>Also suche im mir die Admittanz die quasi auf dem Kreis von 2+2j liegt
>und lese die Drehung vom Leerlaufpunkt rechts im Diagramm, bis zum
>gespiegelten Punkt der Eingangsimpedanz ab?
Hört sich richtig an. Aber Dein Ergebnis ist falsch. Überleg mal, was
passiert, wenn die Leitung Lambda/2 lang wäre. Dann wärst Du im
Smith-Chart genau einmal im Kreis gelaufen und am selben Punkt
angelangt.
Ich geh jetzt mal davon aus, dass man mit der Freiraumwellenlänge
rechnen soll (es ist ja keine Wellenzahl angegeben). Dann ist Lambda =
10cm. D.h. eine längere Leitung als 5cm macht keinen Sinn (funktioniert
zwar, aber das ganze Spiel wiederholt sich alle 5cm, also sucht man die
kürzeste Länge).
Irgendwas kann da also nicht stimmen.
Ich hab mal schnell grob Smith-gechartet und komme auf 0.176 Lambda und
16.66 Ohm.
Mit fällt grad was ein: Ich bezeichne den Mittelpunkt immer als
Ursprung. Vielleicht hat das den Fehler verursacht... Also hier nochmal
der Lösungsweg:
Erst zeichnet man einen Kreis um den Mittelpunkt durch 2 + 2j. Dann geht
man vom Mittelpunkt aus auf der reellen Achse (man hat ja nur einen
Widerstand) nach rechts (das ist die einzige Möglichkeit, weil es keine
negativen Widerstände gibt), bis zum Schnittpunkt des Kreises mit der
reellen Achse. Das ist grob irgendwo bei 4 +j0. Von dort musst Du jett
zum gespiegelten Punkt (der ist bei ca. 0.3 - 0.46j). Also liest Du die
Wellenlänge dieses Punktes auf der Skala "toward Generator" ab. Das sind
0.426. Der Punkt von dem Du startest (4 + j0) hat 0,25. Also ist die
Leitung 0.426 - 0.25 = 0.176 Lambda lang. Bei Freiraumwellenlänge sind
das 1.76cm.
Die Admittanz, die Du addiert hast, beträgt ca. 3S (normiert). Damit ist
z=1/3 Ohm (normiert). Entnormieren führt zu 1/3 * 50 Ohm = 16.66 Ohm.
Ich gebe keine Garantie auf Korrektheit und ich hoffe, Du verwendest
diesen Lösungsweg, um zu verstehen wie es funktioniert und nicht um
möglichst schnell mit dem Übungsblatt fertig zu werden.
Gruss Daniel