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LCD
Liquid Crystal Display
LCDs bestehen aus einer großen Fläche von Flüssigkristallen, die unter
Einwirkung eines elektrischen Feldes die Polarisationsebene des Lichts
drehen. Wird ein solches Display von bereits polarisiertem Licht
durchleuchtet, dann erscheinen diese Kristalle mehr oder weniger hell
oder dunkel. Die Angelegte Spannung ist sehr gering, es muss sich aber
um eine Wechselspannung handeln, da eine Gleichspannung die Kristalle
zersetzt. Zur Ansteuerung gibt es spezielle LCD Controller, fertige
Module mit Controller und einige Prozessoren mit integrierter
Ansteuerung (z.B. aus der MSP430-Serie).
LCD-Module mit eingebautem Controller lassen sich meist einfach mit
einem Mikrocontroller ansteuern. Bei LCDs ohne eigenen Controller
(Laptop-LCDs z.B.) ist die direkte Ansteuerung sehr schwierig (weil
zeitkritisch), allerdings läßt sich in manchen Fällen ein
Standard-Controller nachrüsten.
Text-LCDs verwenden meistens den HD44780 oder einen kompatiblen
Controller, Grafik-LCDs z.B. den T6963 oder den SED1330.
Eine bei Handybastlern bekannte Spielerei ist das abziehen der
Polarisationsfolie vom LCD und dem um 90° gedrehten aufkleben der alten
oder einer neuen Folie. Dies führt zu einem hardwaremäßigen Invertieren
der LCD Anzeige.
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