BASCOM-AVR-DOS mit CF-Karte

Gast #157005
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Ich habe das Ding mal mit 'ner echten IDE-Platte anstelle einer
CF-Karte  ausprobiert.
Im Prinzip stellst Du Dir das schon richtig vor, es gibt allerdings die
eine oder andere Einschränkung.
- Dateien können nur im Rootverzeichnis erzeugt werden
- mit einem 8 MHz Mega128 ist auf einer IDE-Festplatte eine
Schreibdatenrate von -wenn's hochkommt- 80 kByte/sec zu erzielen

Wirklich stabil erscheint mir das ganze auch nicht.
Gast #157007
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Bedenke, daß Flashspeichermedien nicht unbegrenzt oft beschrieben werden
können. Jeder Schreibvorgang mit AVR-DOS bewirkt mehrere
Sektorschreibvorgänge auf der Flash-Karte (Datei, Directory und beide
FATs). Übliche CF-Karten halten mehrere hunderttausend Schreibzugriffe
aus - wenn Du im Sekundentakt schreibst, kommst Du immerhin pro Tag auf
über 80000 Schreibzugriffe.
Gast #157008
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Für AVR-DOS gibt es mittlerweile ein Update, welches nun Dateien in
Unterverzeichnissen und FAT32 unterstützt. Weiters kann AVR-DOS so
konfiguriert werden, dass die FAT und Directory-Sektoren nur bei den
Befehlen CLOSE und FLUSH aktualisiert werden. Dies erhöht einerseits
die Schreibgeschwindigkeit und verringert andererseits die
Schreibfrequenz dieser FAT und Directory-Sektoren. Auch wird in den
Datenbereich nur dann geschrieben, wenn ein Sektor (512 Bytes) voll ist
(Ausser nach FLUSH und CLOSE).
AVR-DOS ist somit durchaus für Langzeit-Aufzeichnungen auf Karten mit
FLASH Technologie (CF, MMC, SD) geeignet, wenn man in der Datei
Config_AVR-DOS.Bas die richtigen Parameter setzt. Allerdings sollte
dann mit FLUSH periodisch (je nach Anwendung 10 Min bis 1 Stunde) die
Dateiinformationen auf der Karte aktualisiert werden, um im Falle eines
Programmabsturzes oder Spannungsausfalles nicht allzuviel Daten, welche
im SRAM gehalten werden, zu verlieren.

Informationen zu AVR-DOS gibt es auch auf http://members.aon.at/voegel
Gast #157011
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AVR-DOS benötigt in der minimalen Konfiguration (1 File-Handle und
FAT/Dir Verwaltung in einem Buffer) ca. 1200 Bytes SRAM-Speicher. Dazu
ist natürlich noch der STACK zu berücksichtigen. Bei einem Mega32 mit
2KB SRAM dürfte es da schon eng werden, für die Applikation selbst. Ein
ATMega32 ist grundsätzlich bei einer Applikation mit wenig SRAM Bedarf
möglich, zu empfehlen sind aber 4KB SRAM, was zu einem Mega64 oder
Mega128 führt.

Josef

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