Gast
#1897676
Ein Bekannter hat sein LN mir zur Reparatur gebracht. Fehlerbeschreibung: Liefert nicht mehr den vollen Strom. Es handelt sich um ein EA-3033 von Elektro-Automatik (0..20V, Stromabschaltung bei 30A). Das LN hat zwei Trafos und zwei Brückengleichrichter. Danach werden die Gleichspannungen parallel geschaltet und auf die Siebelkos gegeben. Was hat der Knallkopp gemacht: Ausgangsspannung am LN auf 20 Volt gestellt und einen fetten Elko (33000µ/63V) angeklemmt. Elko abgeklemmt, Spannung am LN auf 5 Volt gestellt und den geladenen Elko wieder angeklemmt. Ergebnis: Eine Diode in einem der Brückengleichrichter hat vollen Durchgang. Dadurch ist die Primärschmelzsicherung des betroffenen Trafos abgeraucht und das LN hat nur noch die halbe Leistung (die übrige Elektronik bliebt durch die üblichen Schutzdioden vor der Spannung aus dem Elko geschützt). Kann aber durch diese Vorgehensweise eine Diode im Brückengleichrichter zerstört werden?