Totalausfall CREE XR-E, Innenwiderstand = 0Ohm

OP #1936450
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Hallo Forum!

Nachdem ich gerade die zweite LED zerstört habe würde ich gerne wissen 
wie ;-)

Ich habe eines weisst XR-E an mein Labernetzteil angeschlossen - mit 
Strombegrenzung (Spannung eine Spur höher eingestellt und auf ein 1A 
beschränkt)

Ich häng die LED an und sie blizt kruz und schwach auf - dann ist sie 
tot.
Sie leuchtet nicht mehr und sie leitet ohne nennenswerten 
Spannungsabfall in beide Richtungen.

Mich würde interessieren was ich da flasch gemacht habe, denn ich würde 
gerne die Lebensdauer meines LED verlängern, vorallem da ich das 
eigentlich dauernd mache und nur ganz selten eine LED dabei zerstört 
wird gespannt bin

Danke schonmal :-)
Gast #1936478
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> Ich habe eines weisst XR-E an mein Labernetzteil angeschlossen - mit
> Strombegrenzung (Spannung eine Spur höher eingestellt und auf ein 1A
> beschränkt)

Vermutlich hat das Labornetzteil einen Kondensator direkt über dem 
Ausgang, gibt daher kurzzeitig einen höheren Strom ab, bis zum 
ansprechen der Strombegrenzung. Besser, erst Spannung auf NULL, dann LED 
anschließen, dann Spannung langsam hochdrehen.
mfG ingo
OP #1936660
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Hallo!

Die LED ist auf einem 08/15 Star montiert, sollte also einige Sekunden 
ohne weitere Kühlung betreibbar sein.

Das mit dem Ausgangskondensator habe ich mir auch gedacht, jedoch habe 
ich diese LED sicher schon einige Hundert male so, für kurze Zeit, 
gepulst.
Ich weiss, dass High power LEDn nichts mehr hassen als zu hohe 
Betriebsströme, deshalb habe ich die Spannung auch sehr knapp an die 
wirkliche Betriebsspannung herangestellt.

Ich frag mich nur wie ich das dann löse wenn ich die LEDn mit einer 
getakteten Stromquelle betreibe(was ich im Endeffekt vorhabe)?! kleine 
Ausgangskapazität oder Sanftanlauf?

Es handelt sich um eine Kaltweisse, daher sollte sie 1A vertragen.

Durch Verdampfung:
Ich hab mir auch gedacht, nur die LED leuchtet kruz auf (≙ einer 
Betriebsstrom von wenige mA (~5-10)) und dann ist sie ein Kurzschluss.
Ich denke mir, wenn da die Bonddrähte verdunsten, oder Ähnliches, dann 
sollte sie ja eigentlich nimma leiten.
Gast #1936688
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Der 08/15 Star ist aber nicht für die 1A belastung ausgelegt.
Selbst wenn das nur ein paar Sekunden Betrieb sind, steigt die
Temperatur so schnell an das die LED dabei kaputt geht.

Auch wollte ich anmerken das die Strombegrenzungen von Labornetzteilen
(je nach Typ) oft ziemlich schlecht sind und nicht dafür geeignet
sind als Stromquellen zweckzuentfremdet zu werden.
#1936692
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Bei einer getakteten Stromquelle hält man die Ausgangskapazität niedrig, 
damit die Regelung schnell genug erfolgt.
Bei billigen Netzteilen hingegen werden oft große Kondensatoren verbaut, 
weil die billiger sind als eine ausreichend dimensionierte Regelung. 
Wenn man das Netzteil als Spannungsquelle nutzt, stört das auch erst mal 
nicht weiter. Nur die Strombegrenzung spricht eben nicht mehr schnell 
genug an.

Mach mal folgenden Test: Strombegrenzung auf wenige mA einstellen, 
Spannung auf Maximum, Gerät im Leerlauf. Dann Schutzbrille auf, zwei 
Kabel nehmen und den Ausgang kurzschließen. Theoretisch müsste jetzt der 
Strom begrenzt werden. In der Praxis gibt es bei billigen Geräten einen 
dicken Funken, weil der Kondensator entladen wird.
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #1937090
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Das war der Einschaltstromstoß. Weiter nichts. Dagegen ist jede LED 
empfindlich, erst recht Leistungs-LEDs. Statik beim Anpacken mit den 
Fingern tut ein Übriges. Die Hersteller schreiben in ihre Datenblätter 
häufig Warnhinweise bei der Handhabung von LEDs... Bei solch teuren LEDs 
würde ich die 3x genauer befolgen, als nötig. Aber ist ja Dein Geld.

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