Gast
#158279
Hallo zusammen,
vor einiger Zeit habe ich die Quellen für den M16C-Monitor, der das
Debuggen per KD30 erlaubt, von www.m16c.de heruntergeladen (inzwischen
gibt es sie wohl nicht mehr).
Wegen eigener Anpassungen habe ich mich mit den Quellen
auseinandergesetzt und dabei 3 Fehler gefunden, die durchaus Probleme
machen könnten:
- Es wird nur Platz für 4 Breakpoints reserviert
Bei Prozessoren mit mehr (z.B. 30626 mit 8) gibt das Probleme,
wenn man mehr als vier benutzt.
- Bei Prozessoren mit 15k RAM stimmt der Stackpointer im
Monitor nicht.
- Eine Byte-Variable wird als Word benutzt.
Die Auswirkung der letzten beiden Fehler habe ich noch nicht
untersucht.
Die eigenen Änderungen hatten übrigens zwei Ziele:
- Autostart der Anwendung, wenn ein IO-Pin auf high liegt,
das erspart für den 'Bastelanwender' das Flashen der Anwendung
ohne Monitor, ist der Pin auf high, wird der Monitor über-
sprungen und es geht ohne KD30 los.
- Entfernen der Auto-Baudrate-Erkennung
Im KD30 gibt es die Möglichkeit, die Verbindung zum M16C
über einen TCP/IP-Port herzustellen. In meinem Fall ist
das ein XPort Ethernet-zu-Seriell-Wandler. Bei dieser Art
des Verbindungsaufbaus fehlen jedoch die 00-Bytes, die zur
Baudrate-Erkennung verwendet werden.
(Versuche mit einer virtuellen COM-Schnittstelle, die den XPort
ansteuert, sind übrigens gescheitert, der COM-Treiber kam
in der Startphase aus dem Tritt, warum auch immer)
Falls jemand am geänderten Monitor interessiert ist, gebe ich ihn gern
weiter.
Gruß
Jens
