Das Speicherinterface aktueller PC-Prozessoren ist 64 Bit breit, auch
wenn diese keine 64-Bit-Prozessoren sind.
Das ist seit dem Pentium-1 so, der 486er hatte als letzter PC-Prozessor
noch ein 32 Bit breites Speicherinterface.
Dieses eigentlich zu breite Speicherinterface wurde eingeführt, um den
prozessorinternen Cache möglichst schnell mit Daten füllen zu können.
Speichermodule sind auch 64 (oder 72) Bit breit organisiert, allerdings
sind auch Einzelbyte-Zugriffe möglich.
Die letzten 32 (36) Bit breiten Speichermodule waren die sogenannten
"PS/2"-Module mit 72 Anschlüssen, die mit normalen DRAMs,
Fast-Page-DRAMs oder EDO-DRAMs bestückt waren.
Die 168poligen SDRAM-Module, wie sie mit dem Intel 430TX/VX-Chipsatz
(für Pentium-1) eingeführt wurden, sind 64 bzw. 72 Bit breit
organisiert.
Daran hat sich mit DDR-RAM und DDR-2-RAM auch nichts geändert.