Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik CKOPT-Fuse bei externem Takt


von Matula (Gast)


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Tach,

der Sinn der CKOPT-Fuse bzw. deren Funktion sind mir klar, aber ich 
frage mich: Was passiert denn, wenn ich CKOPT setze/absetze, wenn der 
Atmega sein Taktsignal von einem externen Taktgeber (Quarz-Oszillator) 
bekommt?

Im Datenblatt steht dazu lediglich: "By programming the CKOPT Fuse, the 
user can enable an internal 36 pF capacitor between XTAL1 and GND."

Ja Wahnsinn, und wozu ist der C da bzw. was ändert sich dann? Hat CKOPT 
bei externem Takt überhaupt eine Funktion oder Vorteile?

von Peter R. (pnu)


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CKOPT schaltet die Stromaufnahme des Oszillators auf volle Pulle und 
vollen Spannungshub.
Volle Amplitude durch CKOPT setzt die Störempfindlichkeit herab. Im Fall 
des angeschlossenen Oszillators liegt aber sowieso volle Amplitude an.
Den externen Oszillator wird garnicht interessieren, wie der Verstärker 
des Oszillators eingestellt ist, für ihn ist es nur ein folgender 
Inverter, der eine unwesentlich veränderte Last darstellt.

Bei einigen AVR's werden auch die 36-pF-Kondensatoren dazugeschaltet, 
die für den Quarz nötig sind (das erspart die externen C's).
Die zugeschalteten 36pF dürften für die meisten externen Oszillatoren 
kein Problem darstellen.

von Matula (Gast)


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Zu deutsch: Man kann auf den stromsparenden Modus ohne CKOPT fusen, wenn 
man sowieso einen Oszillator benutzt?

von Peter R. (pnu)


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Genau: aktives CKOPT bringt bei externem Oszillator kaum Vorteile, eher 
bringt es zusätzliche Belastung durch den 36-pF Kondensator.

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