DCF77 dekodieren?

Gast #159047
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Geheimtip: google

Unter dem Suchwort "dcf77 decodieren" bzw. dcf77 dekodieren kommen
ca. 500 Links zum Thema. Welche der dort aufgeführten
Versuchsanordnungen hast du denn schon nachgebaut, und worin besteht
nun genau dein (softwaretechnisches ??? / hardwaretechnisches ???)
Problem?
Gast #159049
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Danke für eure Beiträge.
Also wie schon gesagt habe ich nur die Ferrit Empfangsantenne von
CONRAD. Direkt ans Oszi angeschlossen empfange ich nur sehr schwache
Signale, also am besten mit Transistor verstärken!?
Und kann ich dann die Antenne direkt an einen µC anschließen, denke
nicht. Muss wohl irgendwie decodieren, aber wie?

Thomas
#159052
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Das Signal ist sehr schwach, um es zu empfangen, brauchst du mindestens
einen 4-Kreis Superhet.

Ich hatte mir mal sowas aufgebaut mit einem A244 (DDR AM-Empfänger-IC),
der Oszillator schwingt auf etwa 79,5kHz, die ZF war etwa 2kHz. Ich
hatte einfach 2 Schalenkerne auf die gleiche Frequenz (=ZF)
abgeglichen.

Funktioniert genau so gut, wie die heutigen Platinenkleckse mit 77,5kHz
Quarz dran.

Es geht also auch ohne Quarz, ist eben nur erheblich aufwendiger.


Peter
Gast #952355
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Hat jemand einen guten Beitrag, wie das Ganze zur Dekodierung abläuft??? 
Ich habe einen IC (MAS6180), welcher mir das Signal bereits 
digitalisiert. Leider habe ich noch nicht ganz begriffen, wie die 1. 
Sekunde erkannt wird und wie nachher die Sache umgewandelt wird, damit 
ich dann auch die Werte auf eine Variable ausgeben kann. Danke für eure 
Hilfe
#952369
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Michi wrote:
> Hat jemand einen guten Beitrag, wie das Ganze zur Dekodierung abläuft???

Die erste Sekunde erkennt man am ausbleiben des Signals, was wiederum 
nämlich die 59. Sekunde signalisiert.

Wenn du eine LED am Dekoder anschliesst und das DCF-Signal empfängst, 
wird die LED im Sekundentakt blinken. Dabei unterscheidet die 
Leuchtdauer das übertragene Datum. Ein 100ms langes Signal bedeutet "0", 
ein 200ms langes Signal bedeutet "1". Ein ausbleibendes Signal (LED 
blinkt einmal nicht) markiert die 59.ste Sekunde.
Gast #952445
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>Ich würde glatt weg behaupten, das C in den allermeisten Fällen ohnehin
>die bessere Wahl ist.

nicht schon wieder ...

   , aber wenn man ASM kann kann man auch (in der Regel) nach Suaheli
     portieren!
#952450
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Carsten wrote:
>>Ich würde glatt weg behaupten, das C in den allermeisten Fällen ohnehin
>>die bessere Wahl ist.
>
> nicht schon wieder ...

ja genau...also blassen wir es besser dabei...das ist meine Meinung, die 
ich hier eigentlich auch überhaupt nicht zur Diskussion stellen 
möchte...
#953096
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Also die Therorie ist eigentlich ganz einfach.
Du misst die Phasenlängen einer Periode und wertest diese dann aus. 
Daraus lässt sich die DCF77-Uhrzeit dekodieren.

Meine favorisierter Lösungansatz dabei sieht so aus:

Man initialisiert einen 16Bit-Counter so, daß er Systemtakte zählt, die 
so geteilt sind, daß dieser ungefähr einmal in zwei Sekunden überläuft. 
Den Ausgang des DCF-Dekoders schliesst man am Kontroller an einen 
Portpin an, der so programmiert werden kann, daß er bei jedem 
Phasenwechsel (state-change) einen Interrupt auslöst. Mit dem 
16Bit-Counter bestimmt man dann die Phasenlängen.

Mit einem gewissen Satz an Hirnschmalz, Eindenkungsvermögen und zwei 
Jahre Elekronikerausbildung lässt sich damit bestimmt ein Zeitdekoder 
basteln, der gänzlich vom Hauptprogramm unabhängig in Hintergrund die 
DCF-77 Zeit dekodieren kann.
Gast #953338
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Hab da ein Problem mit der Hardware. Ich hab den DCF77 empfänger von 
Conrad. Jab zu testzwecken an den DCF77 Ausgang einen BC547 gehängt, der 
eine LED Schaltet damit ich das Signal mal sehe. Jedoch blinkt die LED 
nicht im Sekundentakt sondern eher so mit 3-5Hz. Was mach ich da flasch?

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