Hallo Danny,
wollte Dich nicht durcheinanderbringen, ich verstehs auch nicht.
Versuch: eine Sinusschwingung ist auch eine Drehbewegung (Kreis mit
360 Grad).
Bei der Sinusdarstellung ändert sich die Amplitude an den
Scheitelwerten langsamer als im "Nulldurchgang" -
Bei der Kreisdarstellung ist die Änderung der Vektoren (Grad) immer
gleich.
Ein Sinus lässt sich auch als Kreis (Winkelfunktion) darstellen.
Auch wenn die Spannungsänderung verschieden ist (Scheitelwerte), so ist
doch die Vektoränderung linear.
Wenn nun ein Kreisausschnitt (sagen wir mal 45 Grad) betrachtet wird
so spielt es keine Rolle wo ich beginne , 45 Grad sind immer 1/4 der
Zeit(Frequenz).
Wenn man nun 1500 Hz annimmt und nach 1/4 Schwingung (egal wo man
beginnt) nachschaut dann muss die Vektorlage an einer bestimmten Stelle
sein. Ist sie zu weit dann sind es mehr als 1500 Hz (1800Hz),
sind es weniger so sind es (1200Hz).
Nochwas zum Nulldurchgang.
Auf dem Funkweg geht die Bezugslinie (Nulldurchgang) verloren und muss
im Empfänger erzeugt werden.
Das verlangt eine "Einschwingphase" und ist u.a. abhängig vom
Frequenzversatz (Unterschied zwischen Sendefrequenz und der Frequenz wo
der Empfänger etwas erwartet.
Bei der Vektorauswertung spielt es keine Rolle wo sich diese
"Bezugslienie" befindet, es kann immer in "Bezug" ausgewertet
werden.
Hier noch eine Überlegung:
Bezug auf Nulldurchgang: Obere Halbwelle mit 1800 Hz, untere mit
1200Hz erzeugen und übertragen und auch wechseln.
Dann lässt sich auch an den Nulldurchgängen (schon nach einer
Halbwelle)erkennen ob's 1200 oder 1800 Hz.
Nur diese Nulllienie wird "weglaufen" wenn die Übertragung nicht
Symetriert wird.
Hoffe nicht noch mehr Verw. erzeugt zu haben (sind meine Gedanken zu
dem Thema).
Es gibt sicher kompetente Leute hier im Forum die darüber Bescheid
wissen (und nicht nur Vermutungen anstellen).
Gruss Kurt