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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Versorgungsspannung


Autor: Heinz Tomato (Gast)
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Hallo.

Vielleicht sind ja ein paar c't abonennten hier unterwegs und haben
den Bericht über die ELV-Heimautomation gelesen. Das grösste Manko war
hierbei der hohe Leistungsbedarf im "Standby".

Ich sehe dabei das grösste Problem darin, daß jedes Modul ein eigenes
Netzteil hat.

Könnte man nicht bei einem komplett selbsterstellten System die
Spannungsversorgung zentral (mit entsprechend hochwertigen Bauteilen)
aufbauen und die Spannungsversorgung per Klingeldraht an die einzelnen
Elemente schicken?

Wie weit dürfte ich denn bei 5V DC gehen? Würde es sinn machen, 5V
Wechselspannung stattdessen zu verwenden (zur Entfernungsoptimierung)
und die dann über nen simplen Brückengleichrichter zu schicken?

Wie gesagt. Nix akutes, nur interessehalber.

Autor: Florian (Gast)
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Das mit Wechselspannung hat nichts mit der Entfernung zu tun sondern mit
der Möglichkeit Spannungen einfach zu Transformieren und weil es
einfacher ist, Wechselspannungsgeneratoren zu bauen. Nicht die
Wechselspannung macht die Elektroleitung über große Entfernungen
möglich sondern die 100kV(und mehr). Theoretisch kannst du schon an
einer Stelle dein System versorgen aber musst du da auf die
Leitungswiderstände Achten.
mfg Flo

Autor: A.K. (Gast)
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Wäre das so nicht besser: Gleichrichtung und Glättung zentral, die
daraus resultierenden 10-12V auf die Reise schicken und dezentral
runterregeln. Weniger Ärger mit Verlusten und Störungen.

Was soll die Wechselspannung bringen? Beim Brückengleichrichter wird
ein gemeinsames Massepotential interessant - oder arbeitet diese
Heimautomation grundsätzlich mit Potentialtrennung?

Autor: Heinz Tomato (Gast)
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Ich dachte da momentan nur an ISDN, da werden die digitalen Signale ja
abwechselnd positiv und negativ gesendet, weil dadurch eine geringere
Dämpfung auftritt.

Das liegt aber schon lange zurück und evtl. hab ich da was falsch
behalten. Mein Gott ist das lange her; ich werd alt ;)

Autor: A.K. (Gast)
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Das bei Wechselstrom einen niedrigere Dämpfung auftritt als bei
Gleichstrom ist mir neu. Ich halte es da eher mit dem ELKO
(http://www.elektronik-kompendium.de): Hohe Frequenzen, hohe Dämpfung,
niedrige Frequenzen: niedrige Dämpfung. ISDN verwendet Wechselstrom,
weil sich in Gleichstrom nur schlecht Information verstecken lässt ;-).

Autor: Heinz Tomato (Gast)
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Hmm. Ich hab mal mein Regelungstechnikbuch durchgeschaut
...und gleich wieder zugemacht ;)

Ich meinte ja nicht 0V, +5V, sondern zusätzlich -5V als Signal.

Hab nun aber gefunden, was ich meinte; eigentlich PCM30. Der arbeitet
mit dem HDB3-Code.

Und ausgerechnet im Elko hab ich da was gefunden:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0212206.htm

Wobei ich jetzt absolut nicht mehr weiß, ob diese Info irgendeinen
Bezug zu einer Spannungsquelle hat.. is aber ja auch spät :)

Autor: A.K. (Gast)
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Schon ok was im ELKO steht, aber was die mit Dämpfung meinen hat mit der
Qualität der Informationsübertragung zu tun, nicht mit irgendwelchen
Verlusten beim Transport von Versorgungsstrom.

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