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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 24VDC per Optokoppler an µC


Autor: Guido Grühn (Gast)
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Hallo, habe gerade dieses Forum entdeckt und mich über die regen und
freundlichen Beiträge zu den Artikeln gefreut, dies ist mein
allererster Eintrag in ein Forum überhaupt.

Mein Problem:

Ich möchte beliebige Schaltsignale (< 1kHz) mit einem Optokoppler an
einen µC weiterreichen. Die Schaltsignale haben 24VDC (max. 30VDC) und
sollen "einfach nur" an den Eingang weitergereicht werden.

Ich möchte nicht alles neu erfinden, denn hier gab es für mich schon
jede Menge Anregung, aber ich benötige konkrete Bauteilwerte und eine
möglichst Einfache (Bauteilaufwand) und lange Problemlos (
Dauerbetrieb, Signale können über Monate anstehen)Funktionierende
Schaltung, die im näheren Umkreis (ca.: 1 Meter) einer "Verseuchten"
Umgebung mit Frequenzumrichter und einem 0,75 kW Motor zuverlässig
Funktioniert.

Würde mich jederzeit über jede Antwort freuen und Bedanke mich schon
jetzt für eure Hilfe.

Autor: Jürgen Berger (Gast)
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Hallo Guido,
evtl. so wie im Anhang.
Ggf. den Kondensator für höhere Frequenzen verkleinern

Gruß
Jürgen

Autor: Jörg (Gast)
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@Jürgen

wozu dient die Zener-Diode in der Schaltung?

Gruß Jörg

Autor: MSE (Gast)
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Das täte mich auch interessieren!

Gruß, Michael

Autor: Guido Grühn (Gast)
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Ja, wunderbar !

Die Schaltung passt, nicht zu Aufwendig. Erstmal vielen Dank für die
schnelle Antwort.

Ich denke die Zehnerdiode ist wohl etwas stabiler (Drift) als ein
Widerstand und hält den Spannungsteiler konstanter (?).

Na, ja. Die Lehre als Radio/Fernseh Mensch ist bei mir schon 15 Jahre
her, aber aus'm Bauch raus denk' ich das das hinkommt.

Werde mich als nächstes auf die Schaltung stützen und experimentiern.

Vielen Dank an alle, Guido.

Autor: MSE (Gast)
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Nee, ganz im Gegenteil: Die Zenerdiode nimmt einen Teil der Spannung
auf, wodurch der am Widerstand abfallende Anteil entsprechend kleiner
wird. Je kleiner dieser Teil jedoch ist, desto mehr ist der fließende
Strom von einer Gesamtspannungsänderung abhängig.

ich sehe die Z-Diode eher als ungünstig an und würde einen entsprechend
größeren Gesamtwiderstand bevorzugen.
(Zudem hast Du damit ein Bauteil weniger.)

Gruß, Michael

Autor: Guido Grühn (Gast)
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Hallo Michael,

klingt gut. Eine Spannungsschwankung, wenn sie denn mal auftritt, wird
relativ gering ausfallen (hoffentlich), die genannten 30 V sind das
Absolut oberste Maximum. Alles in allem hängt nachher an einem 24 V
Schaltnetzteil, dessen Ausgangsspannung einstellbar ist.

Vom Gefühl her hätte ich deine Lösung vor meinem Forumeintrag
ausprobieren wollen, aber das schien mir zu einfach.

Besten Dank, Guido.

Autor: MSE (Gast)
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Ach sooooo, du möchtest möglichst viele Bauteile verbauen! Na da kann
man sicher noch einiges machen!  :)

Spass bei Seite: Was ich in solchen Fällen mache, wenn es möglich ist,
dass die Anschlüsse vertauscht werden: Eine Diode antiparallel zur LED
des Optokopplers, da LEDs keine hohe Sperrspannung vertragen.

Gruß, Michael

Autor: Jürgen Berger (Gast)
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Hallo,
wie man sieht, stammt die Eingangsschaltung aus einem größeren Projekt.
Die 24V Signale, von einer Fremdsteuerung, sind hier nicht so sauber,
auch bei "0" liegen immer noch ca 2-3V an. Die Zenerdiode dient in
diesem Fall dazu das der OK dabei noch nicht durchschaltet sondern erst
ab ca. 12V. Wenn deine Signale ok. sind kann man diese natürlich auch
weglassen. Evtl. den Vorwiderstand dann etwas erhöhen. So 10mA LED
Strom ist ein ganz guter Wert.

Gruß
Jürgen

Autor: MSE (Gast)
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Oh ja, das ist allerdings ein guter Grund!

Gruß, Michael

Autor: Bruno (Gast)
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Hallo

Bei www.schuricht.de gibt es einen Optokoppler mit Schmitt-Trigger
Ausgang. Den kannst du mit der uC Spannung einspeisen und brauchst am
Ausgang nur noch einen pull-up Widerstand.

Gruss Bruno

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