Hallo Leute,
ich habe mal wieder eine Frage. Ich bin gerade dabei eine Überwachung
für meinen Holzvergaserofen zu bauen. Die Platine wo der Atmega drauf
ist habe ich schon fertig. Nur leider habe ich ein Problem mit den 230V.
Ich muss die Heizkreispumpe über einen ATmega32 schalten. Nur bin ich
mir etwas unsicher mit der Leiterbahndicke. Auf der Pumpe steht 90W bei
Volllast. Diese hat drei Stufen. Die beiden unteren Werte weiß ich jetzt
gerade nicht, aber die sind eigentlich unwichtig, da ich die Platine auf
die 90W auslegen möchte. Dadurch würde ich einen Strom von
Das müsste doch dann der Spitzenwert sein, wenn ich mich jetzt nicht
verrechnet habe oder?
Ich habe dieses Printrelais von Pollin:
http://www.pollin.de/shop/dt/OTY1OTU2OTk-/Bauelemente/Mechanische_Baulemente/Relais_Zugmagnete/Relais_ZETTLER_AZ696_1CE_5DE.html
Das Relais schalte ich über einen Transistor, den ich in der Sättigung
betreibe. Ich denke des müsste soweit passen.
Ausserdem möchte ich dann die Platine in dieses Geäuse einbauen:
http://www.pollin.de/shop/dt/Nzk5OTM1OTk-/Bauelemente/Gehaeuse/Kunststoffgehaeuse_021_002_143.html
Dann nutze ich ein LCD und Metalltaster die, dann vom AVR abgefragt
werden. Leider bin ich mir jetzt nicht ganz sicher wegen der Erdung.
Die Pumpe möchte ich über eine Feinsicherung absichern. Eher gesagt die
Platine. Ich möchte dann eine 0,5A Träge Feinsicherung benutzen.
Nun zu meinen Fragen:
1. Kann ich die Platine mit dem Relais so aufbauen?
2. Wie muss ich die Leiterbahnen auslegen, dass die auch die 550mA
aushalten?
3. Muss ich die Taster auch Erden?
4. Reicht es einfach den L1 in das Gehäuse über eine NYM-J Leitung
einzuführen und dann über das Relais zu schalten?
5. Reicht mir dann eine Träge Feinsicherung mit 0,5A? Ich denke die is
nämlich ein bissl zu klein, wenn ich meinen Spitzenwert anschaue. Oder
liege ich da falsch?
Ich bin zwar gelernter Elektriker, doch leider habe ich noch nie eine
Platine geätzt, die dann an 230V angeschlossen wird. Ich hoffe mir kann
einer helfen, Leider habe ich im Internet noch nichts brauchbares für
mein Problem gefunden. Aufgrund meiner Ausbildung weiß ich dass
Netzspannung gefährlich ist und möchte hier nur nochmal auf Nummer
sicher gehen.
Danke fürs lesen Grüße Wisler
wichtig ist die sichere elektrische trennung deiner kleinspannungs-seite
vom geschalteten stromnetz, aber da sieht deine platine vom abstand her
ganz gut aus. ich denke das was du da baust funktioniert
schaltungstechnisch so weit.
die pumpe würde ich etwas großzügiger absichern, so 1A träge sollte
reichen. flinke sicherungen könnten evtl. beim einschaltstromstoß schon
auslösen. der spitzenwert ist gar nicht sooo wichtig dafür, aber eine
0,5A sicherung halte ich generell für zu knapp. optimal wäre ein
motorschutzschalter. oder wenn du schon einen µC hast, ein sensor ob die
pumpe tatsächlich dreht und fördert.
Oh sorry, da hab ich meine Tastatur sauber gemacht ...
Optisch entkoppelt + kein festkleben:
MOC3063 + Triac
Über die IR-Diode vom MOC müssen minimal 5mA, ich dimensioniere das so
dass in etwa 8mA rüber fließen.
Der Triac wird auch warm (nicht sehr), deshalb auf eine Kupferfläche
löten.
Die Funktion der Pumpe kann man prüfen indem ein Temperatursensor (NTC
oder PTC) am Rücklaufrohr sitzt.
Wenn die Temperatur im Umlaufrohr zu niedrig geworden ist kann die Pumpe
anspringen und wenn sie an ist und du vorher die Zulauftemperatur mit
einem zweiten Sensor gemessen hast muss sich die Temperatur erhöhen.
Die Pumpe ständig laufen zu lassen ist eh quatsch, deshalb erst anmachen
wenn die Temperatur um ein oder zwei Grad gesunken ist.
ach ja, noch was allgemeines: ich kann nur davor warnen einen HOLZofen
ohne wasserzirkulation zu betreiben. außer du möchtest, daß dir die
ganze anordnung bei einem fehlerhaften überdruckventil um die ohren
fliegt. ein holzofen erzeugt solange brennstoff vorhanden ist immer eine
gewisse grundwärme, unter die er sich nicht herabregeln läßt (ohne zu
verlöschen). und die muß fortlaufend abgeführt werden. wenn nicht fängt
das wasser im ofen an zu kochen und jagt dir den druck in den leitungen
ins unermessliche. sollte kein überdruckventil diesen begrenzen sind die
leiterbahndicken irgendwann dein kleinstes problem. (*kawumm!!*)
sprich diese schaltung würde nur sinn machen um eine pumpe zu regeln
oder vielleicht zwei verschiedene heizkreise zu steuern...
Zuerst einmal danke für eure antworten.
ich denke ich habe jetzt schon ein paar antworten auf meine fragen
finden können. In einem anderen Forum wurde mir empfohlen einen snubber
zu verwenden leider weiß ich nicht viel darüber. was meint ihr dazu?
ich habe erlicht gesagt auch nicht vor die pumpe auszuschalten. das
mache ich nur wenn die abgastemperatur sehr niedrig geworden ist. also
der ofen fast kein brennstoff mehr in der brennkammer hat.
ich habe auch drei fühler vorgesehen einmal für den vorlauf und den
rücklauf und halt noch die abgastemperatur, den ich aber vorerst nur
außen am rohr befestige. im moment ist das auch so. die pumpe wird über
einen thermischen kontakt gesteuert und geht von selbst an und wieder
aus.
ich möchte eigentlich im moment nur die funktionen mit einem avr machen
und später vielleicht noch ein paar sachen dazu bauen.
danke schonmal für euere antworten.
Ich gehe einfach mal davon aus das, dass weiter Bekannt ist.
Die Pumpe darf erst anlaufen bei erreichen der Wassertemperatur, in der
Wassertasche von 60° C, um ein Kondensieren des Rauchgasas zu verhinder
und die Schlackebildung zu minimieren. Es muss ein Überdruckventiel
vorhanden sein max. 10 bar da die ganzen Komponenten die der
Heizungsbauer installiert hat einem Prüfdruck standhalten müssen. Da bei
einer Fehldimensionierung des Pufferspeichers bzw. Fehlverhalten des
Benutzters nicht ausgeschlossen werden kann, Speicher Überladung, muss
eine Kaltwassereinleitung gegeben sein, die den Kessel kühlt und im
Notfall die Hitze in die Kanalisation ableitet. Die max.
Pufferspeichertemperatur ist der obere Grenzwert, der dringend
eingehlten werden muss. in der Regel 90°.
Reine Vermutung ein zweites Ausdehnungsgefäß im Ladekreis des
Holzvergasers.
Gutes Gelingen
sowas nennt man thermische ablaufsicherung, gewissermaßen ein
frischwassergespeister notkühlkreislauf. in groß und redundant gibts
sowas auch für atomreaktoren.
die kondenswasservermeidung ist ein thema für sich, meistens ist dafür
eine rücklaufanhebung verbaut. die pumpe fördert erstmal nur im kreis um
das wasser im kessel umzuwälzen bis dieses 55-60 grad erreicht, danach
öffnet ein thermostat und läßt genau so viel heißes wasser in den
heizkreislauf fließen, daß die temperatur am rücklauf zum kessel (dessen
wassereintritt) die 55-60 grad nicht unterschreitet.