mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Eingangsbeschaltung ADC-Atmega - bitte kontrollieren


Autor: Wampus (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo!

Ich möchte verschiedene Gleichspannungen mischen und vom Atmega 
auswerten lassen, Abtastrate < 1000 Hz. Die Schaltung habe ich bereits 
auf einem Steckbrett aufgebaut und sie scheint zu funktionieren. Leider 
habe ich momentan kein AVR-Board für den finalen Praxistest. Ohne 
nennenswerte Belastung (Voltmeter) wird ca. 0,33 Volt über und unter der 
digitalen Spannungsversorgung abgeregelt.

Könnt ihr bitte noch einmal drüber schauen, ob man diese Schaltung 
bedenkenlos in ein Layout umsetzen kann?

Habt Dank und Gruß vom Wampus

Autor: Nachtaktiver (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du kannst zwar mit 1kHz messen, aber wenn dein Signal auch 1kHz hat wird
die Amplitude am ADC nicht mehr stimmen. -

Da R11+R12 zu C7 einen Tiefpass von etwa 200Hz bilden.

Den Rest habe ich mir nicht genauer angeschaut.

Autor: Andreas N. (poolspieler)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Filtern würde ich persönlich schon mit C5 und C6 machen. Die Größe 
einfach mit tau=R*C ausrechnen... (und an 5 tau denken...)
Anstatt R12 und C7 würde ich einen Impedanzwandler mit nachgeschaltetem 
100Ohm Widerstand nehmen.

Gruß,

Andreas

Autor: Wampus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi
C5 und C6 sind eigentlich dazu da, die Schwingneigung der OPVs zu 
unterdrücken.
Bei R11+R12+C7 komme ich auf eine fg von ca. 116 Hz. Danke für die Info. 
R12+C7 muss ich also verkleinern. Einen zusätzlichen Impedanzwandler 
wollte ich eigentlich vermeiden. Mal schaun. Gruss wampus

Autor: Nachtaktiver (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
R12 muss auch gar nicht so groß sein. R12 muss nur so groß
sein damit die Spannungsdifferenz zwischen den Dioden D1/D2 und
den internen Überspannungsschutz-Dioden im µC ausgeglichen werden.
Teilweise könnte man diesen auch weglassen. ( Dazu gleich mehr )

Schau einfach nach der typischen Flußspannung von der BAT46 und nach der
Flußspannung der Dioden im µC und berechne den Widerstand R12 so, das im
Fehlerfall der maximale Durchflussstrom nicht überschritten wird.

Ein Beispiel:
Die Dioden im AVR beginnen ab 0.7V an zu leiten, die BAT46 erst bei 1V, 
der erlaubte Dauerstrom durch die Dioden im µC sei 10mA.
(1V - 0.7V) / 10mA --> 30 Ohm.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.