firewire entwicklung

#1991585
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Controller leider nicht, da da viel Software für den Stack im Spiel ist. 
Aber es gibt Multi-Chip-Module: www.orsys.de (uc1394 Module) die hatten 
wir mal im Einsatz, ebenso einfach anzusteuern wie der FX2. Allerdings 
eben als Modul: Blöd zu löten, relativ hoher Stromverbrauch und etwas 
teuer (ca. 300€/Stück).
Gast #1992437
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Hallo,

Lass die Finger davon.
Wir haben mit Firewire und Isochron in der Firma angefangen und
richtig, richtig Lehrgeld bezahlt. Die Erfahrung reicht von Fehlern
im Silizium (bei 0 Support vom Hersteller Originalzitat: Was macht ihr
denn da für Sachen, das ist ne Multimediaschnittstelle, wenn da mal was
abhandenkommt ist ja nicht so schlimm...), fehlerhaften
Treibern und nicht Supportetn Funktionen. Und Und Und...

Entwicklungsupport gab es von dem "namhaften Hersteller" nicht, 
Begründung
Stückzahl zu gering.

Das Projekt war ein mittlerer Albtraum
#1992606
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Also wir sind dann auch auf USB 2.0 umgestiegen und verwenden jetzt den 
FX2. Isochron gut und schön, aber es gibt keinerlei Kontrolle über die 
Daten. Ist wie UDP Streaming. Wenn was weg ist, ist es weg. Auf PC Seite 
gibts ein API, recht einfach zu bedienen. Das uc1394 kann auch 
asynchrones Streaming, aber das war auch irgendwie Krampf. Auflöten 
lassen sich die Singer noch, aber nicht zerstörungsfrei ab. Support war 
wirklich nicht so dolle. Seit Jahren ist ein ähnliches Modul für FW800 
und asynchrone, gesicherte Transaktionen angekündigt. Jedes Jahr auf der 
embedded heißt es: "Ist bald fertig". Naja. Wir haben jetzt wie gesagt 
den Cypress FX2, der ist genauso schnell und die BULK Übertragung ist 
gesichert und mit Handshake. Für schnelleren Datentransfer setzen wir 
inzwischen den PLX 8311 über Cabled PCI Express ein. Das rockt: Kaum 
Entwicklungskosten, DMA, 166MB/s und 7m Kupferkabel oder 300m über 
Glasfaser. Die Anbindung an einen FPGA ist ein Kinderspiel. Am Laptop 
ist das mit einer ExpressCard Host Adapter Karte sogar richtig hotplug 
fähig.
#1998544
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Mir fiel noch ein: Es gab mal einen One Chip FireWire Controller. Und 
zwar den Oxford Semiconductor OXUF922. Der ist eigentlich eine FireWire 
800 auf IDE Bridge, ließ sich aber in einen Bypass Modus schalten, damit 
konnte man ein universelles DMA Interface aufbauen. Leider war der schon 
abgekündigt, als wir auf den aufmerksam geworden sind. Drinnen werkelte 
ein ARM zur Steuerung, laut Oxsemi konnte der per Firmware-Änderung die 
DMA Transfers an der IDE Schnittstelle vorbei tätigen. Allerdings gab es 
nie ein Referenz-Design oder sonstigen Support dazu. Als PLX dann Oxsemi 
übernommen hat, wars ganz aus. Schade.

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