Analogmultiplexer

Gast #144070
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Hallo Leute!
Habe folgendes Problem:
Der PIC steuert die Steuerleitungen des Analogmultiplexers. Je nach
logisch high oder low schaltet der Multiplexer dann einen verschiedenen
Ausgang durch.
Der Analogmultiplexer sollte jedoch unabhängig vom PIC sein. Dadurch
müssen die Steuerleitungen galvanisch getrennt werden.
Im Bildanhang befindet sich die Schaltung, jedoch funktioniert diese
nur zur Übertragung eines High Zustandes. Wie muss ich den Optokoppler
beschalten damit ich auf der Ausgangsseite High und Low herausbekommen
kann.
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Gast #144072
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Hallo,

hier mal ne Quick-And-Dirty Lösung: Einfach den OK wie oben beschalten.
Hat nur einen Nachteil: Das Augangssignal wird 12V, wenn der Eingang 0
ist. Müsste aber mit ner Software im PIC sehr einfach lösbar sein! ;)

MFG

Hannes
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Gast #144074
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Könnte ich den Widerstand auch weglassen und nur die Spannung zwischen C
und E abgreifen. (dann müsste ich halt die Versorgungsspannung ändern)
dann hätt ich zum Beispiel bei High vom Pic auf der Ausgangsseite ein
Uce das so im Bereich von 0,8V liegt (LOW) und umgekehrt.
Gast #144075
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Ich glaub net, das des geht, weil

a) der Multiplexer wohl kaum mit 0,8 V am Eingang zufrieden ist
b) der Optokoppler einem das eventuell übel nimmt, wenn man ihn ohne
Schutzwiderstand an einer Betriebsspannung betreibt, die ganz exakt der
CE-Sättigungsspannung entspricht.

Klar, du musst am PIC ein Low ausgeben, damit ein High am Multiplexer
anliegt! Aber wo ist das Problem dabei?

Noch ne Frage: Warum willst jetzt auf einmal alle Widerstände
weglassen? Vorher in deiner Schaltung hattest ja sogar noch einen mehr
drin?!

MFG

Hannes
Gast #144076
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ich habe mich wohl vertan - habe mich bei einer messung vertan. Laut
Messergebnis ist nämlich bei low beim PIC die Spannung am R auch 0.
Aber ich muss ja unter dem Widerstand abgreifen -also direkt am
Collector oder?
mfg
Gast #144080
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Ja macht es, weil wenn du den Widerstand von Emitter nach Masse
schaltest hast du am Collector immer High anliegen. Auch wenn du das
Signal dann am Emitter abgreifst funktioniert es IMHO nicht richtig, da
der Pegel hier falsch ist.

MFG

Hannes
Gast #144081
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IMHO ist es egal, ob der Widerstand am Emitter oder Kollektor
angeschlossen ist, und zwar aus dem einfachen Grund, weil der
Transistor im Optokoppler wirklich wie ein Schalter arbeitet.
Nimmt man einen normalen bipolaren Transistor, so hat der Widerstand
zwischen Emitter und Masse den Effekt, dass das Potential an der Basis
immer um UBE grösser sein muß als am Emitter, damit der Transistor
durch schaltet. Diese Schaltung (Kollektor-Schaltung?) wird in der
Analog-Technik verwendet, um den Eingangsstrom zu verstärken.
Der normale Anwendungsfall einen NPN-Transitors als Schalter ist, dass
der Emitter an Masse liegt und ein Widerstand zwischen
Versorgungsspannung und Kollektor.

Eine Lösung für dein Problem wäre, dass die LED anders angeschlossen
wird: wird sie gegen Masse geschaltet, leuchtet sie bei log. 0, was
dazu führt, dass der Transistor auch durchschaltet. Log. 0 am Ausgang.
Leuchtet die LED nicht, sperrt auch der Transistor ==> log. 1 am
Ausgang.
Dazu muß einfach nur die Anode (Plus-Seite) der LED (über einen
Widerstand) an die Versorgungsspannung gelegt werden, und die andere
Seite (Kathode) an den PIC-Port-Pin.
Das ist übrigens die Standard-Open-Kollektor-Schaltung.

Gruß Rahul

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