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Forum: Haus & Smart Home Die Zukunftssichere E-Installation mit Option auf Bus und Fiber to the Desk.


Autor: Sven (Gast)
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Hi.

Ich bin grade dabei, eine Teilsanierung des Hauses vorzunehmen.
In den Räumen, in denen eh renoviert wird, machts auch nicht mehr viel 
aus, wenn ich die Wände für Elektrik aufstemme oder Deckenplatten 
zerstören muss.
Das will ich nutzen, um die Elektroinstallation in diesen Räumen 
aufzurüsten und Zukunftssicher zu gestalten.
Das heißt, ausreichend Reserveadern überall hin, Vorbereitung für 
Bussystem, Vorbereitung für Elektrorolladen (230V + Busleitung schon 
legen aber noch nicht anklemmen), Genügend leere UP Dosen mit 
Busanbindung als Reserve.
Busleitung grundsätzlich in Rohr.
Telefon-TV-Netzwerk ebenfalls grundsätzlich in großzügig bemessenem 
Rohr.
Zusätzlich Reserve-Leerrohre in den Wänden. Damit man auch mal auf 
Glasfaster umsteigen kann. FTTH oder sogar FTTD und Auflösung der 
"Netztrennung" in TV/LAN/Telefon wird langfristig kommen. Die Anfänge 
haben wir ja heute schon.

Da ich überall schon Fernmeldeleitung für einen späteren Bus hin legen 
will und keine klassischen 230V Lichtschaltungen mehr machen will, muss 
ich vorerst die Elektroinstallation mit 
Kleinspannungs-Stromstoßschaltern machen.

Für kommerzielle Bussysteme wie EIB/KNX ist derzeit kein Geld da.
Das was mich die Stromstoßschalter mehr kosten, spare ich an den 
Kreuzschaltern und Lichtleitungen ein.

Wie würdet ihr eine zukunftssichere Elektroinstallation machen?
Es wird für mich die Erste und ziemlich sicher auch die letzte Sanierung 
sein, die jetzt etappenweise durchgezogen wird.
Danach wird es nur noch Erhaltungsreparaturen geben.

Selbst wenn ich das Geld hätte, kann ich später nichts mehr ändern (Aus 
besitzrechtlichen und vertraglichen Gründen) Spätesdens wenn das Haus in 
der Erbengemeinschaft ist, kann ich effektiv nichts mehr machen.
Bei Eigentumswohnungen darf man ja baulich nicht viel machen ohne 
Genehmigung der Eigentümergemeinschaft.

Autor: Sven (Gast)
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Wegen der zukünftigen Eigentümergemeinschaft will ich mir übrigens jetzt 
noch ne große Sat Anlage einbauen (4 Sat Empfang) sowie eine 
Amateurfunklizenz machen und Antennen installieren.

Was später da ist, hat Bestandsschutz.

Nachinstallieren geht bei der zukünftigen Eigentümergemeinschaft nicht. 
Die sind ja jetzt schon schwer dagegen, aber jetzt lebt der 
ursprüngliche Eigentümer noch, der es gestattet und für eine 
Grundsanierung auch Geld in die Hand nimmt. Nur die "Extras" 
(Extrawürste bei der Elektrik z.B.) muss ich selber zahlen.

Autor: m. keller (Gast)
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Antennen?! Was willst du denn da installieren?

Wenn du später nichts mehr machen darfst, würde ich keine Bastellösung 
nehmen.

Autor: Sven (Gast)
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Konkret will ich sowas wie ne X200 aufs Dach bringen, eine 
Kurzwellen-Vertikal und kleine 2m/70 cm Yagis sowie eine VHF/UHF 
LogPeriodic Antenne für RX only.
Die Richtantennen zusammen auf einem Rotor.

Ne richtig dicke Antennenanlage wollte ich nicht realisieren. Man muss 
den Familien- und Nachbarschaftsfrieen ja nicht unnötig belasten.
Daher kommt auch keine große KW (Richt) Antenne in Frage, sondern nur 
ein "dezenter Vertikalstrahler" sowie Langdraht unter Dach oder sostwie 
unauffällig installiert.

Wie lange ich noch Zeit habe, hier alles so einzubauen wie ich es will, 
weiß ich nicht. Jedenfalls muss das passieren, solange der Eigentümer 
noch lebt und ich noch Einfluss habe. Nachher muss ich mich dann mit der 
ganzen Familie als Erbengemeinschaft rumplagen. Und die sind da 
teilweise etwas "zickig".
Ne sichtbare Leitung außen am Haus oder bisschen was Aufputz (z.B. Lan) 
im Haus ist da schon ein schweres Streitthema. Und eine Wand aufreissen 
um eine Leitung unter Putz zu installieren, gleicht einer halben 
Kathastrope.

Genauso alle anderen baulichen Maßnahmen im und am Haus. Ja nix kaputt 
machen oder mal was altes rausreißen und was neues einbauen.

Daher muss das jetzt alles so gemacht werden, dass es möglichst lange 
passt. Vor Allem in der Wohnung, die ich dann bekomme, sowie die 
Kabelwege bis in den Hausanschlussraum. Also muss jetzt beispielsweise 
ein möglichst großzügig bemessener Kabelschacht vom Keller / 
Hausanschlussraum bis auf den Dachboden gemacht werden.

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