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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik MSP430 als Taktgeber nutzen


Autor: Chris (Gast)
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Hi allerseits,

ich benoetige ein Taktsignal von 20kHz und 40kHz an 2 Ausgangspins des
MSP430.
Kann ich das ohne externes Quarz realisieren???
Dachte da an den watchdog timer oder so.
Wie wuerde denn ein c-code Beispiel aussehen?

merci!

Autor: Kai (Gast)
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Hallo Chris

Die von dir beschriebenen Taktsignale kann man relativ
einfach mit dem PWM-Modus am TimerA oder TimerB generieren.

Ohne externes Quarz wird dein Taktsignal aber sehr ungenau sein,
da die Frequenz vom internen Taktgenerator ziemlich starke
Schwankungen hat. Bis zu 20% sind möglich. Wenn du eine exakte
Frequenz benötigst, kommst du um ein externes Quarz nicht herum.

Viele Grüsse,
Kai

Autor: Chris (Gast)
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Danke Kai, dass mit dem TimerA hab ich auch schon im USERS GUIDE von TI
gelesen, aber ich werd da nicht schlau draus........
Wie soll ich das programieren, dass er mir an irgend nem Pin ca. 20kHz
ausspuckt?????

Hab bisher in C noch keine Hardware Programierung gemacht......

Ich brauch uebrigens keine exakte Frequenz. 20% Abweichung waeren ok.

Autor: SuperGrobi (Gast)
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Benutzt du die Kickstart / IAR Embedded Workbench ?

dort sind jede menge Beispiele dabei... z.B. der angehängte...

mfg
Thomas

Autor: SuperGrobi (Gast)
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durch ändern des CCR0 Wertes kannst du die Taktfrequenz verändern.

In der Interrupt-Routine des Timers also dort bei

P2OUT ^= 0x04;

kannst du auch noch beliebig viele Ausgänge hinzufügen.

Autor: SuperGrobi (Gast)
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oops, schwerer Fehler... sorry, seh gerad, hab die falsche Datei
angehängt... also nicht PWM... sondern diese hier...

au weia.. sorry

Autor: Chris (Gast)
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merci dir, werd das bald mal ausprobieren mit dem File.
Ja, ich benutze Kickstart.
Hoffe dass es dann endlich klappt.

Autor: michael NF (Gast)
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man kann auch einen billigen uhrenquarz (ohne die beiden üblichen
kondensatoren) nehmen, gibts manchmal billig bei ebay...

der msp hat einen netten ACLK ausgang. durch setzen eines einzigen
SEL-bits hast du die 32 khz auf dem entsprechenden port. stromverbrauch
steigt aber möglicherweise an !

aber vielleicht ist 32 khz doch zu weit weh von 20 oder 40 khz...

der interne dco ist eigentlich ganz stabil, temperaturänderungen mag er
nicht so. mit externem r an 2.5 wird er stabiler.

habe lange zeit einen msp so zu einer baudrate von 115200 baud
gebracht, ohne hochfrequenten quarz, ausser einem 32 khz uhrenquarz.
dessen clock habe ich im timer a benutzt um den eigenen dco takt zu
messen, und trimme dann danach den faktor für die serielle
schnittstelle. nach besprühen mit kältespray und vereisen konnte ich
beobachten wie die baudrate zwar leicht weglief aber durch die software
konstant zurückgeschubst wurde. der mitlaufende pc hat brav die daten
lesen können ohne fehler.

Autor: Chris (Gast)
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Hatte das File wie es war in den MSPF169 geladen, nur die include
library hab ich auf msp430x16x.h umgeaendert. Der Chip machte nichts.
Erst nachdem ich das Output DIR geaendert habe und die for schleife
entfernt hatte bekam ich ein signal an pin 5.1.
Das jetzige Program liefert 23Hz an pin 5.1, da ich allerdings 20kHz
brauche fehlt da noch viel. Ich kann doch den offset vomCCR0 nicht auf
ein paar billionen stellen.......
geht das nicht irgendwie einfacher?????
momentan CCR0 += 1000000.
Wenn ich am Anfang der Routine (main) CCR0 = 1 oder wie im Programm
CCR0 = 10000 setze aendert sich gar nichts?????

Autor: SuperGrobi (Gast)
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Du musst den CCR0 im Main und in der Timer-Interrupt Routine kleiner
einstellen...

Autor: Yagan Z. Dongobar (Gast)
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Hallo Chris,

der Offset, den Du auf das CCR0 addierst bestimmt, nach wie vielen
Takten der nächste Interrupt ausgelöst wird. Wenn Du den internen
DCO-Takt (ca. 800kHz) als Timer-Takt benutzt, hast Du ein Zeitraster
von 1,25us. Füt 20kHz Ausgangsfrequenz bei 'manuellem Toggeln' musst
Du dann alle 25us einen Interrupt erzeugen, also CCR0 += 20;
Da die Timer-Register nur 16-Bit breit sind, ist ein Wert von 1 Million
hier nicht sehr sinnvoll.
Falls Du nur eine Ausgangsfrequenz erzeugen willst, gibt es auch einen
'auto-reload modus', bei dem der Timer die Frequenz selbständig ohne
Interrupt erzeugt (siehe Programmbeispiele des Kits).

Ciao, Yagan

Autor: Chris (Gast)
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immer wieder gehts ein Stueckchen weiter.....

dieser code sollte funktionieren (IAR Workbench gibt keinen Fehler
aus), konnte es aber noch nicht Hardwaremaessig testen.
Falls Pin 5.4 high ist solle das Programm ununterbrochen an Pin 5.1
40kHz liefern.
Falls Pin 5.3 high ist sollte Pin 5.1 4kHz liefern.
werde das Morgen gleich mal ausprobieren.

Autor: Chris (Gast)
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Falls ich jedoch die Routine fuer den Timer in die "lighten" bzw.
"darken" Funktion integriere, waere mir lieber, dann kann ichs
uebersichtlicher ins main Programm integrieren, dieses wird naemlich
noch sehr umfangreich, dann gibt IAR Workbench folgenden Fehler
aus....

void lighten(void)
{
#pragma vector=TIMERA0_VECTOR
__interrupt void Timer_A (void)
{                              hier ein fehler: expected a ";"
  P5OUT = BIT1;
}
}      und hier: parsing restarts here after previous syntax error


dasselbe auch bei der "darken" Funktion
wieso akzeptiert das der Compiler nicht?

ich will doch nur, dass wenn ich irgendwo im main Programm lighten();
Angebe an Pin5.1 40kHz anliegen und bei darken(); halt 4kHz........

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