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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik programmierbarer Filter


Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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Hi,

derzeit bin ich auf der Suche nach einem programmierbaren Filter als 
integrierten Baustein. Gefunden habe ich den MAX270, aber das scheint 
mir noch etwas wenig. Es soll dabei mindestens ein analoges Signal 
tiefpassgefiltert werden, die Grenzfrequenz soll ungefähr im Bereich 
500hZ -10kHz über einen µC einstellbar sein. Welches Interface auf der 
digitalen Seite nun am Ende verwendet wird, ist noch nicht so wichtig. 
Besonders interessant sind Bausteine, die +-10V abkönnen, +-5V sind aber 
zumindest Pflicht. Kennt ihr da weitere Bausteine? Da ich in der Summe 6 
Tiefpässe brauche, ist die Variante mit digitalen Potis und einem 
aktiven Tiefpass noch nicht so interessant.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Generell gibts da wenig Auswahl. Was stört dich am MAX270? Worauf legst 
du Wert?
Schonmal PSoC von Cypress angesehen?

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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Ich messe Motorströme und dessen Spannungen. Bislang wird die Spannung 
(bis zu 600V) mit 1:100 heruntergeteilt, der Messbereich ist insgesammt 
-1000V. Die Ströme werden über Stromsensoren gemessen, über Shunts geben 
diese +-10V aus bei +-200A am Eingang. Das Ganze ist an der 
Vorschubachse eines Bearbeitungszentrums angebracht, aus den 
Vorschubströmen wird die Prozesskraft rekonstruiert. Dazu brauche ich 
die Frequenzen, die aus dem Zahneingriff stammen. Incl. der 1. Oberwelle 
liege ich da im Bereich bis 2kHz. Oberhalb der Zahneingriffsfrequenz 
habe ich noch weitere Amplituden aus der Lageregelung und der PWM des 
Frequenzumrichters, diese sollen gefiltert werden. Wenn nun hohe 
Fräserdrehzahlen und niedrige Vorschübe gefahren werden, kommen sich die 
beiden Frequenzen recht nahe, daher soll ein Tiefpassfilter eingebaut 
werden, der einstellbar ist.

Am Max270 stören mich bislang die +-5V, die er maximal kann. Schöner wär 
auch eine Schnittstelle, wie beispielsweise I²C oder SPI, was einfach 
weniger Pins belegt. Ist aber kein Must-have, mit einem Portexpander wär 
das auch zu realisieren.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Hm. Irgendwas tolles da zu finden, kannst du dir abschminken. Außer du 
nimmst irgendwelche fertigen Geräte. Kenne aber keine.
Bei den Halbleitern würde ich es mit SCF von linear versuchen. Über die 
Taktfrequenz kannst du die Grenzfrequenz steuern.
Oder per ADDA und DSP.
Den Spannungsbereich kannst du doch leicht mit Spannungsteilern und 
hinterher OpAmps beliebig transformieren. Wo soll das ein Problem sein? 
Ein Baustein oder so für alles, wird eh nix!!

Wie gesagt, da gibts nicht viel Auswahl! Ich kenne eigentlich den 
gesamten Markt.

Autor: Rübezahl (Gast)
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Der UAF42 von TI gepaart mit nem 4fach Poti z.B. DS1844.

Dann hast du I2C und +-18V.

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