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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USB Oszi selbst bauen


Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
im Forum ist ja schon einiges zu diesem Thema zu finden.
Das Hauptproblem dürfte sein, auf einigermaßen vernüftige
Übertragungsraten zu kommen. Jetzt hab ich mir überlegt, man könnte
einen AD-Wandler mit parallelem Interface benutzen und diesen dann
direkt an einem FT245 oder FT2232 (bis 1 MByte/sec) anschließen. Zur
Steurung und zur Erzeugung eines Clock-Signals für den AD-Wandler
müsste man halt noch einen µC einsetzen.
Was haltet ihr davon?  Ist das so zu realisieren oder mach ich da einen
Denkfehler?

Gruß
Peter

Autor: Simon Küppers (Gast)
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Dazu kann ich dir folgenden Link schonmal sehr empfehlen:
http://www.microlaboratories.com/Forum/index.php/t...

Autor: Markus (Gast)
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Wenn Du die Daten in Echtzeit wegschaffen willst, dann bist Du ja auf
1MSPS beschränkt. Um die Kurvenform zu erkennen braucht man mindestens
die 4fache Abtastrate (besser 10x), womit Du bei 100-250kHz
Maximalfrequenz landest - nicht wirklich berauschend.

Für höhere Abtastraten muß Du also entweder auf USB2.0 Highspeed
ausweichen oder die Daten zwischenspeichern. Letzeres ist der übliche
Weg. Dabei mußt Du aber sehr schnell die Adressen für das RAM
generieren können wozu ein Microcontroller eher ungeeignet ist; hierzu
benutzt man dann idR einen CPLD.

Markus

Autor: Simon (Gast)
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Wenn es nicht allzu aufwendig werden soll kannst du die Adressen für den
RAM auch einfach über einen Zähler generieren. Dabei kannst du einfach
einen Oszillator/Quarz (mit der nötigen beschaltung) nehmen, der den
Takt für den ADC und den Zähler vorgibt.
Die Daten vorher durch einen µC zu jagen ist völlig sinnlos und bringt
riesigt geschwindigkeitseisdefizite mit sich.

Soweit ich weiss, hat der FTDI einen bestimmten modus, in dem man die
Daten direkt an den PC senden kann (ohne sie vorher von einem µC zu
bearbeiten) dieser modus soll aber sehr instabiel laufen und ist nicht
empfehlenswert.

Der Vorteil an so einem Speicheroszi ist, dass man es die ganze zeit
aufzeichnen lässt (immer im kreis) und an einem bestimmten triggerpunkt
stoppt das teil. so kann man auch erfassen was vor einem bestimmten
triggerpunkt ist.

Um ein bisschen variabler zu bleiben solltest du statt dem oszillator
einen Baustein mit einer einstellbaren ausgangsfrequenz nehmen. durch
eine langsamere frequenz ist zwar die abtsatrate niedriger aber dafür
hast du eine längerere aufzeichungsdauer. So eine
einstellungmöglichkeit sollte schon gegeben sein.

MfG Simon

Autor: hmann (Gast)
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Hi!

Hier gings ja schonmal um USB Oszis und ich habe da das
www.bitscope.com ins Gesträch gebracht.
Es gibt sämmtliche Schaltpläne und Software zu dem Oszi frei auf der
Homepage. Vieleicht einfach mal kucken wie die das gemacht haben.

Ciao
  hmann

Autor: Simon (Gast)
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Hi hmann,
ich hab mir grad mal die schaltpläne von Bitscope angeschaut. da ist
mir der SPOCK 300 Controller aufgefallen. was ist das für ein teil. Ist
das ein Controller den man sich kaufen kann oder ist das ein von den
entwickelter controller? Dann wirds ja relativ schwer so ein Teil
nachzubauen.

MfG

Autor: hmann (Gast)
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Hi Simon!

Bei mir steht über dem Spock noch PLD und eine Schaltplannummer. Ich
denke nicht das es ein spezieller Controller ist. Vieleicht findest du
den Schaltplan dazu.
Ich habe ein Bitscope BS-310 und bei mir heist der zu Spock gehörende
Schaltplan bs310-7.sch

Viel Glück
  hmann

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