positiver Addierer

Gast #149360
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Hey!

Ich habe ein Problem !
Ich sitze hier vor einem LM324N Operationsverstärker und versuche
daraus einen Addierer zu machen. Allerdings hab ich gerade
festgestellt, das die Ausgangsspg. invertiert ist. Leider hab ich nur
eine Betriebspg. von 0-10V.
Nun wollte ich fragen wie ich zwei positive Spg. addieren kann und
dabei auch ein positives Ergebnis erhalte.

Hat jemand eine Idee?
Danke schonmal...
Gast #149364
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Erst lesen, dann posten...

Der Addierer, der auf der Wikipedia beschrieben ist, hat aber das von
Marcel beschriebene "Problem" das Signal zu invertieren - wie üblich
allerdings.

Unter Umständen kannst du die beiden Signale einfach über je einen
Widerstand addieren.
Gast #149365
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Hi Marcel,

was willst Du denn genau machen?
Du kannst die invertierende Schaltung nehmen, wenn
a) der (+) Eingang des OP nicht auf Masse, sondern
   entsprechend hochgelegt wird
b) das Ergebnis wieder zurückinvertiert, und dabei der
   Offset aus a) wieder abgezogen wird.

Welche eingangs- und Ausgangssignale hast Du? Wenn Du bis an die
Grenzen 0V, 10V heranwillst, dann ist es nicht ganz untrivial
(->Rail-to-Rail-OPs verwenden ...).

Viele Grüße, Stefan
Gast #149366
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Die üblichen Addierer-Schaltungen basieren eigentlich auf der Addition
der Ströme, und das funktioniert nur, wenn die Spannungen über den
Eingangswiderstand auf den virtuellen Massepunkt (=-Eingang) arbeiten.
Mach es dir einfach und versorg den Kram mit +/-Speisung (ICL7662,
erzeugt dir aus der +10V-Versorgung -10V), nach der Addition wieder
einen Inverter.
Gast #149370
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ahh, was ganz anderes, als ich vermutet hatte (tippte eher auf ein
analoges Lichtmischpult, wegen 0 - 10V).

Wenn Deine zu mischenden Eingangsspannungen niederohmig genug sind,
kannst Du sie problemlos mit dem nichtinvertierenden OP mischen. Der
Nachteil am nichtinvertierenden OP ist aber immer, dass sich die
Eingangsspannungen gegenseitig beeinflussen können , wenn sie nicht
niederohmig genug sind.

Die andere Möglichkeit ist der invertierende Addierer mit nachfolgender
Rückinvertierung. Dazu brauchst Du entweder eine negative
Spannungsversorgung oder Du legst den virtuellen Nullpunkt (+ Eingang
des OP) in die Mitte Deiner Versorgungsspannung - also in Deinem Fall
auf 5V. Den 2.Inverter mit (+) auch an die 5V anschliessen.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist der LM324 schon etwas
angerostet - diese alten OP funktionieren in der Nähe der
Versorgungsspannung (0V, 10V) nicht mehr richtig. Schau mal ins
Datenblatt und nimm ggf. einen moderneren!

Viele Grüße, Stefan
Gast #149374
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Weniger Kompliziert wie im LM324 Datenblatt:
Wenn beide Signale den gleichen Bezugspunkt haben, kannst du einen
Nichtinvertierenden Verstärker aufbauen.

Aus den beiden Eingangsspannungen bildest du mit zwei Widerständen den
Mittelwert.
Der Mittelwert um Faktor 2 verstärkt ist die Summe.
Gast #149375
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Da der LM324 insgesamt 4 OPs innehat, könnte man 2 spendieren, um die
Eingänge hochohmig zu machen. Deren Ausgaänge arbeiten dann auf die
Summenwiderstände. Wichtig: Die müssen möglichst exakt übereinstimmen -
also möglichst selektieren.

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