendwo befestigen könnte (Blech mit 
Loch am Bauteil).


Also nochmal: Total einfach anzusteuern sollte er sein.
Gast #1896574
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> Mir würde eine Genauigkeit von 0,5 °C reichen.

Bei den Anspruechen faellt mir nur der DS1820 ein und der ist nicht 
einfach anzusteuern. Wenn da jemand noch was anderes kennt so wuerde 
mich das auch interessieren.

Es ist dann vermutlich einfacher und genauer einen Analogen Sensor zu 
nutzen. Aber auch da musst du bei 0.5Grad vermutlich kalibrieren.

Kuck mal hier:

http://www.national.com/mpf/LM/LM335.html#Overview

Die sind auch schon stolz darauf 1Grad zu erreichen. Sobald es genauer 
werden soll wird Temperaturmessung naemlich erstaunlich aufwendig.

Andererseits was solls? Ich meine womit vergleichst du denn deine 
Ergebnisse? Du glaubst doch nicht das irgendein billiges 
Zimmerthermometer genauer ist oder?

Olaf
Gast #1899748
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Guten morgen,

da ich mich nun dafür entschieden habe einen NTC zur Temperaturmessung 
zu nehmen, weiß ich leider nicht, welchen ich überhaupt kaufen soll.

Es gibt da natürlich auch wieder unterschiedliche, der eine hat einen 
größeren Widerstand, der andere hingegen einen kleineren.

Bei Reichelt finde ich - nachdem ich nach Temperatursensor gesucht habe 
- nur etwa 15 Bauteile.

Jetzt ist die Frage, welchen ich für meine oben beschriebene Anwendung 
kaufen sollte. Was für mich außerdem sehr hilfreich wäre, wäre ein 
Metallgehäuse mit ggf. einem Loch, damit ich den Sensor an einer Stelle 
befestigen kann.

Außerdem hat ein Bekannter von mir gemeint, dass man beim AD-Wandeln 
eines solchen Spannungssignals einen Operationsverstärker braucht.

In dem Link : Beitrag "Temperaturmessung mit NTC" ist allerdings nur ein 
einfacher Spannungsteiler vorgesehen.

Könntet ihr mir da noch kurz weiterhelfen?


Vielen Dank!
Gast #1899759
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> Also ich möchte einen, der wirklich einfach "auszulesen" ist.

Also einen, der einen Analogwert ilefert, den man mit dem A/D-Eingang 
einlesen kann.

> da ich mich nun dafür entschieden habe einen NTC zur Temperaturmessung
> zu nehmen, weiß ich leider nicht, welchen ich überhaupt kaufen soll.

> ohne Peripherie

Eigentlich gibt es nur einen: LM35. Hat sogar Reichelt.

Der liefert direkt Grad Celsius als Analogspannung die du mit einem 
A/D-Wandler eines AVR einlesen kannst, der eine Referenzspannung von 
1.1V hat (das reicht dann bis 110 GradC und bei 8 bit demnach für 0.5 
GradC Auflösung).

Da du noch nicht geschrieben hast, WELCHEN der hunderten von AVRs du 
einsetzen willst, kannst du sicher einen passenden nehmen. Du könntest 
natürlich auch einen ATXmega mit eingebautem PGA Verstärker nehmen der 
Differenzmessungen machen kann, dann gingen auch billigere Sensoren wie 
NTC, PTC, KTY, Siliziumdioden.
Gast #1899856
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Den PT1000 gibts anscheinend nicht bei Reichelt, wenn ich danach suche. 
:-(

Für was soll denn eigentlich der Operationsverstärker gut sein?



Sagt mir einfach welchen Sensor ich jetzt kaufen soll ! :-D

Den PT1000 gibts halt in recht robusten Auführungen (bei Pollin: 
Sikionmantel und PVC-Gehäuse für den Außenbereich), allerdings für je 
9,99 €!! :-o




Danke
Gast #1899886
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Also Leute....ich kaufe mir jetzt diesen hier:

http://www.pollin.de/shop/dt/Mzg5OTE4OTk-/Bauelemente/Aktiv/Sensoren_Peltier_Elemente/Temperaturfuehler_KF2_S1_2_0H1.html

Ist laut Beschreibung ein PT1000.



Könntet ihr mir nun noch konkret verraten, welchen Schaltungsaufbau 
dieser Sensor benötigt?

Wie funktioniert das mit der Referenzspannung (AREF) am Controller? Muss 
ich da dann auch einfach einen Spannungsteiler basteln?




Danke!
Gast #1899921
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> Also Leute....ich kaufe mir jetzt diesen hier:

Den befestigst du jetzt im Unterschied zum T92 wie ?

> Könntet ihr mir nun noch konkret verraten, welchen
> Schaltungsaufbau dieser Sensor benötigt?

Der Herr PTC hat's doch schon geschrieben:
"nimm nen PT1000 nen Spannungsteiler, dahinter nen OP, damit die
Messwerte nicht verfälscht werden durch die Messung. ein paar Cs und ein
paar Rs und fertig :-)"

Den üblichen ratiometrischen mit Vorverstärker damit du die geringen 
Widerstandsänderungen auf 0.5 GradC auflösen kannst

  +-----+---+------- Vref+  Beispielwerte (hängen ja vom gewünschten 
Temperaturbereich ab)
 R1    R2   |
  +-----)---)-R3-+          RTD = Pt1000     RTD = Pt100
  |     |   |    |          R1 = 3k9         R1 = 3.01k
  +-R6--)--|+\   |          R2 = 39k         R2 = unendlich
  |     |  |  >--+-- A/D    R3 = 107k        R3 = 11.8k
  |     +--|-/   |          R4 = 1k          R4 = 12.4k
  |     |   |    |          R5 = 27k         R5 = 105k
 RTD    +---)-R5-+          R6 = 941 Ohm     R6 = 11k (kompensiert 
Eingangsstrom)
  |    R4   |
  +-----+---+------- Vref-

Rechenformeln siehe 
http://www.maxim-ic.com/appnotes.cfm/appnote_number/3450
http://www.umnicom.de/Elektronik/Schaltungssammlung/Temperatur/Pt1000/Pt1000.html

> bei mir kommt ein ATmega16 zum Einsatz.

Der hat zwar eine hohe 2.56V Rferenz, aber eine PGA der z.B. um's 
10-fache verstärken könnte.

 Aref
 |  |
1k 1k
 |  |
 +--(--ADC0
 |  |     intern x10
 |  +--ACD1
 |  |
1k Pt1000
 |  |
 GND
Gast #1899942
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Danke für deine Müh', leider bleiben noch viele Fragen offen:


Wie ist in deiner ASCII-Art-Zeichnung oben der OP genau angeschlossen?
Welche Leitungen sind verbunden und welche nicht?


Die kleine Schaltung für den Aref, kommt die direkt an die Pins des 
Controllers?
Gast #1899953
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>Der hat zwar eine hohe 2.56V Rferenz, aber eine PGA der z.B. um's
>10-fache verstärken könnte.
>
> Aref
> |  |
>1k 1k
> |  |
> +--(--ADC0
> |  |     intern x10
> |  +--ACD1
> |  |
>1k Pt1000
> |  |
> GND


Ahh, das heißt ich brauch garkeinen OPV?!
Gast #1899954
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> Wie ist in deiner ASCII-Art-Zeichnung oben der OP genau angeschlossen?

So wie gezeichnet.

> Welche Leitungen sind verbunden und welche nicht?

Die mit ) übersprungenen sind nicht verbunden, die mit + schon.

> Die kleine Schaltung für den Aref,
> kommt die direkt an die Pins des Controllers?

Da ARef mit 1k belastet wird, sollte man die 5V als ARef heranziehen und 
intern ARef auf VCC 5V schalten.
Gast #1900012
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Nein, du brauchst nicht zwingend einen OP.

Mot OPs könntest du dir den Messbereich und das Signal anpassen.

Z.B. 0V für -10 bis 5V für +50° oder ähnliches. Wenn du nur die Brücke 
verwendest, dann musst du halt mit dem Signal auskommen, was am 
Spannungsteiler anliegt.
Gast #1900023
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Ok, aber wie sieht das Ganze dann mit mehreren Temp.Sensoren aus? Denn 
ich möchte 3 Sensoren verbauen und nicht nur einen, dabei aber möglichst 
sparsam mit den I/O-Pins des Controllers umgehen?!
#1900090
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@  Richard Weber (Gast)

>als einfaches Projekt zum Üben mit AVR-Controllern habe ich vor, mit 2
>Temperatursensoren die Temperatur meines Heizkörpers und die Temperatur
>meines Zimmers zu ermitteln.

Nimm drei KTY110 von Reichelt oder sonstwo, Vorwiderstand dran und 
direkt an einen AD-Eingang vom AVR. Fertig. Siehe Temperatursensor.

>Möchte dabei so wenig Pins wie möglich vom AVR entbehren.

Warum? Schotte? EIN ATmega16 im DIL40 kostet 2,50 oder so und hat 32 
IOs, da kann man schon mal 3 Pins für die Temperatursensoren "opfern".

MfG
Falk
#1900148
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Ich schrieb:
> Hallo ich hab vor kurzem ein Thermometer mit DS18S20 gebastelt.
> Die OneWire-Kommunikation war einfacher als gedacht,
> ich kann auch den Sourcecode zur Verfügung stellen.

Sehe ich auch so.
Übertriebene Angst vor den Bits ist völlig unbegründet.

Bits zu empfangen ist einfacher und störunempfindlicher, als 
irgendwelches Analog-Geraffel.


Peter
Gast #1900211
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Also Leute, jetzt habe ich nach langem Lesen den KTY110 bei Reichelt 
bestellt.

Jetzt müsstet ihr mir nur noch sagen, wie ich diesen dann mit meinem AVR 
verbinde.

Da ich im Tutorial leider keinen Schaltplan gefunden habe, muss euch 
noch mal euere gute Hilfe bemühen! :)


Vielen Dank!
Gast #1900262
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Auf der Seite vom Link vom Tutorial ist in der Zeichnung noch ein LN mit 
dazugeschaltet, somit hilft mir dieser Schaltplan von dem Tutorial nicht 
weiter.

>Nimm drei KTY110 von Reichelt oder sonstwo, Vorwiderstand dran und
>direkt an einen AD-Eingang vom AVR. Fertig.


Habt ihr noch eine Idee??


Danke!
#1900358
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@  Richard Weber (Gast)

>OK.und was muss ich mit dem AREF am Controller machen?

Mal das Datenblatt und das Tutorial gelesen?

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_ADC#Referenzspannung_AREF

> Momentan liegt der bei mir auf +5V Versorgungsspannung.

Eher schlecht. Das war vor langer Zeit bei den AVRs mal OK, heute pappt 
man dort nur 100nF dran. Siehe oben.

MFG
Falk

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