Kondensatoren

Gast #12501
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Ähm, ich denk mal du sprichst von einem Linearregler. Bei dem sind sie 
mehr oder minder zwingend - klar sind sie "nur" zur glättung, aber eben 
deswegen enorm wichtig :)... Wenn ein Bauteil unvermittelt mehr Strom 
zieht, würde sonst die gesamte Spannungsversorgung einbrechen - genug, 
damit ein µP nicht mehr richtig funktioniert...
Gast #12502
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In der Praxis ist das Weglassen der Cs noch schlimmer. Ich habe selbst 
vor kurzem beim Ausprobieren eines 5V 3-Bein-Reglers den Fall erlebt, 
dass der 5V Regler ohne Ausgangskondensator die Eingangsspannung einfach 
linear durchgeschaltet hat und so der Eingangsspannung bis hinauf auf 
10Volt mit geringem Versatz gefolgt ist. Dieser Fehler wäre für einen 
angeschlossenen Mikrocontroller sicherlich tödlich gewesen.
Der Anschluss eines Cs am Ausgang hat dieses Verhalten sofort beseitigt 
und die gewünschten 5V lagen an. Es gibt da wohl ziemliche Unterschiede 
im Verhalten verschiedenen Regler, auch verschiedener Hersteller. Also 
zumindest der C vom Ausgangspin hin zur Masse ist unbedingt 
erforderlich. Am besten einen keramischen C (100nF) möglichst nah am 
Spannungsregler platzieren. Zusätzlich einen Elko zum glätten der 
Spannungsspitzen. Wenn man einen Tantal Elko einsetzt kann man auf einen 
kleineren keramischen C zurückgreifen oder diesen ganz weglassen. Wer 
auf nummer Sicher gehen will schliesst noch einen weiteren keramischen C 
vom Eingangspin nach Masse, um Schwingneigungen vorzubeugen, sicher ist 
sicher.

ciao
Remo

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