Der Trick mit dem Vorwiderstand funktioniert höchstens dann, wenn das
"Modul" entweder
a) einen konstanten und bekannten Eingangswiderstand oder
b) Schutzdioden zur Eingangsspannungsbegrenzung hat.
Zu a: Der Eingangswiderstand der meisten Bauteile ist entweder gar nicht
oder nur mit sehr großen Toleranzen spezifiziert und zudem oft stark
temperaturabhängig. Da hilft also Rechnen nicht viel weiter. Man kann
den Eingangswiderstand höchstens messen (für jedes eingesetzte Exemplar
und für jeden Eingang) und hoffen, dass er sich im normalen Betrieb
nicht zu stark ändert. Sehr praktikabel ist diese Lösung nicht.
Zu b: Die Schutzdioden sind eigentlich zur Ableitung sehr kurzer Span-
nungsspitzen gedacht, wie sie bspw. bei elektrostatischen Entladungen
entstehen. Man muss in Erfahrung bringen, ob die Schutzdioden auch für
Dauerstrom ausgelegt sind, und wenn ja, wie hoch dieser ist. Dann kann
der Vorwiderstand passend ausgelegt werden: R > 1,7V / Imax. Wenn man
Pech hat, ist der berechnete Widerstand so groß, dass er zusammen mit
der Eingangskapazität eine Signalverzögerung bewirkt, die zum Versagen
der Schaltung führt. Die wenigsten IC-Hersteller machen in den Daten-
blättern Angaben über die Belastbarkeit der Schutzdioden. Oft ist nicht
einmal angegeben, ob diese Dioden überhaupt existieren. Auch hier ist
das Funktionieren des Vorwiderstands also eine Frage von Versuch und
Hoffnung.
Da du an Alternativlösungen nicht interessiert bist, bleibt also nur das
genaue Studium des Datenblatts des "Moduls" und ggf. eine Nachfrage beim
Hersteller.