Gast
#1943645
Hi. Ich bin grade dabei, eine Teilsanierung des Hauses vorzunehmen. In den Räumen, in denen eh renoviert wird, machts auch nicht mehr viel aus, wenn ich die Wände für Elektrik aufstemme oder Deckenplatten zerstören muss. Das will ich nutzen, um die Elektroinstallation in diesen Räumen aufzurüsten und Zukunftssicher zu gestalten. Das heißt, ausreichend Reserveadern überall hin, Vorbereitung für Bussystem, Vorbereitung für Elektrorolladen (230V + Busleitung schon legen aber noch nicht anklemmen), Genügend leere UP Dosen mit Busanbindung als Reserve. Busleitung grundsätzlich in Rohr. Telefon-TV-Netzwerk ebenfalls grundsätzlich in großzügig bemessenem Rohr. Zusätzlich Reserve-Leerrohre in den Wänden. Damit man auch mal auf Glasfaster umsteigen kann. FTTH oder sogar FTTD und Auflösung der "Netztrennung" in TV/LAN/Telefon wird langfristig kommen. Die Anfänge haben wir ja heute schon. Da ich überall schon Fernmeldeleitung für einen späteren Bus hin legen will und keine klassischen 230V Lichtschaltungen mehr machen will, muss ich vorerst die Elektroinstallation mit Kleinspannungs-Stromstoßschaltern machen. Für kommerzielle Bussysteme wie EIB/KNX ist derzeit kein Geld da. Das was mich die Stromstoßschalter mehr kosten, spare ich an den Kreuzschaltern und Lichtleitungen ein. Wie würdet ihr eine zukunftssichere Elektroinstallation machen? Es wird für mich die Erste und ziemlich sicher auch die letzte Sanierung sein, die jetzt etappenweise durchgezogen wird. Danach wird es nur noch Erhaltungsreparaturen geben. Selbst wenn ich das Geld hätte, kann ich später nichts mehr ändern (Aus besitzrechtlichen und vertraglichen Gründen) Spätesdens wenn das Haus in der Erbengemeinschaft ist, kann ich effektiv nichts mehr machen. Bei Eigentumswohnungen darf man ja baulich nicht viel machen ohne Genehmigung der Eigentümergemeinschaft.