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Forum: Platinen Natriumpersulfat - Tuning


Autor: Hannes E. (k1ngarthur) Benutzerseite
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Hallo,

ich ätze mit Natriumpersulfat in einer selbst gebauten Küvette.
leider schafft mein Heizstab nur 39°C. Bisher hat das aber gereicht.
Seit kurzem scheint da aber Schicht im Schacht zu sein.
Da ich leider bis morgen noch eine Platine ätzen muss und der 
Elektronikhandel grad nicht auf hat :D, würde ich gerne mal wissen, ob 
jemand ein paar tricks kennt, mit denen man da noch was machen könnte?

Wäre super, wenn ich die Platine heute noch fertig bekomme. Das 
interessiert mich aber auch generell mal, wo man da noch ein wenig mehr 
rausholen kann.

Autor: ingo (Gast)
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Versuch doch mal, zwei Edelstahlbleche (möglichst keine 
Küchenutensilien) reinzuhängen und einen kleinen Gleichstrom 
(10-20mA/cm²) durchzuschicken, dann sollte sich an der Kathode etwas 
Kupfer absetzen.
mfG ingo

Autor: Hannes E. (k1ngarthur) Benutzerseite
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Danke für den Tip. Werde das gleich auch mla ausprobieren.

Hab gerade einmal etwas weniger als die Hälfte der Ätflüssigkeit aus der 
Küvette genommen und dann mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher 
wieder aufgefüllt.
Jetzt ist die Temperatur deutlich über 50°C (höher geht mein Thermometer 
nicht) und die Platine wird wieder ganz normal geätzt.

Autor: Hannes E. (k1ngarthur) Benutzerseite
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Habe jetzt zwei Edelstahlstäbe in die Ätzflüssigkeit gehängt und bei 15V 
ca. 80mA durchgejagt.
An der Kathode hat sich sofort etwas Kupfer abgelagert. Der Tipp ist 
also schon mal sehr gut!

Autor: glotzer (Gast)
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Was soll dieser Unsinn bewirken? Die Menge Kupfer die sich auflösen 
lässt hängt einzig davon ab, wieviel Persulfat noch vorhanden ist. 
Sollte sich das entstehende Kupfersulfat irgendwann nicht mehr komplett 
lösen, fällt es eben in Form blauer Kristalle aus.

Die Elektrolyse ist also völlig sinnlos, ich vermute sogar 
kontraproduktiv da die Kathode nicht nur das Cu(2+) reduziert sondern 
auch das Persulfat, entweder direkt oder durch den naszierenden 
Wasserstoff.

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