Eingangswiderstand ADC

Gast #2058239
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Hallo!

Sagt mal, kann man eine Angabe über den Eingangswiderstand von einem ADC 
machen? Ich finde da im Datenblatt nichts drüber - es wird ja meist nur 
über die Eingangskapazität gesprochen.

Ist bei der Wandlung kurzzeitig ein Kurzschluss anzusehen? Ich benötige 
die Angabe für den Ausgangsstrom des vorgeschalteten OPs. Ich würde 
gerne eine Verstärkung brechnen, aber die Daten sagen:

Voltage Output Swing from Rail
RL = 100kΩ, AOL ≥ 70dB typ. 3mV
RL = 25kΩ, AOL ≥ 90dB typ. 20mV max. 100mV

Over Temperature
RL = 25kΩ, AOL ≥ 90dB max. 100 mV
RL = 5kΩ, AOL ≥ 90dB typ. 70mV max. 500mV
RL = 5kΩ, AOL ≥ 90dB max. 500 mV

So...mir geht es darum, in wie weit ich die Berechnung für die 
Verstärkung mache, weil ich den Voltage Swing beachten muss, damit er 
noch aussteuern kann.
Gast #2058337
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Die sind extrem hochohmig.
Als grobe Schätzung im Bereich von Giga-Ohm, also Strombelastung im 
Bereich von Nano-Ampere.

Wenn das Signal allerdings oszilliert, bewirkt die Eingangskapazität 
einen (kapazitiven) Wechselstromwiderstand, der dann bei höheren 
Frequenzen relevant wird.
Gast #2058350
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Hallo,
ich hatte beim tiny13 mal das Problem das der mit einem 500k Poti als 
Spannungsteiler am Eingang nur Murks rausgegeben hat. Mit einem 10K Poti 
gings denn auch. Im Datenblatt steht da aber was drinne über die 
empfohlende Eingangaimpedanz, schätze aus dem Bauch raus das die genauso 
groß ist wie die innere Impedanz.
Gast #2058633
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HI

>hab da gerade noch was im Datasheet gefunden (vom Tiny15)
>RREF Reference Input Resistance min 6.0 typ 10.0 max 13.0 kΩ
>RAIN Analog Input Resistance 100.0 MΩ

Da steht aber auch:

'The ADC is optimized for analog signals with an output impedance of 
approximately 10kΩ or less.'

MfG Spess
#2058648
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Der Eingangswiderstand der A/D-Wandler ist im allgemeinen recht hoch.

Es ergibt sich nämlich eine Spannungsteilung zwischen dem 
Innenwiderstand der zu messenden Spannungsquelle und dem 
Einganswiderstand des Wandlers. Wenn der Fehler durch diese 
Spannungsteilung unter 0,1% sein soll, wie man es für einen 
1024-stufigen Wandler braucht, heißt das: Der Eingangswiderstand des 
Wandlers muss 1000 fach größer sein als der Innenwiderstand der 
Spannungsquelle.

Beim atmega8 ist maximal 10kOhm gefordert, dem entspricht ein 
Eingangswiderstand des Wandlers von mindestens 10MOhm. Der wirkliche 
Eingangswiderstand ist deutlich höher, man braucht ja einen sicheren 
Abstand zu dem Grenzfall von 10 MOhm.

eine genaue Angabe von rein macht da wenig Sinn, der ändert sich mit 
Temperatur, aktuellem Wert der Eingangsspannung, Fertigungslos....um den 
Faktor Zehn und mehr. Nur den Grenzwert kann man zuverlässig angeben,

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