Idee:
Da gab's mal vor 25 oder 30 Jahren einen Artikel in der Zeitschrif ELO
(Kennt die noch einer?) zur Messung der Luftgeschwindigkeit. Wenn ich
mich recht erinnere, steckt folgende Idee dahinter:
Die Temperatur eines Sensors wird durch den Wärmekontakt mit dem
umflissenden Fulid geändert, da das Fluid Energie vom Sensor abführt.
ELO verwendete zwei Transitoren. Einen zur Messung, den anderen als
Refferenz (oder Energiequelle -- da bin ich mir nicht sicher).
Projektion:
Wenn man die Wäremkappazität, die Temperatur und der termischen
Widerstand einer Energiequelle und seiner "Umgebung" kennt, kann man
die Oberflächentemperatur berechnen. Das macht man z.B. bei der
Dimensionierung von Kühlkörbern so.
Dreht man nun den Spies um, kann man aus der Oberflächentemperatur die
in das Fluid abegebene Energie errechnen. Daraus wiederum die
Geschwindigkeit des vorbeiströmenden Mediums (Massenstrom) und daraus
(über den Öffnungsquerschnitt und der Dichte) den Volumestrom. Sprich
Liter pro Minute.
Aufbau:
1. Vorrichtung zur geigneten Erzeugung einer Verlustwärme (Emmitter)
2. Sensor zum Messen der Temperatur des Fluids ohne Strömung
3. Sensor zum Messen der Oberflächentemperatur des Emmitters.
Diese Werte irgendwie miteinader verwurstelt, digitalisiert, und ein
bissen rumgerechnet, ergit den Volumestrom.
Schön an dieser Lösung ist, das keine beweglichen Teile dran sind.
Was meint Ihr dazu?