PWM Glättung

Gast #2122332
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Hallo zusammen,
ich habe folgendes Problem.
Ich erzeuge mit einem MSP430 ein PWM Signal an einem Ausgangspin.
Tastgrad ist variabel.
Nun möchte ich die PWM "Spannung" anschließend glätten um sie möglichst 
sauber zu bekommen.
Ist ein RC Tiefpass denn ein geeignetes Mittel?
Und wenn, wie berechne ich diesen optimal?
Kann man soetwas wie eine Restwelligkeit vorgeben und daraus optimal 
dimensionierung.
Ich weiß, dass das Thema schon öfter angesprochen wurde, aber so ganz 
das was ich suche ist mir noch nicht untergekommen.
Bin für jeden Hinweis dankbar!
Vielen Dank schon mal und viele Grüße,
Lars
#2122402
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RC-Glied ist üblich und das richtige Mittel.
Du musst die Stromaufnahme der dahinter liegenden Schaltung klein 
machen, da du an dem R einen Spannungsabfall erzeugst, der lastabhängig 
ist und somit deine Regelung verschlechtert.
Also einen Puffer hintendran.
Je nach maximal zulässiger Restwelligkeit würde ich erst ein L-C Glied 
und dahinter ein R-C Glied verwenden.
Die Glättungswirkung des R-C Gliedes berechnest du aus:
G = 2  PI  f  R  C
wenn für G z.B. 100 rauskommt, dann hast du hinter dem R-C Glied nurnoch 
ein hunderstel der Restwelligkeit. Mach den C nicht zu groß, weil sonst 
eine Veränderung der PWM Spannung nur sehr langsam auf den hinter dem 
RC-Glied liegenden Puffer durchschlägt und deine Spannungsänderunegn 
evtl zu träge werden.

Auf dem AVR STK500 wird die einstellbare Betriebsspannung über PWM und 
einen dahinter liegenden einstellbaren Spannungsregler generiert. Die 
Schaltpläne sind hier im Forum irgendwo gepostet, also kupfer doch dort 
einfach ab.

Remo
Gast #2122415
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Lars schrieb:
> Ist ein RC Tiefpass denn ein geeignetes Mittel?
Das kommt drauf an...
Oft JA

> Und wenn, wie berechne ich diesen optimal?
> Kann man soetwas wie eine Restwelligkeit vorgeben und daraus optimal
> dimensionierung.

Das kommt drauf an, was du mit dem Ausgangsspannung machen möchtest.

- Wieviel Restwelligkeit darf auf dem Ausgangssignal liegen?
- Wie hoch ist die Belastung?
- Wie schnell muß das Ausgangssignal auf Tastverhältnisänderung 
reagieren?

mfg

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