Der mit dem mittlerweile* üblichen Cardbus-Interface erreichbare
Datendurchsatz ist um einiges höher als der mit USB erreichbare, dafür
ist aber auch der Hardwareaufwand um einiges höher.
Um den abzuschätzen, ist ein Blick auf das Datenblatt des OXCB950 (zu
finden auf http://www.oxsemi.co.uk/pages/pci/index.html) ganz
hilfreich. Das ist ein serieller Schnittstellenbaustein mit
Cardbus-Interface.
Auch lohnenswert ist ein Besuch hier: http://www.sycard.com/cbdev.html
Wenn es von der erforderlichen Datenrate ein bisschen weniger sein darf
und die Hardware auch mit nicht-Notebook-Rechnern zusammenarbeiten soll,
ist USB IMHO eine gute Wahl.
Wird statt der FTDI-Bausteine (die im Grunde genommen nur Derivate
serieller Schnittstellen sind) ein "richtiger" USB-Device-Controller
verwendet, dann lässt sich auch eine bedeutend höhere Datenrate
erzielen.
Von Cypress gibt es verschiedene Varianten mit MCS51-Kern und wahlweise
USB1.1 und USB2.0-Unterstützung (EzUSB-Reihe).
Soll es ein leistungsfähigerer Prozessorkern sein, dann lohnt ein Blick
auf die neuesten ARM-Varianten von Atmel (AT91SAM7S64..256), die
unterstützen allerdings "nur" USB-"Fullspeed" (12 MBit/sec, wie bei
USB1.1).
Ganz frisch, und daher wohl noch schwer/garnicht zu bekommen sind zwei
AVR-Varianten von Atmel mit USB-Device-Controller (AT76C712/713).
*) PCMCIA wurde die alte, ISA-artige 16-Bit-Schnittstelle genannt.
Notebooks seit der Pentium-II-Klasse (incl. Celeron) verwenden eine
"aufgebohrte" Variante davon namens 32-Bit-Cardbus.
Steckerkompatibel, aber vom Durchsatz her mit PCI zu vergleichen. Der
alte "PCMCIA"-Slot lebt unter der Bezeichnung 16-Bit-Cardbus weiter.
Übrigens ist PCMCIA ein wunderschönes Akronym (people can't memorize
computer industry acronyms).