>Dass es sich um eine Art Differenzverstärker handeln muss war mir klar.
>Wenn beide Eingänge auf gleichem Potential liegen, wird ein Signal vom
>oberen OPV invertiert und dann heben sich die beiden gegenläufigen
>Signale am Spannungsteiler R43/R46 auf, sodass am invertierenden Eingang
>des 2. OPV 0V anliegen, oder?
Genau, sofern die Eingänge definiert getrieben werden und die
Bauteile-Toleranzen mitspielen.
>Wie ist die Schaltung denn so einzuschätzen, im Vergleich gegen einen
>richtigen Differenz- oder Instrumentationsverstärker der mit
>symmetrischer Betriebsspannung arbeitet? Die Widerstände müssen
>natürlich ziemlich genau die gleichen Werte haben und die OPV's die
>gleiche Verstärkung um Gleichtaktsignale gut aufheben zu können.
Naja, da die "+" Eingänge auf +15V liegen, sind die "-" Eingänge
virtuell ebenfalls auf +15V und das muß die treibende Schaltung erst mal
mögen.
Prinzipiell sind Schaltungen mit einer künstlich erzeugten
Referenzspannung (hier +15V) immer solchen, die dafür 0V verwenden,
unterlegen. Aber wenn die Ansprüche nicht allzu hoch sind und es sich so
einfacher realisieren läßt, why not?