IMHO ist es egal, ob der Widerstand am Emitter oder Kollektor
angeschlossen ist, und zwar aus dem einfachen Grund, weil der
Transistor im Optokoppler wirklich wie ein Schalter arbeitet.
Nimmt man einen normalen bipolaren Transistor, so hat der Widerstand
zwischen Emitter und Masse den Effekt, dass das Potential an der Basis
immer um UBE grösser sein muß als am Emitter, damit der Transistor
durch schaltet. Diese Schaltung (Kollektor-Schaltung?) wird in der
Analog-Technik verwendet, um den Eingangsstrom zu verstärken.
Der normale Anwendungsfall einen NPN-Transitors als Schalter ist, dass
der Emitter an Masse liegt und ein Widerstand zwischen
Versorgungsspannung und Kollektor.
Eine Lösung für dein Problem wäre, dass die LED anders angeschlossen
wird: wird sie gegen Masse geschaltet, leuchtet sie bei log. 0, was
dazu führt, dass der Transistor auch durchschaltet. Log. 0 am Ausgang.
Leuchtet die LED nicht, sperrt auch der Transistor ==> log. 1 am
Ausgang.
Dazu muß einfach nur die Anode (Plus-Seite) der LED (über einen
Widerstand) an die Versorgungsspannung gelegt werden, und die andere
Seite (Kathode) an den PIC-Port-Pin.
Das ist übrigens die Standard-Open-Kollektor-Schaltung.
Gruß Rahul