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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik unterschiede bei µC?


Autor: Tommy (Gast)
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hallo, bin ein anfänger und habe noch nicht viel mit MC gemacht.
weiss nur das ich wahrscheinlich ein projekt mit PIC µC machen werde.

sind PIC µC die besten?
gibt es wesentliche unterschiede bei der belegung der pins und beim
programmieren mit assambler bei µC?

danke erstmal für eure hilfe


mfg
Tommy

Autor: Jens123 (Gast)
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Unterschiede sicher
und die besten sag ich mal nein..
es gibt keine "besten" bzw. gute und schlechte

es kommt immer auf die anwendung an.

es ist im grunde wie windoof und linux
linux eignet sich besser fuer server, udn windoof besser als
bürosystem
wobei man beides auch fuer das andere nutzen kann linux als bürosystem
und windoof als server..

schau dir an, was deine anwendung koennen muss und dann endscheide
in der regel kann man aber alles mit eniem avr machen, was man mit
einem pic machen kann

zum programmieren sollte es sehr aehnlich sein ok, man kann kein
programm aus einem avr in den pic laden aber sehr grosse unterschide
bis auf die programmiersprache gibt es da nicht

grus jens

Autor: MSE (Gast)
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Jens123 hat schon einiges gesagt, ich möchte nur noch einmal folgendes
davon unterstreichen:

Unterschiede zwischen der Pin-belegung gibt es selbstverständlich
gravierende! (Auch schon innerhalb einer µC-Familie.) Die muß es ja
auch schon deshalb geben, weil verschiedene µCs verschiedene Peripherie
enthalten (die natürlich ihre Spezialanschlüsse haben.)
Aber auch sonst gibt es keine Standard-Pin-Belegung, an die sich
mehrere Hersteller halten (falls Du das gehofft hast).

Gruß, Michael

Autor: peter dannegger (Gast)
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Zunächst einmal gibt es erhebliche Unterschiede zwischen PIC und PIC.

Einen PIC12xx sollte man sich heutzutage nicht mehr zumuten.

Ich hatte mal versucht, was mit einem PIC12-Derivat zu machen, dem
SX18. Da ich aber schon den leistungsfähigeren 8051 kannte, war mir das
einfach zu blöd, sich damit zu verrenken.

Ein PIC18xx soll dagegen schon gut mit anderen µC Familien mithalten
können.

Als nächstes sollte man als Anfänger die Finger von allem lassen, was
OTP oder EPROM heißt und nur Flash nehmen.


Am einfachsten und billigsten ist aber der Eistieg mit den 8051-ern mit
Bootloader, da braucht man nämlich nichtmal mehr ein Programmiergerät.

Die gibt es auch noch von verschiedenen Herstellern:

Atmel: z.B.: AT89C51ED2
Philips: z.b.: P89C668
Maxim: z.B. DS89C420 (extrem sauschnell)
usw.

Hier mal ein Einstiegslink:

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-25968.html#new

Und auch:

http://www.erikbuchmann.de/


Es gibt Assembler für 8051, AVR, PIC usw.
Jeder ist nur für seine Familie geeignet.

Wobei bei den PICs besonders viel Anpassungsarbeit nötig ist, wenn man
mal auf ein anderes Derivat wechseln will.

Die größte Kompatibilität besteht unter den 8051-ern, da ist bei einem
Derivat-Wechsel kaum was anzupassen. In der Regel läuft sogar das
Hexfile auf dem anderen Typ ohne neu assemblieren zu müssen.


Peter

Autor: Bri (Gast)
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Also ich hatte mit einem PIC16F84 angefangen. Was mich an diesem
Prozessor genervt hat war folgendes:

1. Programmierspannung von 15V nötig
2. nicht in der Schaltung programmierbar
3. der schlimmste Assemblerbefehlssatz, den ich je gesehen habe (im
Vergleich zu MC68000, x86, AVR und MIPS)
4. umständliches Umschalten von Speicherbänken

Das ist natürlich alles Geschmackssache. Ich weiß auch nicht, wie das
bei den neueren PIC Prozessoren ist. Vielleicht wurde da etwas
verbessert. Für mich persönlich kommt ein PIC nicht mehr in Frage. Ich
nehme für die kleinen Bastelarbeiten nur noch die AVR's von Atmel.
(Insbesondere die Atmega-Prozessoren.)

Autor: Christoph Wagner (Gast)
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Also ich würde dir in jedem Falle zu AVRs raten !

Nicht nur das die Billig sind (ab 1€ bei Reichelt), einen Guten
befehlssatz haben, kostenlos über Internet eine sehr gute
Entwicklungsumgebung MIT Simulator anbei haben, einfach weil im System
zu Programmierbar und vielseitig einsetzbar sind, ungeheuer schnell
(1MHz entspr. ca. 1 Mio. Befehlen dank RISC-Architektur), robust und
auch sonst eher recht als schlecht sind.
Ich selbst hab mit nem AVR meinen Einstieg gemacht, und die Dinger
leisten wirklich was ! (und bleiben trotzdem verständlich).
Am meisten hat mich ihre Geschwindigkeit fasziniert, welche durch die
RISC Architektur 1 MIPS bei 1 MHz schafft. Ein PIC kommt da bei weitem
nicht mit. Ach ja ! Viel Platz für deine Programme hast du auch noch !
Selbst solche Aufwendigen und Zeitkritischen Dinge wie USB kann man
selbst mit kleineren über Software (!) realisieren, so rechenstark sind
die (Beispiel : IGOR-Plug - USB 1.0 mit einem AT90S2313 bei 12MHz)
Nebenbei schlucken die sogut wie keinen Strom, und funktionieren von
2.7 bis 5.5 V und im Gegensatz zu anderen Familien benötigen 95% der
AVRs als Grundbeschaltung einen 10K-Widerstand um Reset auf High zu
halten und einen 100n-Plattenkondensator (Optional), um Stromspitzen
auszugleichen.
Außerdem findest zu zum AVR herrliche Seiten (wie diese hier) im
Internet.

Ich rate dir : Fange mit AVRs an !

Autor: MSE (Gast)
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Also den 100nF-Kondensator (Keramik) sollte man lieber nicht als Option
betrachten, der ist schon wichtig.

Ansonsten kann ich mich dem Christoph nur anschließen. Ich programmiere
Atmel-AVRs in C/C++ mit dem (kostenlos verfügbaren) WinAVR. (Das ist ein
auf die AVRs angepasster gnu-Compiler.)

Gruß, Michael

Autor: peter dannegger (Gast)
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@Christoph,

"...einen 100n-Plattenkondensator..."


Wo kriegst Du denn den her ???

Plattenkondensatoren kenne ich nur als Dreko und da auch nur bis
500pF.

Nimm lieber ne 100nF Keramikpille, die reicht vollauf.


Peter

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