http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/kdarl2.htm
Da wird genau erklärt wie so eine Regelgung funktioniert; wenn Du das
durcharbeitest solltest Du in der Lage sein die Schaltung so
anzupassen/umzustricken dass sie deinen Bedürfnissen entspricht. Das
Grundprinzip aller solcher Netzteile ist, dass die Eingangsspannung
durch einen Längstransistor geht, der von einem OPV auf und zu gesteuert
wird. Der OPV vergleicht die Ausgangsspannung (die mit einem
Spannungsteiler heruntergeteilt wird) mit einer Referenzspannung und
regelt den Transistor so, dass beide gleich sind. Zieht der Verbraucher
mehr Strom so bricht die Ausgangsspannung nur kurz ein, der OPV regelt
blitzschnell nach und hält die Spannung so relativ stabil.
Die Referenzspannung sollte möglichst genau sein, daher nimmt man meist
eine Zenerdiode um sie zu erzeugen. Eine einstellbare stabilisierte
Ausgangsspannung erreicht man, indem man der Zenerdiode ein Poti
nachschaltet, mit dem lässt sich dann eine Ausgangsspannung von 0V bis
xV erreichen.
Statt dessen kannst Du die Referenzspannung auch durch den AVR erzeugen;
entweder per PWM oder indem Du einem Port einen D/A-Wandler
nachschaltest.
Wozu brauchst Du eine Stromregelung? Damit verkomplizierst Du die
Schaltung enorm und handelst Dir viel Ärger ein, weil solche
kombinierten Regelungen berüchtigt dafür sind dass sie zum Schwingen
neigen. Ich hab die Erfahrung gemacht dass man beim Basteln eigentlich
immer eine Konstantspannungsquelle braucht, aber selten eine
Konstantstromquelle - und wenn man letztere braucht so verwendet man
dafür nicht das Netzteil sondern erzeugt sie in der Schaltung selbst.
Denk mal drüber nach ob eine Strombegrenzung Dir nicht völlig
ausreicht.