mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Q3D Stromzähler per IRDA und RS232 auslesen


Autor: Stefan S. (kami)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich habe einen Easymeter Q3D Stromzähler, der wie in der angehängten 
Spezifikation, die Daten des Zählers ausgibt.

Ich möchte diese Signale gerne zyklisch mit einem AVR Controller 
auffangen und dann per LAN zur Verfügung stellen.

Also hier nun meine Frage, gibt es irgendwelche Projekt oder Schematas, 
die eine entsprechende Schaltung enthalten? Ich habe schon einen 
controller möchte nur wissen, ob ich das über RS232 oder Digital-IOs 
machen sollte?

Und halt wenn einer schon Softwarebeispiele hat, wäre das klasse.

Vielen Dank für die Hilfe.

Gruß kami

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@  Stefan S. (kami)

>Ich möchte diese Signale gerne zyklisch mit einem AVR Controller
>auffangen und dann per LAN zur Verfügung stellen.

Was hindert dich daran?

>die eine entsprechende Schaltung enthalten? Ich habe schon einen
>controller möchte nur wissen, ob ich das über RS232 oder Digital-IOs
>machen sollte?

Nimm den UART deines Controllers, das macht die Sache nahezu zum 
Kinderspiel. Wer die "Herausforderung" sucht nutzt einen Soft-Uart an 
einem beliebigen IO-Pin.

MFG
Falk

Autor: Stefan S. (kami)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

also eine Herausforderung suche ich nicht.
Aber ich würde gerne wissen, wie ich das am besten an eine Standard UART 
anschliesse und was ich als Fototransitor oder Diode nehmen muss, um die 
Signale aufzunehmen?

Gruß kami

Autor: holger (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ich möchte diese Signale gerne zyklisch mit einem AVR Controller
>auffangen und dann per LAN zur Verfügung stellen.

>Aber ich würde gerne wissen, wie ich das am besten an eine Standard UART
>anschliesse und was ich als Fototransitor oder Diode nehmen muss, um die
>Signale aufzunehmen?


Geh in den Keller und lies den Wert ab. Das dürfte einfacher sein.

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn ich das mal richtig interpretiere.

http://www.easymeter.com/site/de/downloads.html

http://www.brainstream.de/easymeter/downloads/q3d_...

Seite 9

Dort steht was von DIN/EN Normen, wo auch die elektrisch-optischen Daten 
drinstehen sollten. In deinem Dokument ist nämlich nur das logische 
Protokoll drin. Wenn man ein paar Informationen zur Elektrik hat, kann 
man einen einfachen Empfänger basteln und an den UART hängen. Im 
einfachsten Fall ist es ein Phototransisitor + Inverter.

MfG
Falk

Autor: Stefan S. (kami)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

danke für die Tipps. Ich bin leider Elektrotechnisch nicht so fit, wie 
müsste eine solche Schaltung aussehn? Warum einen Inverter?

Gibt es dafür eine fertige Schaltung?

Gruß kami

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@  Stefan S. (kami)

>danke für die Tipps. Ich bin leider Elektrotechnisch nicht so fit,

Dann wird es eher schwierig.

> wie müsste eine solche Schaltung aussehn?

Siehe Lichtsensor / Helligkeitssensor. Ein Oszilloskop ist hier Gold 
wert.

> Warum einen Inverter?

Weil wahrschinlich der logische Pegel invertiert ist. LED aus = 1, LED 
an = 0. Spart Strom ;-)

>Gibt es dafür eine fertige Schaltung?

Keine Ahnung. Für einen einfachen Versuch reicht ein Phototranstor und 
ein Widerstand im Bereich 1-10kOhm sowie ein Inverter vom typ 74HC04.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ahhh, Käse, man kann auch einfach Arbeitswiderstand und Phototransistor 
tauschen, damit invertiert man auch! Einfacher geht's nicht! Also 
einfach an den UART rangehen. Aber vorher mit dem PC checken, ob der 
UART richtig initialisiert ist.

MFG
Falk

Autor: Stefan S. (kami)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

Ich habe hier erstmal zum Testen ein einfach Arduino Board mit einem 
UART Plug, das so aufgebaut ist:

http://cafe.jeelabs.net/lab/up1/

Ich habe dann nach deinen Vorgaben eine Schaltung entworfen. ISt das zum 
einfachen Auslesen so richtig? Oder habe ich was vergessen?

Würde den Transitor SFH 300 verwenden und wie oben gezeigt, invertiert 
an den Controller anschliessen.

Vielen Dank für die Infos.

Gruß kami

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Passt, das könnte klappen. Man könnte die Schaltung sogar per MAX232 
direkt an einen PC anschliessen und dort per Hyperterminal die Daten 
anzeigen lassen, ist für den ersten Test deutlich einfacher.

MFG
Falk

Autor: Stefan S. (kami)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

vielen Dank. Dann werde ich das mal heute abend so testen.

Gruß kami

Autor: White Rabbit (Firma: n/a) (white_rabbit)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi.
Ich habe ebenfalls so einen EasyMeter mit Q3D im Keller hängen. Bin auf 
das Thema "Smart Metering" eher zufällig gestoßen -- und genauso 
zufällig habe ich dann gesehen, dass alles fix und fertig zum Auslesen 
parat steht. Man braucht nur einen passenden Optokoppler. Nun ist es so: 
Es gibt beispielsweise bei co-met.info passende Aufsätze, doch muss man 
dann ganz gut in die Tasche greifen. Das müsste der Arduino doch genauso 
gut können?? Hat jemand bereits in dieser Richtung Erfolg gehabt bzw so 
ein Projekt umgesetzt? Bin leider (auch) Newbie in Sachen µC, so dass 
mir eine möglichst übersichtliche Schaltung ganz Recht wäre :)

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist doch alles schon da ... lies oben ...

Autor: White Rabbit (Firma: n/a) (white_rabbit)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na ja -- das klingt alles nicht so, als hätte es auch jemand erfolgreich 
getestet. Ein paar zu viele "?" da oben :)
Also scheint es mit oben abgebildeter Schaltung "out of the box" zu 
laufen? Kann das einer bestätigen? Danke nochmal.

Autor: Stefan S. (kami)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

also ich habe jetzt um auch einen Live-Ticker mit 2 Sekunden genauen 
Werten zu realisieren mich auf eine UART-Bluetooth Kopplung bezogen. 
Dafür habe ich, wie schon oben beschrieben einen einfachen Fototransitor 
an den Zähler gebaut. Das klappt super  und man kann auch shcon einfach 
per Com-Port vom PC testen, ob die DAten richtig rein kommen. Ich 
übertrage alle Daten nun Wireless per BT an meinen Rechner und zeichne 
Sie dort auf.

Die anderen Modulle aus dem Inet waren mir auch zu teuer.

Gruß kami

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Irda ist da gar nichts. Da wird eine IR-Diode mit 9k6 getaktet. Zum 
Auslesen eine SFH213 an einen UART anschließen 7e1 9k6 einstellen und 
gut ist. Mein Fliegender Aufbau war mit einem Max232, 5 x 100n, einem 
100k-Pullup und einer Fotodiode.

Autor: Ray (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
meine Frage ist ähnlich wie die von White Rabbit....
Funktioniert das ganze....?

Ich habe mir bei Conrad einige Komponenten besorgt und diese mal 
zusammengebastelt.

Fototransistor Osram Components SFH 300 (Art-Nr.:153805)
1/4-Watt-Kohleschicht-Widerstand 5% axial bedrahtet Bauform 0207 10 kΩ 
0,25 W (Art-Nr.:403377)
D-SUB Polzahl=9 Buchse (Art-Nr.:742082)

Als Strom-Quelle nutze ich ein 5-Volt Netzteil.

Fragen:
1. Sind die Komponenten so richtig? Bzw. kann ich diese nutzen um meinen 
Q3D auszulesen?
2. Wie kann ich das ganze ohne einen Oszillator testen? Zur Zeit nutze 
ich einen Serial Port Monitor.
3. Hat jemand schon ein Programm oder ähnliches geschrieben um die Daten 
auszulesen bzw. auszuwerten.

Meine Konstruktion scheint zu funktionieren. Hin und wieder kommen Daten 
im Überwachungsfenster des Serial Port Monitors an. Aber die Daten sind 
nur wirre bit-folgen also nichts verwertbares.

Kann mir jemand helfen?
Sollte es "out of the box" Funktionieren?
Mach ich was falsch?

Mein Ziel ist es Verwertbare Daten zu bekommen, so das ich mir ein 
Programm zu Auswertung dieser schreiben kann.

Ps.: Ich bin ein absoluter Neuling in der ganzen 
Schltungs/Elektro-Sache.

Vielen Dank schon mal für die Hilfe.

Autor: White Rabbit (Firma: n/a) (white_rabbit)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Ray.
Also ich lese auch noch mit -- bin noch nicht zum Basteln gekommen. Aber 
von kami kam mittlerweile eine Nachricht, die ich hier in gekürzter Form 
mal kurz wieder gebe (Danke nochmal dafür, Kami!)

[...]
"also ich habe einen SFH300 von Conrad (Fototransitor) einfach direkt 
über die LED des Zählers platziert:
(http://www.mikrocontroller.net/attachment/90046/SF... ) und
dann einfach den GND und RXD von einem RS232 Adapter mit den beiden Pins
wie auf dem Bild zu sehen verbunden. Dadurch konnte ich mit dem Programm
terminal.exe von "Der-Hammer" Die Ausgabe der Informationen des Zählers
sehen. Daraufhin habe ich dann mir überlegt was ich damit machen will 
und
habe mir für eine RS232->Bluetooth Übertragung hin zu meinem Server
entschieden, der die ganze Auswertung und Abspeicherung übernimmt.
Hier kannst du auch noch ein bißchen mehr über Randprobleme lesen:
Beitrag "Übertragungsunterschiede bei RS232?"
Beitrag "Probleme mit RS232 Übertragung über Bluetooth"
[...]"

Damit sollte es zunächst schon mal einen Schritt weiter gehen? Halte 
mich mal auf dem Laufenden, wenn du weiter gekommen bist, ok? Bin 
ebenfalls sehr an einer günstigen Lösung interessiert -- die 
Auswerte-Software steht allerdings nochmal auf einem ganz anderen 
Blatt...

Schönen Gruß,
white_rabbit

Autor: Stefan S. (kami)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

wie white_rabbit das schon beschrieben hat, klappt es super mit dem oben 
genannten Aufbau. Danach kann man erstmal mit einem PC und einem 
RS232->USB Adapter und dem Tool Terminal das Protokoll vom Zähler sehen. 
Danach muss man nur noch eine  Auswertung der Telegramme machne und dann 
hat man alles fertig. Also ich werte die Daten mit einem Perl-Skript aus 
und speichere sie in eine Mysql-Datenbank ab.

Gruß kami

Autor: Ray (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo und Danke für eure Hilfe.

Ich komme immer noch nicht weiter... LEIDER!

Ich nutze als Stromquelle ein 5-Volt Netzteil. Mit dem Plus geh ich dann 
an den Widerstand. Vom Widerstand geh ich dann an den Plus des SFH300. 
Zwischen Widerstand und SFH300 nehme ich das Signal für den RxD meiner 
Seriellen-Schnittelle ab. Dann verbinde ich GND vom Seriell mit dem GND 
vom Netzteil und mit dem Minus des SFH300.

Ist das Richtig so???

ODER nutze ich nur den GND der Seriellen-Schnittelle. (Ohne Verbindung 
zum GND vom Netzteil.)

Ich wäre für eure Hilfe sehr dankbar!!!
Mach ich was falsch? Ist mein Fototransitor kaputt (ev. beim Löten 
zerfetzt?)?

Ich habe zum testen mal eine LED an den RxD und dem GND der 
Seriellen-Schnittelle gehalten. Diese brannte dann Dauerhaft. Ist das 
Richtig so? Wenn nicht was könnte falsch sein?
Müssen die Sender-LED und der SFH300 direkt übereinander sein? Wie gibt 
es da ein wenig Toleranz? In welchen zyklischen Abständen werden die 
Daten den gesendet?

Ich würde das super gerne zum laufen bringen! Aber anscheinend schaff 
ich das nicht ohne eure Hilfe.

Vielen Dank nochmal für die ersten Tipps und dann schon mal für die 
Nächsten.

Autor: White Rabbit (Firma: n/a) (white_rabbit)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi.
Ich habe mich hingesetzt und nach Auswertungssoftware gesucht. Da gibts 
natürlich jede Menge kommerzielle Anbieter, die ihre Software zum 
Großteil nicht umsonst und schon gar nicht als OSS abgeben ... aber dann 
gab's eine Überraschung:
http://www.google.com/powermeter/about/index.html
Das scheint zwar momentan nur für Kunden von YelloStrom zur Verfügung zu 
stehen aber vielleicht läßt sich damit ja was anfangen?
Hat jemand eine andere schöne Lösung parat? Ein WebServer steht hier zur 
Verfügung, so dass mir auch einfache Balkendiagramme als html-Files oder 
aber noch einfacher CSV-Dateien ausreichen würden.

Autor: White Rabbit (Firma: n/a) (white_rabbit)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es wird noch besser ...
http://germany.osgiusers.org/Main/OSGiUFGTreffen2010
-->  Open-Source Smart Grid Gateway
Es gibt also eine OSS namens openMUC (http://www.openmuc.org/), die uns 
evtl weiterhelfen kann... bisher ungetestet, da mir die Hardware fehlt. 
Vielleicht kann das ja mal jemand herunterladen und antesten?

Autor: White Rabbit (Firma: n/a) (white_rabbit)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
push

Autor: Ray Maen (rasch15)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Push...

Hallo,
hier ist schon wieder Ray,

ich bekomme es einfach nicht hin...
den Aufbau wie es Funktionieren soll hab ich verstanden aber wenn ich 
meine Komponenten aneinander bastle wird mir nix auf dem Terminal 
angezeigt...
Ich wollte das Signal via Serieller Schnittstelle abgreifen, dazu nutze 
ich einen einen RS232->USB Adapter.
Benutze ich die falschen Komponenten(ohm Zahl zu wenig/viel)??? MUSS ich 
einen UART nutzen?

Ich denke mir "So schwer kann das doch nicht sein...." oder bin ich zu 
blöd?
Ich bitte nochmal um eure Hilfe...

Vielen Dank
Ray

Ps.:
ev möchte es ja jemand für mich basteln und mir via Post schicken... ;-)

Autor: Ray Maen (rasch15)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich hab es endlich hin bekommen....
es läuft!

Autor: Ray Maen (rasch15)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo hier nochmal Ray,
da ich selbst hasse wenn jemand einen Thread bezüglich eines Problems 
aufmacht und dann die Lösung selbständig findet, diese aber für sich 
behält, möchte ich hier schnell noch aufführen was ich jetzt getan habe 
um mein Problem zu lösen.

Ich habe meine Schaltung wie oben Aufgebaut. Ob das nun die Selbe 
Schaltung wie die andere ist überlasse ich jetzt den Profis. Bei mir 
funktioniert es mit dieser.

Für die Leute wie ich die so gut wie keine Ahnung von dem ganzen 
Elektrokram haben, liste ich hier die Komponenten auf die ich benutzt 
habe. Ich habe meine Komponenten von Conrad aber sicherlich gibt es die 
auch noch woanders.

- Fototransistor im Plastikgehäuse mit Filter für 880/950 nm IRED, TA = 
25 °C Osram Components SFH 309 FA Gehä.
Best.-Nr.: 153883-62
(Ich habe den FA genommen weil dieser für Infrarot Licht ausgelegt ist 
und somit nicht von anderem Licht beeinflusst wird.)
-D-SUB mit Lötkelch Polzahl=9 Buchse, gerade Löten
Best.-Nr.: 742082-62
-1/4-Watt-Kohleschicht-Widerstand 5% axial bedrahtet Bauform 0207 10 kΩ
0,25 W (Best.-Nr.: 403377-62)

Dann noch ein 5 Volt Netzteil. (z.B. Best.-Nr.: 512782-62) Aber ev. hab 
man da noch ein altes herumliegen.

Ich habe mir dann noch ein Seriell RS232 --> USB Adapter bei ebay 
besorgt. (4,44 Euro + 0,90 Versand)

Dann hab ich das alles Zusammengebastelt. Und mit dem schon erwähnten 
hterm.exe von "Der-Hammer" ausgelesen.

Ich hatte zum Testen noch eine LED an stelle des D-SUB Anschlusses. Dann 
hab ich eine Infrarot Fernbedienung über den Fototransistor gehalten. 
Wenn alles ok ist dann sollte die LED blinken. Nachdem dieser Test 
bestanden war hab ich den D-SUB Anschluss angebaut und angeschlossen. 
Dann hab ich das nochmal mit der Fernbedienung getestet und konnte die 
empfangen Signale im hterm sehen.
Dann hab ich noch die Einstellungen im hterm für den Q3D eingestellt 
(Baud:9600 Data:7 Stop:1 Parity:Even) und Fototransistor über die 
Infrarot-Diode oben auf dem Q3D gehalten und schon hat es mit die Daten 
vom Q3D im hterm angezeigt.


Der nächste Schritt wird jetzt sein, ein Programm oder Skript zu 
schreiben was die Daten speichert. (z.B. in einer DB oder in einem File) 
Diese Daten möchte ich dann noch Grafisch aufbereiten z.B. über eine php 
Webseite oder der Gleichen.

Autor: White Rabbit (Firma: n/a) (white_rabbit)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi.
Schöne Anleitung -- klingt alles machbar. Wo liegt der Unterschied 
zwischen der oben erwähnten SFH 300 der von dir benutzten SFH 309?
Ich werde in nächster Zeit mal bestellen und das ganze dann nachbauen.

In Sachen "Auswertung" würde ich ja doch am liebsten eine Lösung haben, 
die mir die Daten im Netzwerk zur Verfügung stellt (BT oder USB ist hier 
"baubedingt" etwas ungünstig). Man müsste offenbar also die ganze Zeit 
das Gerät eingeschaltet lassen und permanent eine Datenbank füttern oder 
doch auf eine Art DatenLogger zurückgreifen, der die Daten auf SD-Card 
zwischenspeichert!?? Gibts dazu ebenfalls Ansätze?
Alternativ würde ich auch meinen AVR-Net-IO von Pollin auch 
zweckentfremden können und dessen Netzwerkschnittstelle benutzen können. 
Bei mir kommt ja noch als "zusaätliche" Schwierigkeit mit hinein, dass 
ich am liebsten zwei Stromzähler gleichzeitig loggen würde ... wenn da 
jemand gute Ideen parat hat: Immer gerne! :)

Autor: Justin Otherguy (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Servus,

bist Du denn mit Deiner Software schon weiter gekommen?
Vielleicht hast Du http://volkszaehler.org schon gesehen.
Ich würde den Q3D gerne daran anbinden. Ein Browser-Frontend für die 
Visualisierung existiert bereits (bisher unterstützen wir für Smart 
Metering für Strom ausschließlich S0-Zähler).

Mein Q3D sendet übrigens die Binärvariante der Signale - auf dem Gerät 
steht "Q3BA1000 V4.03".


Gruss, J.

Autor: White Rabbit (Firma: n/a) (white_rabbit)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi.
Das Projekt habe ich gesehen. Leider kann mein Stromzähler nur Q3D und 
in Sachen Software-Anpassung bin ich ganz sicher kein Experte.

Allerdings habe ich unter tiny url.com/6jqhlw9 (Seite 2) diese kleinen 
Adapterplatten entdeckt, die ganz genau zum EasyMeter passen und für 
kleines Geld zu haben sind. So muss man also nichts mehr selbst 
ausmessen und zurechtsägen (das soll keine Schleichwerbung sein :)).
Meine Mini-Schaltung nimmt schon mal Gestalt an. Bin aber noch nicht 
besonders weit (der Familienfrieden muss erhalten bleiben), so dass ich 
in Sachen "Software bzw Signalweiterverarbeitung" noch nichts genaueres 
weiß.

Für mich steht allerdings jetzt schon mal in der Theorie fest, wie die 
Anbindung geschehen soll: Ich habe hier einen AVR Net-IO von Pollin, der 
über eine RS232- und eine Ethernet-Schnittstelle verfügt. Für diese 
Karte gibt es bekanntlich eine Addon-Platine für SD-Karten (Pollin: 
70-810-112). Die Daten sollen vom Optokoppler über die RS232 eingelesen 
werden, dort auf SD-Karte zwischengespeichert werden und dann ggf. per 
TCP/IP an eine mySQL-DB gehen. Die passende Firmware dazu ist unter 
"www.ethersex.de" zu haben (Preset für den AVR ist dort schon 
vorhanden). Ich könnte mir durchaus auch vorstellen, dass die Schaltung 
gar nicht die ganze Zeit läuft, sondern sich per Zeitschaltuhr nur 
einmal am Tag die Daten angelt und dann wieder einschläft. Mal schauen 
... nach wie vor ein interessantes Projekt; wenn doch nur mehr Zeit wäre 
...

Autor: white_rabbit (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi.
So, ich bin einen Schritt weiter: Ich habe die erste angegebene 
Schaltung aufgebaut -- mittlerweile habe ich den Phototransistor + 
Widerstand über der IR-Schnittstelle plaziert und alles mit dem AVR 
Net-IO verbunden. Die Spannungsversorgung des Phototransistors übernimmt 
der AVR gleich mit (Klemme: +5V/GND)

Genauer gesagt bin ich so vorgegangen: Pin 2 an der RS232 ist RXD. Da 
hier nur mit +5V gearbeitet wird, müsste der Max232N in diesem Fall als 
Pegelwandler überflüssig sein, so dass ich ihn entfernt habe. Danach 
habe ich dort Pin 14 mit Pin 12 überbrückt, so dass das Signal direkt am 
ATMega auf Pin 14 (RXD) landet. Wenn ich mich nun per Telnet auf dem 
Net-IO einlogge, erscheint auch etwas -- allerdings nichts sinnvolles. 
Es kommt alle paar Minuten so etwas:
¯ÅSY5Ñ3DA±00² V3.0²

±-0:0.0.0ª²55(53930©
±-0:±
¯ÅSY5Ñ3DA±00² V3.0²

±-0:0.0.0ª²55(53930© usw usw.
Das ist offenbar kein auswertbares Signal, da sich an dem Eintrag auch 
nichts ändert. Mit dem Oszilloskop kann ich übrigens sehen, dass die 
IR-Schnittstelle viel öfter sendet -- ich würde sagen ca alle 2 Sek.
Wer weiß, was da schief läuft?

Autor: berlinforrent (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo an alle,

endlich wird es wieder wärmer und die tage länger, es ist einfach schön 
anzusehen wie überall die natur wieder zum leben erwacht.

viele grüße an alle

nick

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ESY5Q3DA1014 V3.03

1-0:0.0.0*255(1050000650)
1-0:1.8.0*255(00000000.6400000*kWh)
1-0:21.7.255*255(000000.00*W)
1-0:41.7.255*255(000000.00*W)
1-0:61.7.255*255(000000.00*W)
1-0:1.7.255*255(000000.00*W)
1-0:96.5.5*255(62)
0-0:96.1.255*255(1ESY1050000875)
!

So sieht das aus wenns ordentlich empfangen wird. Habt ihr wirre Zeichen 
drin dann war der Empfang nichts. Hängt ein Oszi dran und schaut euch 
die Flanken an. Falls zu verwaschen, dann doch Fotodiode + 
Transimpedanzverstärker.

Autor: Tippgeber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Ein kleiner Tipp:

Etliche Viessmann-Heizkessel machen es an ihrer OptoLink genannten
Schnittstelle genauso, da kommen auch rohe Daten raus. Hier gibt es
einige einfache Schaltungen, die für die notwendige Wandlung sorgen.

Unter http://openv.wikispaces.com/Adapter+Eigenbau wird man fündig. Nach
Anpassung der Empfangsdiode sollten die Adapter prinzipiell auch am
Zähler funktionieren können, eventuell muss noch invertiert werden.
Den Sendeteil kann man sich natürlich sparen ;)

Das Ganze aber ohne Gewähr, habe es nicht getestet da ich noch einen
klassischen Zähler im Keller habe.

Autor: heinzhorst (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was spuckt denn ein Heizkessel so an Daten aus? Gibt's das auch bei 
anderen Heizungsherstellern?

Autor: measure (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo White Rabbit,

die Positionierung des Fototransistors war kritisch, da habe ich einige 
Zeit investiert.
Die Position am Q3D habe ich vermessen und mir aus hartem Moosgummi eine 
Halterung geschnitten, in der an der passenden Stelle der Transistor 
sitzt.
Doch selbst damit musste ich den Transistor noch justieren.
Ich habe kurzfristig zur Erprobung auf ein Laptop gewechselt um in einem 
Terminal mitzulesen.
Irgendwann hat es dann einwandfrei funktioniert.

Bei deinen oben gezeigten Daten kann man ja schon ahnen, dass Du nah 
dran bist.

Autor: fewoberlin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ist es noch zu früh jetzt die apfelbäume zurückzuschneiden, oder geht es 
jetzt schon? die bäume sind 4 jahre alt, der letzte schnitt war vor zwei 
jahren (habe ich aber nicht selbst gemacht) falls mir jemand helfen kann 
wäre ich sehr dankbar.

Autor: evhandbag (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hack again?!

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.