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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Pocket-PC + Festplatte


Autor: Simon Küppers (Gast)
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Die Idee ist, einen sehr großen Massenspeicher an einen Pocket-PC zu
hängen.
Der Pocket-PC (IPAQ3630) hat eine serielle Sschnittstelle, ein USB
Client(bringt nicht weiter) und mit Jacket noch eine Compact Flash
Schnittstelle.
Nun dachte ich, eine Festplatte an den PPC anzuschließen. Einfachste
Variante: USB-Host-CF Karte kaufen, und USB Festplatte nehmen. Kostet
allerdings gut Geld. Wie werden CF Karten genau angesteuert? Lässt sich
da was über Mikrokontroller machen ? IDE->CF ? Ich weiß nur, dass CF
Karten einen TrueIDE Modus können. Aber mein Jacket nicht (glaube ich)
wie sieht der Un-true IDE Modus aus? ;) Über RS232 gibt das wohl nix,
denke ich mal, oder?

Habt ihr noch andere Ideen oder ne Seite zum CF Protokoll? Vielleicht
lässt sich da was auf IDE umstricken ? Danke für eure Antworten im
Vorraus

Autor: Jens123 (Gast)
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Hallo
bei der nutzung einem µCs und einer Festplatt koennte es zu sehr
gerinngen datenuebertragunngen kommen..
RS232 wuerde warscheinlich funktionieren nur braeuchtest du dann
komplette Treiber fuer deinen PDA und die Datenuebertragung ist dann
auch miserabel

wie sieht es denn mit diesen Micro Drives aus, die eine Festplatte
intregiert haben

ich meine mal gelesen zu haben, dass es in CF Form (evtl ein kleines
bisschen groesser) 5 - 7GB Laufwerde gesehen zu haben...

Gruss Jens

Autor: Wirus! (Gast)
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Moin,

passt denn ein Microdrive in Dein Jacket? Die sind CF-Typ II (5mm dick
statt 3mm). Dies wäre die einfachste und schnellste Lösung sowohl vn
Preis wie von der Übertragungsgeschwindigkeit.

Die Größe ist allerdings begrenzt wenn Dein IPAQ nur FAT-16 unterstützt
(dann sind es max. 2GB).

Die CF-Schnittstelle ist eine IDE/ATA-Schnittstelle im Kleinformat,
daher könnte man eine Festplatte theoretisch direkt anschließen.

Leider kennt die CF-Spezifikation neben dem normalen ATA-Modus auch
noch einen speziellen 8-Bit-Modus.

Daher laufen zwar alle CF-Karten mit Adapter an einer
IDE/ATA-Schnittstelle im PC, Eine Festplatte muß aber mit Adapter (habe
noch keinen solchen gefunden) am CF-Port eines Gerätes noch lange nicht
laufen

Grüße, der Wirus!

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Reichen Dir 4 GByte nicht?

In der Größe kosten Microdrives nicht mehr sonderlich viel; es gibt
einen "Klon"-Anbieter namens Magicstor, der die IBM/Hitachi-Preise
unterbietet.
Im Winter hab' ich mir im Mediamarkt für 150 EUR einen Sitecom 4
GByte-USB-Stick angeschafft. Das ist ein kleines Gehäuse mit
USB-CF-Adapter und draufgestecktem 4 GByte Microdrive-Klon von
Magicstor.

Mehr über CF erfährst Du auf www.compactflash.org.

Autor: Olaf (Gast)
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Die einfachste Loesung besteht darin bei deinen Nachbarn fuer 5Euro den
RAsen zu maehen oder die Autos zu waschen und sich dann einen
CF-Hostadapter zu bauen.
Alles andere ist wesentlich mehr arbeit.

Olaf

Autor: Simon Küppers (Gast)
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Hallo,
1. Zum Microdrive: Passt schon in das Jacket, aber ist mir persönlich
zu teuer. Festplatten hab ich hier.

Die Datenrate ist recht anspruchslos. so 500kilobyte/s sollten
reichen.

@Olaf: Wieso denn einen CF Host kaufen? ein CF Host ist doch schon in
meinem Jacket drin. Und wenn ich Wirus richtig verstehe, ist er auch
meiner Meinung: CF Karten können im IDE Modus laufen, aber CF Host
müssen nicht immer den IDE Modus können. Ist der "un-true" ;) IDE
Modus denn so unterschiedlich?. Hm.

Die Sache mit dem seriellen Anschluss ist wegen des Treibers nich
machbar.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Wenn Dir die Stromversorgung der Festplatte egal ist -und das scheint
sie zu sein, sonst würdest Du Alternativen zu Microdrives gar nicht
erst in Betracht ziehen- dann erscheint mir die Verwendung einer
Netzwerkkarte für den PDA und ein angeschlossenes NAS eine sinnvolle
und nutzbare Lösung (NAS ist ein auf Dateiserverdienste reduzierter
Server, sowas gibt es in sehr klein & kompakt und ist auch nicht
sonderlich teuer).

Es ist mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit anzunehmen, daß
der PDA eingesteckte CF-Karten nicht im TrueIDE-Modus anspricht, weil
im CF-Slot des PDAs auch Peripherikarten wie LAN/WLAN-Karten,
GPS-Empfänger oder ähnliches funktionieren.
Der von daher erforderliche Aufwand, um eine IDE-Festplatte eben auch
in den anderen vom CF-Interface unterstützen Betriebsarten anzusteuern
dürfte erheblich über dem der von mir vorgeschlagenen NAS-Lösung
liegen.

Mit einer USB-Host-CF-Karte (wie beispielsweise dieser hier
http://www.ratocsystems.com/english/products/subpa... - 140
USD) und einer Festplatte im USB-Gehäuse ist das ganze natürlich noch
etwas einfacher ...

Ob die Kombination NAS + CF-Netzwerkkarte nun weniger kostet als eine
USB-Host-CF-Karte - das herauszufinden überlasse ich als Übung dem
geneigten Leser.

Autor: Wirus! (Gast)
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Moin,

>Ist der "un-true" ;) IDE Modus denn so unterschiedlich?. Hm.

16Bit (Festplatten) versus 8Bit (CF)

Siehe http://www.beck-ipc.com/ipc/download/pdf.asp?id=66&sp=de

Oben rechts ist der CF-Stecker. Im 8-Bit-Modus werden D8-D15 nicht
benötigt. Leider unterstützen die meisten Fetplatten den 8-Bit-Modus
nicht mehr. Frag mal den IPAQ-Papst Deines vertrauens, ob das Jacket 8-
oder 16-Bit kann

Gruß, der Wirus!

Autor: Simon Küppers (Gast)
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"Frag mal den IPAQ-Papst Deines vertrauens, ob das Jacket 8-
oder 16-Bit kann"
Da gibts nen Problem. Sowas hab ich nich ;)

Ich glaub aber kaum, dass der Rest gleich ist, bei True IDE/CF Modus.
Also einfach nur die Hälfte der Datenleitungen können es ja nich sein,
sonst könnte man ja Festplatte(die 8 bit könnten?) einfach dran
anschließen oder?
Bzw wenn das jacket TrueIDE kann (also bis zu 16Bit Daten) sollte das
auch gehen? Glaub kaum dass das Jacket das kann, wie Rufus schon
erwähnte. Kann ich das nachgucken indem ich das Jacket mal öffne und
die Datenleitungen gegen Masse messe?

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