Tach, der Sinn der CKOPT-Fuse bzw. deren Funktion sind mir klar, aber ich frage mich: Was passiert denn, wenn ich CKOPT setze/absetze, wenn der Atmega sein Taktsignal von einem externen Taktgeber (Quarz-Oszillator) bekommt? Im Datenblatt steht dazu lediglich: "By programming the CKOPT Fuse, the user can enable an internal 36 pF capacitor between XTAL1 and GND." Ja Wahnsinn, und wozu ist der C da bzw. was ändert sich dann? Hat CKOPT bei externem Takt überhaupt eine Funktion oder Vorteile?
CKOPT schaltet die Stromaufnahme des Oszillators auf volle Pulle und vollen Spannungshub. Volle Amplitude durch CKOPT setzt die Störempfindlichkeit herab. Im Fall des angeschlossenen Oszillators liegt aber sowieso volle Amplitude an. Den externen Oszillator wird garnicht interessieren, wie der Verstärker des Oszillators eingestellt ist, für ihn ist es nur ein folgender Inverter, der eine unwesentlich veränderte Last darstellt. Bei einigen AVR's werden auch die 36-pF-Kondensatoren dazugeschaltet, die für den Quarz nötig sind (das erspart die externen C's). Die zugeschalteten 36pF dürften für die meisten externen Oszillatoren kein Problem darstellen.
Zu deutsch: Man kann auf den stromsparenden Modus ohne CKOPT fusen, wenn man sowieso einen Oszillator benutzt?
Genau: aktives CKOPT bringt bei externem Oszillator kaum Vorteile, eher bringt es zusätzliche Belastung durch den 36-pF Kondensator.
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