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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Problem mit Hallsensor TLE 4905 L


Autor: Mike (Gast)
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Hallo Leute,habe heute versucht diesen Sensor zum laufen zu bringen.
Eigentlich dachte ich, daß es ganz einfach wäre -aber weit gefehlt.
Habe wie im Datenblatt an Pin 1 12v, an Pin 2 Gnd und an Pin3 mein
Oszi. Aber wenn ich mit einem Metallgegenstand den Sensor brühre
passiert nichts.

Nur wenn ich mit dem Finger den Pin 3, also Output berühre,dann habe
ich eine Kurve auf dem Oszi. Was mache ich falsch, daß der Sensor nur
auf Berührung von der Hand reagiert?
Besten Dank!

Autor: edi (Gast)
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Der Ausgang koennte/duerfte ein 'open collector' sein...
schalte mal einen widerstand vom ausgang nach plus (2 - 10kOhm)

Autor: mmerten (Gast)
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Metallgegenstand??? reicht wohl nicht.
Ist ja ein Magnetfeldsensor

Autor: Mike (Gast)
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@ edi egal ob 4,7k oder 22k, egal ob von gnd oder vcc. es passiert
nichts wenn ich da metall oder magnet vorbeiführe.

@mmerten so wie es aussieht reicht ein kühlschrankmagnet-streifen nicht
aus. es passsiert nichts, egal ob mit oder ohne
pulldwon/pullupwiderstand....
auch richtig angeschlosssen ist er: links ist pin 1 wenn der sensor mit
der flachen seite auf dem boden liegt.....

gibt es denn einen anderen sensor, der verläßlich "anschlägt", wenn
metall (auch unmagnetisch) vorbeigeführt wird in der
größen-/preisordnung?

Vielen Dank

Autor: edi (Gast)
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Magnet direkt ranhalten max 2mm Abstand... N / S Pol wechseln....
Funktionierenden Oszi ran... geht / nicht geht - kaputt

Autor: LameM (Gast)
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der sensor ist bipolar, d.h. er reagiert nur auf eine magnetfeldrichtung
(weiß grad nicht mehr ob nord oder sued)

die anschlüsse sind soweit richtig (ich verwende solche sensoren für
elektronische zündungen, sie funktionieren ohne probleme)

LameM

Autor: Alfred Seifert (Gast)
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Hallo LameM,
lese gerade Du baust electronische Zündungen such dringent eine für
meinen 39ccm Modellmotor eine, kannst Du da helfen??
Gruß SAM

Autor: Space (Gast)
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Ich hatte das Problem auch ... aber ein Blick ins Datenblatt zeigt das 
man sich schnell vertun kann...Der Pin 3 ist im Prinzip kein Ausgang, 
sondern ein Eingang...die Spannung die du an Pin 3 anlegst wird bei 
vorhalten eines Magnets zu Pin 2 durchgeschaltet. Pin 1 ist reine 
Versorgungsspannung und hat nichts mit dem Ausgang zu tun.  Also (+) ca. 
5V an Pin 1 Versorgungsspannung, (+) Beliebige Spannung die geschaltet 
werden soll an Pin 3 (aber <40V), Masse (-) an Pin 2...einfach mal das 
Blockschaltbil im Datenblöatt ansehen...die Bezeichnung Putpu für Pin 3 
ist auf den ersten Blick eben etwas irreführend.

Autor: Space (Gast)
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Wenn du das ganze Als "Ausgang nutzen willst mußt du wie der Kollege 
oben schon erwähnt hat eine Art PullUp Widerstand zwischen Pin 1 und Pin 
3 Löten

Hälst du kein MAgnet vor liegt dann am Pin 3 eine+ Spannung an, ist ein 
MAgnet davor liegt dort dann Masse an. Damit kann man dann super einen 
weiteren Transistor schalten.

Autor: Space (Gast)
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Im Datenblatt werden dafür übrigens 1,2 kOhm empfohlen

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ LameM (Gast)

>der sensor ist bipolar, d.h. er reagiert nur auf eine magnetfeldrichtung
>(weiß grad nicht mehr ob nord oder sued)

Falsch, er ist unipolar! Siehe Datenblatt.

MfG
Falk

Autor: Thomas O. (kosmos)
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der sogenannte Ausgang ist der Colletor eine NPN Transistors dieser kann 
100 mA gegen Masse ziehen muss also mittels Pullup begrenzt werden. Da 
kommt es also ganz auf deine Spannung an. Nehme mal an das du mit 5V 
arbeiten willst.

Also 5V / 100 mA = 50 Ohm, du musst also eien Pullup nehmen der mind. 50 
Ohm hat um dieses Transitor nicht zu verbraten.

Dann ergibt sich folgende Konstellation:
5V an VS geben, 5V über 50 Ohm Widerstand auf den Ausgang(Q) geben und 
Masse an GND. Den Tastkopf des Oszi schließt du nun zw. dem Widerstand 
und dem Ausgang an jetzt solltest du annähern 5V haben wenn jetzt der 
Magnet in Speil kommt schaltet der Transitor durch und deine Spannung 
fällt auf 0V ab.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

ich habe den besagten Hallsensor für eine Zündung vorgesehen.
Wenn ich mit dem Sensor über einen Magneten fahre, wird ein
Zündfunke ausgelöst.
Jetzt habe ich versuchsweise einen Magneten (5dx4 von Modellmotor)
in eine rotierende Walze aus Holz (50mm Durchmesser) eingebaut und den 
Sensor
davor montiert (Abstand wenige zehntel mm).
Der Zündfunke kommt, aber nur bis zu einer Drehzahl von ca. 400 U/min.
Dann tut sich garnix mehr.
Was mache ich falsch ??
Der Magnet ist höllenstark !
Ist es der falsche Sensor dafür ?
Laut Datenblatt dauert rise/fall 1 Mikrosekunde !!

Gruß

Thomas

Autor: Thomas O. (kosmos)
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normalerweise sollte der Magnet direkt gegenüber des Sensor sein und 
dazwischen dreht sich einen Lochscheibe die das Magnetfeld unterbricht 
bzw. freigibt. Schau dir einfach mal nen alten Zündverteiler mit 
Hallgeber an.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Thomas (Gast)

>Laut Datenblatt dauert rise/fall 1 Mikrosekunde !!

Welchen Pull-Up verwendest du? 2-10 kOhm sollten es sein, und dann 
sollte da nicht zuviel kapazitive Last dranhängen.

MfG
Falk

Autor: Thomas O. (kosmos)
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man sollte schon das aus dem Transistor rausholen was möglich ist. 
Normalerweise hat man ja um die 14V im Auto das wären dann 14V/0,1A=140 
Ohm plus ne kleine Sicherheitsreserve ich würde da so um die 160 Ohm 
nehmen. Aber am Oszi sollte das unbelastete Signal schönrechteckig sein 
ansonsten stimmt was anderes nicht.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Thomas O. (kosmos)

>man sollte schon das aus dem Transistor rausholen was möglich ist.
>Normalerweise hat man ja um die 14V im Auto das wären dann 14V/0,1A=140

Wozu? Das is ein SENSOR mit einem DATNausgang, keine Leistungsstufe. 
Wenn direkt ein Relais oder ähnliches geschaltet werden soll, OK, aber 
hier ist das sicher nicht nötig.

Mfg
Falk

Autor: Thomas O. (kosmos)
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der Dateneingang am µC ist ja hochohmig, aber man hat ja auch mit 
anderen Sachen zu kämpfen, Leitungskapazitäten, Störungen von anderen 
Verbrauchern aus anderen Leitungen usw. Deswegen mit der höchsten 
Spannung und Strom arbeiten die man zur Verfügung hat und evtl. 
geschirmten Leitungen nehmen um Störei- und auskopplungen zu vermeiden-

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Thomas O. (kosmos)

>Verbrauchern aus anderen Leitungen usw. Deswegen mit der höchsten
>Spannung und Strom arbeiten die man zur Verfügung hat und evtl.

Sehe ich nicht so. Brutale Kraft ohne Hirn. Nciht mein Ding. Niederohmig 
ja, Starkstrom nein.

>geschirmten Leitungen nehmen um Störei- und auskopplungen zu vermeiden-

Erstmal messen (mit dem Oszi) was überhaupt Sache ist.

MFG
Falk

Autor: Thomas (Gast)
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Also, inzwischen funktioniert die Zündung !
Es war nicht der Sensor.
Der liefert saubere Impulse....
nur das nachgeschaltete Monoflop ist durch den
kurzen Impuls des vorbeisausenden Magenten zu kurz
geschaltet worden.
Bei höheren Drehzahlen konnte nicht genug Strom durch die
Spule fließen, mit der Folge das der Zündfunke ausblieb.
Jetzt habe ich eine Steuerscheibe gebaut mit 72° Segmentausschnitt
nach Bauanleitung und den Magnet zum Sensor fest ausgerichtet.
Jetzt flutscht die Sache.
Ist halt doch schon eine ältere Schaltung....

Gruß

Thomas

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Brutale Kraft ohne Hirn? Es entsteht ja kein Nachteil dadurch das de µC 
Eingang je eh hochohmig ist. Ist wie beim Fet er ist zwar 
spannungsgesteuert um aber wirklich steile Flanken und wenig Verluste 
bei hohen Frequenzen zu bekommen muss man dort das Gate auch mit etwas 
Strom befeuern.

@Thomas: Mich würden mal ein paar Bilder deines Aufbaus interessieren:
kosmos at mayn de

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Thomas O. (kosmos)

>spannungsgesteuert um aber wirklich steile Flanken und wenig Verluste
>bei hohen Frequenzen zu bekommen muss man dort das Gate auch mit etwas
>Strom befeuern.

Aber nicht mit 100mA!!!

MFG
Falk

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