gebrauchten Bleiakku testen

Gast #2075227
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Datenplatt vom Hersteller besorgen, dort den (bzw. ∗einen∗ [1]) 
Nennentladestrom ermitteln, Akku voll laden (gemäß Datenplatt), mit dem 
ausgewählten Nennentladestrom bis zur zugehörigen Entladeendspannung 
entladen, Spannungsverlauf messen, Leistung aufintegrieren, Ergebnis mit 
dem Datenplatt vergleichen, weinen.

HTH

[1] Insbesondere Bleiakkus haben einen ziemlich extremen Zusammenhang 
zwischen Entladestrom und Kapazität, da gibts dann z.B. eine 
'20-Stunden-Rate' (das ist meist ebender Entladestrom, bei dem die 
aufintegrierte Leistung die Nennkapazität ergibt). Wenn man dagegen z.B. 
die '1-Stunden-Rate' nimmt, dann landet man mal eben grob bei der Halben 
Nennkapazität. Die Temperatur muss man übrigens auch noch 
berücksichtigen :-)
#2075290
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was ist denn das für ein bleiakku?

im grunde kannst du ihn nur messen wenn du einen kompletten lade- und 
entladezyklus mit ihm machst.

also zuerst den akku voll aufladen (14,4V) und ihn dann mit einem strom 
entladen, den er laut spezifikation 20 stunden können müßte. sprich 1A 
pro 20Ah. bei einem 100Ah akku folglich 5A. dann messen wie lange er das 
durchhält bzw. bis seine klemmspannung auf 11 oder 10,5V abgesunken ist. 
strom mal zeit ergibt die real vorhandene kapazität. wenn ein 100Ah akku 
seine 5A z.b. 3,5 stunden lang bringt hat er noch 70Ah kapazität.

kannst auch die leerlaufspannung nach dem laden messen. die müßte so 
12,6V oder mehr betragen, bei 11V oder so kannste den akku direkt 
wegschmeißen.

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