Gast
#1975559
Hallo, von einer ringförmigen Probe aus Stahl möchte ich eine Hysteresekurve aufnehmen. Dazu möchte ich die Transformatormethode anwenden und habe auf die Probe zwei Spulen mit je 25 Windungen aufgebracht. Die Primärspule wird mit 50 Hz Wechselspannung beaufschlagt, der Strom durch die Spule wird mittels Shunt (1 Ohm) gemessen und an den X Eingang eines XY-Oszilloskops gelegt. Die induzierte Spannung an der Sekundärspule wird über ein RC-Glied integriert (100k und 470n). Die Spannung des Kondensators wird an den Y Eingang gelegt. Nun habe ich folgendes Problem: Es kommt die Hysteresekurve im Anhang heraus, die ich mir nicht erklären kann. Wenn ich eine gleich große Probe aus Ferrit messe, erhalte ich eine schöne Kurve, wie aus dem Lehrbuch. Kann mir jemand erklären, was ich falsch mache und ändern muss? Welche alternativen Möglichkeiten gibt es, auf einfache Art und Weise die magnetischen Eigenschaften einer Probe zu bestimmen? Danke für eure Hilfe!
