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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Mindestspannung an T1


Autor: Andi (Gast)
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Hi!

Wie hoch muß bei einem AVR (ATMega16) an T1 die Spannung mindestens
sein um als high-Signal erkannt zu werden?
Gilt da auch die 1/3-Regel wie bei einem normalen Input-Pin?
Mir gehts darum Strahlungen eines Oscilators mit 4MHz an T1 zu
mindern.
Das Exper.-Board liegt sehr nah neben einem TV-Kabel und auf ein paar
Kanälen sieht man den Osci als schräges Streifenmuster.
Mittels Kondensator mit 22pF konnte ich es nur ein klein wenig
entschärfen und mir kam die Idee die high-Spannung des Oscilator per
Widerstand zu GND zu senken.

MfG
Andi

Autor: Jörn G. (Gast)
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RTFM!
Auf Seite 291, ganz oben in der Tabelle, die ersten 2 Zeilen in:
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...

jörn

Autor: Jörn G. (Gast)
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0,6 * Vcc

Autor: Andi (Gast)
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Ups, sowas, keine Ahnung wie ich jetzt auf 1/3 VCC kam :-)
Danke für die Info.
Also gilt das mit 0,6 * VCC auf für T1 schätze ich mal.
Noch ne Frage: Wie weit muß nach einem high-Pegel (über 0,6 * VCC) der
Pegel sinken um als low-Level erkannt zu werden?
Max. auf 0,2 * VCC?
Oder anders: Welchen Kondensator nimmt man am besten für einen
Oscilator mit 4MHz an T1 für den Timer1?
Wie berechnet man den?

MfG
Andi

Autor: Andi (Gast)
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Na, wie siehts nun aus?
Gilt das mit den 0,6VCC nun auch für den T1 oder nicht?
Ich meine T1 wenn ich den Timer1 über T1 zählen lasse also T1 wirklich
zum takten hergenommen wird und nicht als I/O-Pin.
Ich frage deswegen nach, weil im Datenblatt des Quarz-Oscilators steht
was von 2,4V als high-Pegel.

MfG
Andi

Autor: Werner Hoch (Gast)
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Ist der Quarzoszillatoreingang XTAL1 identisch mit dem Timer1 Eingang?

Nein!
Im Datenblatt steht:
"0,6*Vcc gilt für alle Pins außer XTAL1"

Autor: Andi (Gast)
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Gut, dann wird die 2,4V im Osci-Datenblatt wohl eine mittlere Spannung
zwischen low (0,4V) und high (4,4V?) sein, kann das sein?
Messen tu ich 2,8V am OSCI-Output mit nen Multimeter.
Wie ist das nun mit einem passenden Dämpfungs-Kondensator?
Wie berechnet man die Kapazität für eine Frequenz?

MfG
Andi

Autor: A.K. (Gast)
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2,4V ist halt die alte TTL Definition von "high". Warum die Hersteller
immer noch auf TTL definieren obwohl heute meist CMOS Pegel nötig sind,
bleibt wohl deren Geheimnis.

Wenn, wonach es hier aussieht, der Oszillator jedoch mit CMOS arbeitet,
dann ist der Pegel kein Problem.

Autor: Andi (Gast)
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Also ist die von mir gemessene Spannung von 2,8V ein Durchschnittswert
zwischen nahezu 5V und schätze mal 0,5V?
Und wie kann ich das nun dämpfen?
Mit welchem Kondensator? Wie berechnen bei 4MHz?
Oder doch mittels Widerstand zu GND, zusätzlich zum 22pF (habe nur noch
nF da), den high-Pegel etwas senken?
Wie glaube ich bereits erwähnt macht der OSCI nicht den Systemtakt
sondern bekommt 5V und taktet extra an T1.
Der AVR läuft mit dem internen PLL auf ca. 15,2MHz.

MfG
Andi

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

wenn da nur 2,4V aus dem µC rauskommen tust du das SIgnal zu stark
belastet, ich habe da immer 5V am µC-Ausgang.

Autor: A.K. (Gast)
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Wenn das Messgerät korrekt den Mittelwert miss - worauf ich nicht wetten
würde - dann sind das Pegel von knapp 0V und knapp 5V und ein etwas
asymmetrischer Takt. Ein Taktverhältnis von exakt 50% garantieren die
nämlich nicht!

Autor: Andi (Gast)
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Ich rede vom Oscillator-Output, 14Pin-Gehäuse, Anschlüsse 1, 7, 8 und
14.
http://www.reichelt.de/inhalt.html?SID=12QLUj-NS4A...
Hoffe, der Link tuts.
Laut Datenblatt sind bei dem 2,4V als high.
Messen tu ich 2,8V am Osci-Output.
Mir gehts im Grunde nur um eine Signal-Dämpfung wegen Therestrischen
Störungen.

MfG
Andi

Autor: A.K. (Gast)
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> Ich rede vom Oscillator-Output

Ich auch.

Das gleiche Datasheet vom Reichelt sagt auch, dass der Takt ein
Tastverhältnis von bis zu 60/40 haben kann. Bei 60 high und 40 low
kommt beispielsweise ein Mittelwert von knapp 3V heraus.

Autor: A.K. (Gast)
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Ach ja: Mit was misst Du? Oszilloscop, d.h. der exakte Wert für high,
oder Multimeter, d.h. der Mittelwert?

Autor: Andi (Gast)
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Multimeter!

MfG
Andi

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