Programmerschaltplan

Gast #149418
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http://www.freak5mynew.no-ip.info/Muell/Schaltplan1.png
Ich habe mir einen Schaltplan für einen Programmer für Atmels
gebastelt.
Ich möchte deinen ATmega16 damit Programmieren.
Der Treiber ist ein 74HC245.

1. Wird der Parallelport das bei der Schaltung gefahrenfrei überleben?
2. Welche Größe sollte der Kondensator haben? Ich habe einen Tantal
E255 hier herumliegen, weiß aber nicht welche Größe der hat und ich
habe einen Elko mit 0.54 micro Farad.

Wo gibt es eigentlich eine Seite, die beschreibt und mit Formeln
begründet, welche Faradgröße man wann einsetzen muss? Ich will mir das
ja irgendwann selber ausrechnen können.

Außerdem suche ich noch eine Seite zur berechnung von Filterspulen.

Gefunden habe ich bis jetzt nur ein wenig auf dem
elektronik-kompetedium.
Gast #149419
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Über den Parport würde ich mir weniger Gedanken machen. Den Mega16 wirst
Du damit jedoch nur das endgültige Programm "Toter Mann" beibringen
können (Tip: Plazierung der Vcc/GND Pins).

Siehe Ponyprogrammer, SP12 und andere. Dort gibt's jeweils auch ie
Schaltungen.
Gast #149420
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Mehr generelle Frage: Nach welchen Regeln verteilst Du Vcc und GND Pins
denn? Ästhetik? Der Treiber beispielsweise hat kein GND und einem Atmel
mit dieser Bepinnung gibt's m.E. überhaupt nicht.
Gast #149425
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Identisch mit was bitte? Wenn ein 20-pinner wie der 2313 Vcc auf 20
liegen hat, dann hat's auch der 40pinner Mega16 auf Pin 20? Kuriose
Idee. Richtig ist daran nur, dass es 40-pinner mit Stromversorgung an
den Ecken gibt - die alten Modelle nämlich (AT90), und ein paar neue
(Tiny2313, Mega83x5) die zu den alten kompatibel sein wollen. Der
übrigen haben's in der Mitte, wo das technischer Logik folgend auch
hingehört (das Corner-Pinning war eine der dümmsten Ideen von Texas
Instruments).

Kann es wirklich wahr sein, dass Du einen Programmer mit Platine
gezimmert hast, ohne vorher auch nur einen Blick in Atmels Datasheets
zu werfen? Zu anderen Zeiten würde ich das ja als Faschings- oder
Aprilscherz verstehen, aber das passt ja grad nicht.
Gast #149428
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NAja es ist peinlich, aber wo mir gesagt wurde, dass ich die Schaltpläne
einfach nachbauen kann, habe ich gar nicht gemerkt, dass es ein 20Pinner
ist.
Mir kam es nur komisch vor, dass alle Pins auf einer Seite liegen
Gast #149430
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Sieht schon etwas besser aus. Jetzt noch GND an das richtige Eck vom
Treiber, den zweiten GND Pin vom Mega nicht vergessen und den schon
erwähnten 100nF Keramik-Kondensator an den Atmel (unverzichtbar!, so
dicht wie es geht), und er müsste sich programmieren lassen. Und wenn
PortA funktionieren soll, wäre auch AVcc nicht verkehrt (das beides A
heisst ist übrigens Zufall).
Gast #149434
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Ich habe noch eine Frage-> Ich habe nur zwei 0.54 mikro Farad Elkos
und zwei Tantal E225(wie groß ist das eigentlich?)

Kann ich was davon benutzen? Das Reichelt Tantalsortiment kann
irgendwie nicht geliefert werden :-((
Gast #149437
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Vergiss Elkos, sind viel zu lahm dafür, egal ob Tantal oder Alu. Keramik
Kondensator ca. 100nF.

Ok, einen Elko 10-22µF oder so solltest Du auch noch irgendwo
unterbringen, aber direkt zwischen Vcc und GND eines Chips gehört
Keramik, nichts anderes.
Gast #149439
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@Reversi: berechtigte Frage. Sieht mal allzu leicht als
selbstverständlich an. Aber in diesem Fall sollte mal lieber nichts für
selbstverständlich halten.

Nochmal die Kondensatoren und damit zur Platine. Daumenregel: jedes IC
kriegt zwischen Vcc und GND einen 100nF Kerko. Direkt dazwischen, gehe
nicht über Los, nicht um drei Ecken. Und da liegen die Pins grad beim
Mega16 doch wirklich ideal dafür.
Gast #149440
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Da ist so wie so keinen Platz habe da eine Leitung zum Rand zu legen
greife ich mir die GND und VCC Beinchen einmal ab und verbinde die mit
5V.

Die kommen aus dem PC NT.

Mh was passiert denn, wenn man einfach zum Test das dann mit einem
Tantal oder so betreibt? Stürzt einem das Teil dann sofort ab?
Gast #149442
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Wie sieht's mit Fassung aus? Wird ja wohl vorgesehen sein sonst ergibt
das Ding keinen Sinn. Wenn das eine normale ist, keine Nullkraft, dann
passt der Kerko locker unter das IC drunter. Übrigens ist auf der
Platine jede Menge Platz für den Kerko. Schon mal so ein Ding gesehen?
Sind winzig, Stecknadelkopf.

Mal eine mehr prinzipielle Frage: Wozu soll das ganze eigentlich gut
sein? Heutzutage pflegt man AVRs direkt in der Zielschaltung zu
programmieren. Das hier sieht indes mehr nach einem Programmer aus
solch seligen Zeiten aus, in denen man das EPROM ständig zwischen
Zielsystem und Programmer hin- und hersteckte.
Gast #149443
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Brennt's irgendwie? Erst denken, dann ätzen. Besser noch; Erst
Testaufbau, dann ätzen. Was Layouts angeht, frag andere. Hab ich vor
zig Jahren aufgegeben. Da ich so gut wie ausschliesslich Einzelstücke
fabriziere, habe ich mich auf Lötpunktraster verlegt.
Gast #149444
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OK ich habe hier so ein blaues Teil, da steht 221K drauf . Ist das ein
Keramitkondensator?

Ich habe zum Üben nämlich einfach mal mein Modem zerlötet.

Es war so wie so kaputt.



Das mit dem IN System Programmer ist so, dass ich meinen Lötkolben
abseits meines PCs habe und wenn ich den AVR tausche kann ich
gedankenlos alle Pins verwenden ohne Schwirigkeiten beim Programmieren
zu bekommen.
Gast #149446
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221 übersetzt sich wie bei Widerständen in die Zahl 220. Bei
Keramikkondensatoren habe ich jedoch eher pF im Kopf, könnte also 220pF
sein. Fragt sich wo der herkommt, wenn der auch im Modem an solcher
Stelle steckt wo er hier hingehört, dann passt's schon.
Gast #149447
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Mit dem Layout meine ich nur, ob ich wieder irgendwo die Pins vergessen
habe.
Ich sollte meinen Namen ändern, wenn dieser Thread vorüber ist g


Ich du hast das T vergessen in Keramitkelko g
Ich meinte Keramikkondensator.

Naja ich bereite schon mal den Ätzvorgang vor...

Diesmal wird es wohl funzen.

Achja-> Bitte nicht lachen
http://www.freak5mynew.no-ip.info/Muell/fehl.jpg
Ich dachte echt, dass ich meine INfos aus den richtigen Plänen ziehe
:-(

Naja der nächste wird besser.
Gast #149448
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Zum Keramikkondensator->
MMein Bauteil ist blau, flach, rund, hat an einer Ecke des Kreises zwei
Beinchen und die Beschriftung ist
221K 2kV

Ist das ein Keramikkondensator? Wenn ja wie groß?

Wird mein Atmega eigentlich in meinem zukünftigen Programmer wieder
toter Mann spielen?
Gast #149451
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22nF wäre noch ok, 2x220pF nicht. Und töten kannst Du ihn mit falschen
Spannungen an den falschen Pins. Ohne Kerko kann's nur sein, dass er
spinnt.

Gegen falsche Spannungen hilft nachmessen, bevor Du das Teil
reinsteckst.
Gast #149452
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Warum sind denn 2x220pF nicht OK?
ALso irgendwo habe ich gelesen, dass für einen Programmer jeder
Kondensator gut wäre?(anderes Forum, die Größe war gemeint)

Beim neuen Schaltplan ist doch alles unten??

Vorher hatte ich nur alles oben!
Gast #149453
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Edit:
Und ja, ich habe an SMD Bauteile gedacht, als ich vorher mal die
Kupferschicht nach oben gelegt habe. das mache ich beim neuen
Programmer ja wieder anders.

Den alten Programmer kann ich ja den Lehrern zeigen. Die merken das
ohnehin nicht g
Gast #149455
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Layout-Bilder kann man schlecht einschätzen, weil man sie auf zweilerlei
Arten ins Bild bringen kann. Von oben betrachet und von unten
betrachtet. Von oben, d.h. der Bestückungsseite aus betrachtet war's
ok. Wenn das jedoch die Kupferseite sein sollte...
Gast #149458
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Mir ist aufgefallen, dass ich mir eine Sortimentbox gekauft habe.
Ich bin mir nur nicht sicher, ob es die war, in der nur bis 10nF
Kondensatoren vorhanden waren oder die, wo auch 20nF Kondensatoren da
waren.

Da die Box bis heute noch nicht da ist, wird es wohl die mit den 20nF
Kondensatoren sein.

Ich freue mich schon, wenn die da sind. :-)

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