maximale Eingangsspannung bei LM317 als KSQ

Gast #1990677
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Ich wollte den LM317 als Konstantstromquelle nutzen. Die maximale 
"Input-Output Diferrential Voltage" beträgt ja 40V, also kann ich den 
LM317 doch theoretisch auch an einer Reihenschaltung an beispielsweise 
100V betreiben ohne einen Defekt zu fürchten, da der LM317 ja nur als 
Zweipol verwendet wird und er die wahre Eingangsspannung durch anderes 
Referenzpotential ja gar nicht "sieht"?
Gast #1990697
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Im Prinzip ja.
Aber bedenke: schon ein (parasitärer) Kondensator, der parallel zur Last 
liegt, ist beim Einschalten entladen und damit ist die Spannung an der 
Last im ersten Moment noch Null. Damit liegen die ganzen 100V am LM317 
an.
Ab welchem Kapazitätswert das aber ein Problem darstellt, kann ich dir 
nicht sagen.
Eventuell kann man auch z.B. mit einer Z-Diode die Differenzspannung auf 
<40V begrenzen - der Strom wird dann aber im Fehlerfall (zu kleiner 
Lastwiderstand / Kurzschluss) größer und ggf. Z-Diode und/oder Last 
zerstören. Zum Schutz des LM317 vor o.g. parasitären Kapazitäten sollte 
es aber reichen.

Eine normale KSQ darf auch gegen Masse kurzgeschlossen werden - hier 
dann definitiv nicht mehr.

Das Prinzip ist auch beim LM317 als Spannungsregler einsetzbar. 
Allerdings weitaus problematischer, da man ja üblicherweise am Ausgang 
und parallel zu den Lasten Kondensatoren benötigt.
#1990791
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Wie schon geschrieben: Im Prinzip ja.

Wenn Du es aber wirklich Aufbauen möchtest, würde ich Dir davon u.a. aus 
oben genannten Gründen abraten.
Stattdessen würde ich an Deiner Stelle lieber selber eine Stromquelle 
aufbauen. Das ist gar nicht so schwierig, dafür aber um so sicherer.


Gruß

Jobst

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