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Forum: Platinen Kompakter Platinensteckverbinder


Autor: Max G. (l0wside) Benutzerseite
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Hallo zusammen,

bin gerade dabei, ein existierendes Layout von klassischer THT auf SMD 
umzustellen. Die Platzersparnis ist gigantisch, gerade wenn man ein 
DIL24 auf TSSOP24 umstellt. Und dabei habe ich noch gar nicht 
angefangen, BE auf die Lötseite zu verschieben ;-)

Die Schaltung ist als Huckepack-Board konzipiert und hat dazu bisher 
Stiftleisten im 2,54er-Raster (mit der die LP dann auch mechanisch 
befestigt wird, es wird keine Flachbandleitung eingesetzt). Wenn ich das 
Konzept unverändert weiterverwende, ist locker die Hälfte der Platine 
nur Steckverbinder.
Also suche ich einen kompakteren Platinen-Steckverbinder (z.B. 
1,27er-Raster, wegen mechanischer Stabilität lieber THT als SMD). Hat 
jemand einen Tipp?
Pincount ist relativ niedrig (einmal sechs- und einmal zehnpolig), es 
ist nur Kleinspannung und ein paar mA unterwegs.

Ich bin nicht unbedingt auf das beschränkt, was Reichelt liefern kann, 
RS, Farnell, Digikey o.ä. sind auch ok.

Gruß,

Max

Anmerkung: spannenderweise lohnt sich die Umstellung von Induktivitäten 
und Quarzen eigentlich nicht, die Größe ist plusminus die gleiche. Oder 
habe ich da nur eine verschobene Wahrnehmung?

Autor: What? (Gast)
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Hä,

ein HC49 gegen ein Quarz im 5x3mm SMD ist eine Platzersparnis von 
mindestens 50%.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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ich verwende manchmal Micromatch-Stecker zum Stapeln. Ergibt etwa 8mm 
Abstand, was in der Regel ausreicht, sofern da nichts wirklich großes 
drauf ist. TO220 oben und unten liegend berührt sich gerade so nicht.

Zu den Quarzen: Reichelt hat u.a. welche im MQ, MJ und MT-Gehäuse im 
Sortiment. Ne Eagle-lib damit gibt es unter 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Eagle-Bibliotheken

Autor: Ano (Gast)
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Schau doch mal bei Tyco oder Samtec

Autor: Jörg Hermann (dr_coolgood)
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Dass Steckverbinder mittlerweile mehr Platz (und Kosten!!) beanspruchen 
als Bauteile, ist eine schmerzliche Erfahrung die wir alle machen.

Wenn das Huckepack nur an den Steckverbindern hängt, würde ich auf einer 
mechanisch stabilen Lösung bestehen. Durch die langen Wege dauert es 
beim klassischen Pfostenverbinder sehr lange, bis er sich 
herausgerüttelt hat.

Bei Micromatch ist diese Strecke - und damit Reserven - wesentlich 
geringer. Insgesamt halte ich Micromatch für eine gut vermarktete 
Mogelpackung. Der Abstand der jeweils übernächsten Pins ist genauso im 
Raster 2,54 wie beim klassischen Pfostenverbinder - und der hat einen 
wesentlich attraktiveren Preis.

Du musst Dir ausrechenen ab welchen Stückzahlen der verringerte 
Platinenpreis die höheren Kosten für die feineren Steckverbinder deckt. 
Und bedenken, dass die feineren Steckverbinder bei rauhen 
Montagemethoden eher zu Ausschuss führen.

Langer Rede kurzer Sinn: Nach einiger Suche bin ich bei Pfosten im 
2,54er Raster geblieben.

Mit BE auf der Lötseite solltest Du Dich sehr genau nach den 
Herstell-Kosten erkundigen.

Autor: Max G. (l0wside) Benutzerseite
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Hallo Jörg,

danke Dir (auch stellvertretend für alle anderen, die geantwortet 
haben). Bei Micromatch gebe ich Dir recht: die sparen unabhängig vom 
Pincount 1,27mm Länge, das war´s dann aber auch. Ist ein bisschen wie 
Globuli: teuer, aber wirksam nur dann, wenn man daran glaubt.

Ich habe noch bei Tyco recherchiert: da gibt es einige halbwegs passende 
Teile, aber zu kaufen sind die anscheinend nirgends.
Bei Distrelec ist mir nun das hier über den Weg gelaufen: 
https://www.distrelec.de/stift-und-buchsenleisten-... 
- ist sogar einigermaßen bezahlbar. Harwin (einen Klick weiter) sieht 
auch noch erträglich aus.

Ich muss mal schauen, was ich draus mache. Die Aktion ist das Ergebnis 
einer (glücklichen? unglücklichen?) Kreuzung von professionellem Ehrgeiz 
(mit dem Entwurf von derartigem Zeug verdiene ich mein Geld, produziere 
als mein Produkt aber vorwiegend Powerpoint und Spezifikationen) und 
Bastlerinteresse (der es einfach nicht fertigbringt, im Jahr 2011 noch 
gesockelte DILs einzusetzen - 1985 ist schon soooo lange her).

Stückkosten sind deswegen erst mal sekundär. Obwohl, die Kosten für 
Steckverbinder sind sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext 
einfach nur frustrierend.

Wieso gibt es eigentlich bei Tyco so viele japanische Datenblätter? 
Spezifische Lösungen für japanische Kunden oder haben die einen 
japanischen Laden gekauft?

Grüße,

Max

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Tyco ist doch ein Sammelsurium verschiedenster Firmen. Wird wohl eine 
Japanische drunter gewesen sein. (Oder doch eher Chinesische 
Datenblaetter)

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Max.


> Wieso gibt es eigentlich bei Tyco so viele japanische Datenblätter?
> Spezifische Lösungen für japanische Kunden oder haben die einen
> japanischen Laden gekauft?

Die werden erst dann übersetzt, wenn genug Nachfragen aus der westlichen 
Welt kommen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

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