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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik werden ältere messgeräte auch intelligenter ?


Autor: martin m. (Gast)
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eine kleine testschaltung verhilft mir zu:

2 niederohmigen, phasen & amplitudengleichen, 5 Vpp, 1 kHz
wechselspannungen,
eine der beiden wird mit +5V gleichspannung angehoben.

hänge ich nun mein altes Metex digital DVM zwischen jene beiden,
messe ich exact 1 kHz.

ich finde das zwar lobenswert vom DVM, aber verstehen tu ichs nicht.
der hub sollte ja bei jedem phasenwinkel gleich 5V sein, einen
bezug auf masse hat das messgerät nicht. wie kann es die frequenz
erraten ?

gibts da verborgene elektronische trägheits-masse'n deren
latenz auf die periodendauer rückschliessen lässt ?

diverse billig-multimeter schaffen gleiches übrigens nicht,
ein gutes referenzgerät steht mir leider nicht zu verfügung

wo liegt mein denkfehler ?

Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
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Vermutlich sind Deine beiden Signale doch ein wenig unterschiedlich
bezüglich Vpp und das Metex DVM ist relativ empfindlich?

Mit einem Oszi solltest Du das schön sehen können.

Was passiert wenn Du den DC-Offset des einen Signals wegnimmst?

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Ich halte das für eine Verschwörungstheorie.

Und eine Premiere - das ist das erste Mal, daß ich jemanden einen
Plural durch Anhängen eines Apostroph-n bilden gesehen habe.
(trägheits-masse'n)

Eine -spontane- Idee wäre: Eingangssignal gleichrichten, glätten und
dann das nicht gleichgerichtete Signal damit vergleichen?

Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
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@Rufus:

;-) Das mit dem Gleichrichten wird aber nichts, in diesem Fall,
zumindest Theoretisch.

Er mist doch ohne Masse, bzw. sein Masse ist eines der beiden
Sinussignale. Welches es ist, spielt keine Rolle:

Stell' Dir (auf dem Papier) eine Sinuskurve vor. Die verschiebst Du
nun um irgendeinen Betrag parallel nach oben. Jetzt hast Du zwei
Sinuskurven übereinander. Wenn Du nun an beliebiger Stelle den
senkrechten Abstand der beiden Kurven mist, mist Du immer den gleichen
Abstand, egal wo du mist (es sei denn Du mist Mist...), also nur ein
"DC"-Abstand.

So weit die Theorie. Nun aber zur Praxis: Eine seiner Spannungen wird
in der Amplitude eben doch ein wenig kleiner oder größer sein als die
andere. Somit hat er zwischen seinen Spannung noch eine dritte
Sinusspannung, nur eine viel kleinere. Vieleicht so 50 bis 100
Millivolt. Das wird aber dem Messgerät schon reichen um die Frequenz zu
messen.

Autor: Simon Küppers (Gast)
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Jup, probier mal nur ein Kabel(und zwar das, zur Frequenzmessung, meist
das Rote (+)) dranzuhängen und das andere schweben zu lassen. Das geht
bei meinem DMM auch, und er erkennt die Frequenz tadellos

Autor: Marko B. (Gast)
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Oszi im X-Y-Betrieb, das eine Signal an X, das andere an Y, dann sieht
man ganz schnell wie Phasengleich die Signale wirklich sind.

Autor: martin m. (Gast)
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vielen dank für euren beistand,
das problem lag bei einem entkoppelkondensator, dessen ESR eines
der signale gegen masse zog. der fehler war zu gering um ihn mit
meinem DSO zu sehen, gefunden habe ich ihn erst durch einen
dazugebastelten imstrumentenverstärker.

hier glaube ich, lag auch der vorteil des Metex.
ich denke, es arbeitet entgegen neuren, günstigeren,
mit einen differenzverstärker und hohem verstärkungsfaktor
und misst nicht einfach mit schmittrigger gegen ground.
die vermutung basiert auf der tatsache, das wenn ich die
messleitungen kurzschließe, es sofort die 50Hz Netzfrequenz
anzeigt.

@michael
ja du warst richtig,
ab 0,0016 V hub habe ich einen stabilen wert am metex.
während des messens gabs aber leider kein oszi,
weil ich es mangels trenntrafo nicht potentialfrei
bekam und somit wegem dem pegelsender der ebenfalls
gegen masse arbeitet das signal verfälscht hätte.

@rufus
sorry wegen meines fauxpas, ich wollte damit nur
den unterschied zwischen masse(mechanisch)
und masse(potential) beschreiben :)

@marko
die messung ergibt eine diagonale mit 45° steigung,
also phasengleich, könnte ich noch weitere dinge
aus dieser messung rauslesen ?

danke nochmal an alle die sich wegen meiner
blödheit den kopf zerbrochen haben.

Autor: Marko B. (Gast)
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martin:

Eine Lissajous-Figur liefert nur den Phasenwinkel. Damit lassen sich
speziell kleine Phasenverschiebungen gut erkennen. Siehe Anhang.

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