Oberwellenquarz - Definition

#1910291
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Quarze bilden im Inneren ähnlich einer Saite eine stehende Welle.

Die Grundwelle ist die einfachste dieser Wellen.

Ungerade ganzzahlige Vielfache davon kann der Quarz auch machen.

Ein Oberwellenquarz ist also ein Quarz, der  für den Betrieb auf der 
entsprechenden Oberwelle vorgesehen ist.

Wenn der Entwickler einen schlechten Oszillator entwickelt hat, schwingt 
der Quarz auch auf der Grundwelle oder einer anderen Oberwelle ohne 
damit Probleme zu haben.

Übrigens: Wegen der Elektroden schwingt der Quarz nicht auf exakten 
Vielfachen, wie bei Klirr-Oberwellen, sondern meistens einige kHz 
darunter.
Deshalb muss der genaue Frequenzabgleich im Betrieb auf der Oberwelle 
erfolgen.

Ein Quarz mit 9 MHz Grundfrequenz schwingt auf 26,992 kHz, eben nicht 
auf 27,0000MHz

Es gibt eigentlich keine Oberwellenquarze sondern jeder Quarz kann auch 
auf Oberwelle betrieben werden. Nur ist dann seine Frequenz recht 
ungenau, um einige kHz oder gar -zig kHz unter dem ganzzahligen 
Vielfachen der Grundfrequenz.

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