"Substrat" ist der Chip selbst, also das Silizium, auf das die
Strukturen der Transistoren etc. geätzt und diffundiert wurden.
Bei den üblichen Chips muß dieser auf der negativsten Spannung von allen
Anschlüssen liegen, sonst könnten sich parasitäre Dioden bilden und
Strom fliesst ab was zu Fehlfunktion führt.
Bei normalen Chips, die nur + und - als Versorgungsspannung brauchen,
ist klar, daß man das Substrat einfach an - anschliesst, das machen die
schon intern im Chip.
Bei Bauteilen die mehrere Spannungen haben, von denen eine negativer
oder positiver sein kann als die andere, ist nicht so klar, womit das
Substrat verbunden werden soll. Da ist der Anschluss nach draussen
geführt, und muss von dir mit der negativsten aller Spannungen verbunden
werden. In der Hoffnung, daß der Entwickle das weiß. Weiß er es auch
nicht, muss er eine aufwändige Schaltung bauen, die das aktuell
negativste anliegende Potential an den Anschluss durchleitet, oder er
erzeugt eine Spannung die garantiert negativer ist als alle zum Chip
geführten.
Bei bestimmten Chips gilt sogar: Wenn man das Substrat noch negativer
macht als nötig, werden die Chips schneller, so -5V unter der
negativsten vom Chip zu verarbeitenden Spannung sind möglich. Das ist
bvei deinem Chip aber nicht relevant, jedoch noch eine Erkläörung, warum
man den Anschluss nach druassen führt. Moderne Chips hätten dann aber
eine Ladungspumpe auf dem Chip, um diese negative Spannung selbst zu
erzeugen.