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Forum: PC Hard- und Software "160 GB-Grenze" bei externer USB-/eSATA-HDD


Autor: Maik Borchert (maik1971)
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Hallo zusammen,

vor ein oder zwei Jahren hatte ich mir mal ein externes Laufwerksgehäuse 
für 2,5" HDD's mit USB und eSATA gekauft, aber bisher noch nicht mit 
einer Festplatte bestückt.
Als mir "das Teil"  (Evertech ET-1571) vor einigen Tagen "vor die Finger 
kam", wollte ich das Gehäuse nun endlich betriebsfertig machen.
Etwas irretiert hat mich dann aber folgender Aufdruck auf der 
Verpackung: "... 2,5" HDD up to 160 GB". - Mein Engisch ist definitiv 
nicht das Allerbeste, aber ich meine verstanden zu haben, daß das 
Festplattengehäuse (nur) Festplatten bis 160 GB Kapazität unterstützt. 
;-)
Nun ist der Preisunterschied aktuell zwischen 160 GB und z.B. 500 GB 
Festplatten ja nicht soooooo groß: Mit einer 500 GB Festplatte könnte 
man aber viel mehr anfangen, WENN das Gehäuse damit funktionieren würde 
...

Da ich aber sowohl die 160 GB als auch die 500 GB-Festplatte erst 
bestellen müßte (und leider keine zum ausprobieren da habe), wollte ich 
gern wissen, ob das Festplattengehäuse auch mit einer größeren 
Festplatte arbeiten und diese vollständig nutzen würde. - WELCHEN Grund 
gibt's ansonsten für diese "160 GB-Grenze"? (Chipsatz??? - Auf der 
Verpackung kein Hinweis, welcher verbaut ist. - Bei Reichelt steht JEZT: 
SataLink SPIF225A-HF021)

Herzlichen Dank im Voraus sagt

Maik

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Es gibt keine technische Begründung für eine 160GB-Grenze. Mit sehr 
hoher Wahrscheinlichkeit war die größte kaufbare Festplatte zum 
Zeitpunkt der Herstellung des Gehäuses 160GB groß, und das wurde dann 
stolz draufgedruckt.

Sofern das Gehäuse mit mehr als 137GB (128GiB) zurechtkommt, sollte jede 
Festplatte darin funktionieren. Das nämlich war die letzte für 
2.5"-Platten relevante Grenze.

Die nächste Grenze allerdings ist bei 3.5"-Platten auch schon erreicht, 
das ist die 2TB-Grenze. Erste Vorboten davon sind bei 2.5"-Platten auch 
schon gesichtet worden, das sind Platten, die mit 4 kiB-Sektoren 
anstelle der üblichen 512-Byte-Sektoren arbeiten. So etwas macht 
beispielsweise Fujitsu mit einer 1TB-Platte. Deren Firmware emuliert 
dann 512-Byte-Zugriffe, was wiederum zu anderen interessanten Problemen 
führen kann.

Wie auch immer: Dein Gehäuse verkraftet mit ziemlicher Sicherheit jede 
2.5"-SATA-Platte, die Du Dir derzeit kaufen kannst und sofern sie 
mechanisch hineinpasst; 1TB-Platten sind derzeit noch 12.7mm dick und es 
gibt eine besonders exotische 1.5TB-Platte, die sogar 15mm dick ist. 
Üblich aber sind 9.5mm, und Dein Gehäuse wird darauf ausgerichtet sein.

Viel Erfolg!

Autor: Maik Borchert (maik1971)
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Hallo Rufus!

Vielen Dank für Deine Antwort! :-)
Eine 500 GB-Festplatte (die Kapazität reicht mir (erstmal)) ist nun 
bestellt und ich hoffe, daß "das Ganze" dann auch funktioniert.

Herzliche Grüße von
Maik

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das sollte es tun. Viel Erfolg, und nicht fallenlassen!

Autor: Maik Borchert (maik1971)
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Hallo Rufus,

die 500 GB-Festplatte ist inzwischen geliefert worden und ich hab' sie 
natürlich auch schon ins Gehäuse eingebaut:
Sofort als ich das fertig "bestückte" Gehäuse an den PC angeschlossen 
habe, wurde es (bzw. die dort eingebaute Festplatte) in der 
Datenträgerverwaltung (unter Windows Vista Buiness 64bit) angezeigt und 
ich konnte die Platte problemlos formatieren (partitionieren wollte ich 
sie nicht).
Nach der Formatierung wird die Platte als Laufwerk mit einer Kapazität 
von 465 GB angezeigt: scheint also alles okay zu sein. :-)

Vielen Dank für's "Mutmachen"!

Herzliche Grüße von
Maik

Autor: Jens G. (jensig)
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Ja - das Problem hatte ich vor vielleicht 1,5 Jahren auch. Ich hatte mir 
mal das Evertech ET-1440 geholt, welches lt. Verpackung bis 750GB geht. 
Lt. Reichelt geht es (zumindest nach heutiger Beschreibung dort) bis 
1,5TB (getestet).
Und letztendlich habe ich eine 2TB-Platte drin ohne Probleme.
Das ist also einfach nur die getestete Größe, weil es damals keine 
größeren Platten zum Testen gab.

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