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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Totalausfall CREE XR-E, Innenwiderstand = 0Ohm


Autor: Christian M. (chrisreg)
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Hallo Forum!

Nachdem ich gerade die zweite LED zerstört habe würde ich gerne wissen 
wie ;-)

Ich habe eines weisst XR-E an mein Labernetzteil angeschlossen - mit 
Strombegrenzung (Spannung eine Spur höher eingestellt und auf ein 1A 
beschränkt)

Ich häng die LED an und sie blizt kruz und schwach auf - dann ist sie 
tot.
Sie leuchtet nicht mehr und sie leitet ohne nennenswerten 
Spannungsabfall in beide Richtungen.

Mich würde interessieren was ich da flasch gemacht habe, denn ich würde 
gerne die Lebensdauer meines LED verlängern, vorallem da ich das 
eigentlich dauernd mache und nur ganz selten eine LED dabei zerstört 
wird gespannt bin

Danke schonmal :-)

Autor: Helmut S. (helmuts)
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1. Strombegrenzungen sind meistens total ungenau.

2. Manche Netzteile schwingen , wenn sie mit bestimmten Lasten in 
Strombegrenzung gehen. Das bedeutet dann, dass wesentlich höhere Strme 
auftreten.

Autor: Michael (Gast)
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Sind die Dinger wirklich für 1A DAUER ausgelegt oder werden die normal 
nicht gepulst?

Autor: LED Killer (Gast)
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DC Forward Current - white < 5000 K, green mA 700
www.cree.com/products/pdf/xlamp7090xr-e.pdf

Autor: Ingo W. (Gast)
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> Ich habe eines weisst XR-E an mein Labernetzteil angeschlossen - mit
> Strombegrenzung (Spannung eine Spur höher eingestellt und auf ein 1A
> beschränkt)

Vermutlich hat das Labornetzteil einen Kondensator direkt über dem 
Ausgang, gibt daher kurzzeitig einen höheren Strom ab, bis zum 
ansprechen der Strombegrenzung. Besser, erst Spannung auf NULL, dann LED 
anschließen, dann Spannung langsam hochdrehen.
mfG ingo

Autor: Wilhelm W. (tt-elek)
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Wie war denn die LED während des Versuchs gekühlt?
mfG wilhelm

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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durch Verdampfung

Autor: Jens G. (jensig)
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@Wilhelm W. (tt-elek)

>Wie war denn die LED während des Versuchs gekühlt?
>mfG wilhelm

Also wenn die ohnehin nur kurz aufblitzt, ist die Frage der Kühlung ohne 
Belang.

Autor: Christian M. (chrisreg)
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Hallo!

Die LED ist auf einem 08/15 Star montiert, sollte also einige Sekunden 
ohne weitere Kühlung betreibbar sein.

Das mit dem Ausgangskondensator habe ich mir auch gedacht, jedoch habe 
ich diese LED sicher schon einige Hundert male so, für kurze Zeit, 
gepulst.
Ich weiss, dass High power LEDn nichts mehr hassen als zu hohe 
Betriebsströme, deshalb habe ich die Spannung auch sehr knapp an die 
wirkliche Betriebsspannung herangestellt.

Ich frag mich nur wie ich das dann löse wenn ich die LEDn mit einer 
getakteten Stromquelle betreibe(was ich im Endeffekt vorhabe)?! kleine 
Ausgangskapazität oder Sanftanlauf?

Es handelt sich um eine Kaltweisse, daher sollte sie 1A vertragen.

Durch Verdampfung:
Ich hab mir auch gedacht, nur die LED leuchtet kruz auf (≙ einer 
Betriebsstrom von wenige mA (~5-10)) und dann ist sie ein Kurzschluss.
Ich denke mir, wenn da die Bonddrähte verdunsten, oder Ähnliches, dann 
sollte sie ja eigentlich nimma leiten.

Autor: Nachtaktiver (Gast)
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Der 08/15 Star ist aber nicht für die 1A belastung ausgelegt.
Selbst wenn das nur ein paar Sekunden Betrieb sind, steigt die
Temperatur so schnell an das die LED dabei kaputt geht.

Auch wollte ich anmerken das die Strombegrenzungen von Labornetzteilen
(je nach Typ) oft ziemlich schlecht sind und nicht dafür geeignet
sind als Stromquellen zweckzuentfremdet zu werden.

Autor: Christian M. (chrisreg)
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Mir ist klar, das ich die LED nicht auf Dauer(t > 3s) nur mit einem Star 
betreiben  kann, das tue ich auch nicht und um das gehts mir auch nicht.

Ich denke mir auch, dass es mit schlechten/trägen Regelung 
zusammenhängt, nur warum "jetzt aufeinmal"... hmmm

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Bei einer getakteten Stromquelle hält man die Ausgangskapazität niedrig, 
damit die Regelung schnell genug erfolgt.
Bei billigen Netzteilen hingegen werden oft große Kondensatoren verbaut, 
weil die billiger sind als eine ausreichend dimensionierte Regelung. 
Wenn man das Netzteil als Spannungsquelle nutzt, stört das auch erst mal 
nicht weiter. Nur die Strombegrenzung spricht eben nicht mehr schnell 
genug an.

Mach mal folgenden Test: Strombegrenzung auf wenige mA einstellen, 
Spannung auf Maximum, Gerät im Leerlauf. Dann Schutzbrille auf, zwei 
Kabel nehmen und den Ausgang kurzschließen. Theoretisch müsste jetzt der 
Strom begrenzt werden. In der Praxis gibt es bei billigen Geräten einen 
dicken Funken, weil der Kondensator entladen wird.

Autor: mhh (Gast)
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Was hindert Dich, einen belastbaren 2-3 Ohm Widerstand in Reihe zur LED 
zu schalten und dann die Spannung langsam hoch zu drehen?

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Tja,
die Cree überlebt schon einen Ampere Strom, muß dabei aber gut gekühlt 
sein. Nur mit dem Star würde ich dem Ding nicht mehr als 300mA 
verpassen.
Ob es die Temperatur oder dein Netzteil war will mir die Glaskugel nicht 
verraten.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Das war der Einschaltstromstoß. Weiter nichts. Dagegen ist jede LED 
empfindlich, erst recht Leistungs-LEDs. Statik beim Anpacken mit den 
Fingern tut ein Übriges. Die Hersteller schreiben in ihre Datenblätter 
häufig Warnhinweise bei der Handhabung von LEDs... Bei solch teuren LEDs 
würde ich die 3x genauer befolgen, als nötig. Aber ist ja Dein Geld.

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