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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wechselspannung 9V/40-80Hz


Autor: Hias (Gast)
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Hallo
Ich möchte mit meinem AVR eine Pumpe ansteuern.
Die Pumpe braucht konstante 9V Wechselspannung.
Die Fördermenge kann man über die Frequenz regeln. Diese kann von 40Hz
bis ca. 80Hz betragen. Die Frequenz sollte man mit dem µC einstellen
können.
Welche Möglichkeiten gibt es eine solche Wechselspannung zu erzeugen?
Gibts da fertige IC's?
Danke im vorraus
Hias

Autor: Hias (Gast)
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weiß da keiner was??
Hias

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

eine Möglichkeit:

die Frequenz als Rechteck per PWM-Ausgang erzeugen, in einem Tiefpaß
höherer Ordnung mit Grenzfrequenz 110 Hz filtern, per Verstärker die
notwendige Leistung bereitstellen, z.B. mit Leistungs-OPV oder
Audio-Endstufe, die es auch als IC gibt.

Gruß

Autor: Thilo Wawrzik (Gast)
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Die Frage ist erstmal wieviel Strom muss Dein
Sinusgenerator liefern? Nehme mal an, es ist nicht
mit 200mA getan, oder?
Die einfachste Lösung ist sicher (A) entweder den Sinus direkt
mit dem uC zu erzeugen (Sinustabelle + PWM + Tiefpass) oder
(B) ein Rechtecksignal zu erzeugen und über Sinusnetzwerk
umzuformen. Bei beiden könntest Du einen Übertrager nachschalten,
der aus uC-Signal (5V) Deine 9V macht. Funktioniert natürlich nur,
wenn Du kaum Strom brauchst.
Sonst musst Du z.B. einen FET ansteuern, der es Dir ermöglicht
ein 9V Rechteck- oder PWM-Signal direkt zu erzeugen. (Da es ja nur um
eine Pumpe geht, muss es wahrscheinlich kein "schöner" Sinus sein,
oder? Vielleicht tut es ja schon ein einfacher Tiefpass hinter
dem Rechteck-Generator!)

Autor: Thilo Wawrzik (Gast)
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Achja.
Ich weiß ja nicht, wie Deine Pumpe aussieht.
Aber vielleicht kannst Du Dir den Tiefpass sparen, weil
die Induktivität der Pumpe als Tiefpass ausreicht.
In diesem Fall könntest Du die Pumpe direkt mit PWM
über FET (oder z.B. PROFET ala BTS409) ansteuern.

Autor: Hias (Gast)
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Hallo!
Die Pumpe braucht maximal 0,5A (bei 74Hz).
Die Induktivität weiß ich leider nicht und kann sie momentan auch ned
messen.
Ich möchte möglichst nahe an einem "schönen" Sinus arbeiten, da ich
vermute, dass sich dies sonst auf die Lautstärke auswirkt.
(Die Pumpe soll für eine Wasserkühlung verwendet werden.)
Also per PWM das Signal ausgeben (in der richtigen Frequenz natürlich)
ist für mich kein Problem. Aber spätestens bei der Sinustabelle
scheitert es. Klar ist, dass ich ohne sie nicht auskomme, da ein
PWM-Signal nicht annähernd sinusförmig ist.
Mir ist aber nicht klar wie ich mit Hilfe einer solchen Tabelle ein
Sinus-Signal erzeuge.Wäre super wenn ihr mir das erklären könntet. ; )
Auch beim Tiefpass stellt sich eine Frage:
Für was brauch ich den? Ich mein der µC erzeugt ja das Signal mit max
80Hz. Entstehen da zusatzlich noch hochfrequente Schwingungen, die
gefiltert werden müssen?
Danach ein Leistungs-OPV und gut is.

Ich weiß ganz schön viel Fragen, aber ich möchte schließlich wissen was
ich da baue. Und gelernt hab ich sowas leider noch nie.

Danke schon mal
Hias

Autor: Thilo Wawrzik (Gast)
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In der Tabelle ist für jeden Zeitpunkt des Sinussignal
der entsprechende Spannungspegel hinterlegt. Ziel ist
es also, mit dem PWM-Signal die Spannungskurve (Sinus)
nachzubilden. Da das PWM-Signal selbst aber keine gleichbleibende
Spannung liefert, sodern genaugenommen ja ein Rechtecksignal ist,
benötigt man einen Tiefpass, um die Spannung zu glätten.
Zusammengefasst läuft es also so:
Erzeuge mittels PWM und nachgeschaltetem Tiefpass ein definierten
Spannungspegel für den Zeitpunkt u1=sin(t1). Anschließend wiederhole
das Prozedere mit einem anderen Puls-Pausen-Verhältnis, die etwas
andere Spannung für den Zeitpunkt t2 zu erzeugen. und so weiter ...
Wenn Du mit dem Sinus durch bist, gehts wieder von vorne los.
(siehe Anhang)

ABER:
Wesentlich einfacher wäre es, das PWM-Signal direkt via Tiefpass
zu "entkanten" und damit ein sinus-ähnliches Signal zu erhalten.
Meiner Meinung nach sollte das für Dich völlig ausreichen.

> Ich möchte möglichst nahe an einem "schönen" Sinus arbeiten ...
Wenn Du wirklich exakt sein willst, kommst Du wohl am stückweise
generiertem Sinus nicht vorbei.

Autor: Freak5 (Gast)
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Ihr kennt doch die HPPS von Innovatek. Es wird gesagt, dass diese aus
den 12V auch keine Sinusspannung erzeugt. Wenn das so stimmt, dann kann
man sich das ganze Glätten sparen, wie es Thilo Wawrzik  schon gesagt
hat, besonders wenn du auch eine Eheim ansteuern möchtest.
Wenn man das so betrachtet, dann könnte man sich die HPPS super mit
einem Atmel verbessern. Wenn man die HPPS nämlich über die Lötbrücken
in der Frequenz umschaltet verkokelt die Elektronik alle vorhandenen
Widerstände!

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