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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kostenlose Datenübermittlung per GSM


Autor: thomas (Gast)
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GSM Funkmodems lassen sich für unter 10 Euro Komplett realisieren.
(1 Altes Handy plus gebrauchte Prepaid Karte gibs bei Ebay für 1 Euro
und da Datenkabel kostet so 2 Euro. Dazu noch ein Controller und ein
paar weitere Standardkomponenten --> fertig !!!! ). Hab mir gedacht,
billiger kann man nicht per Funk Schaltsignale übertragen.
Andere Funkmodems sind Sauteuer und haben geringe Reichweiten.
Mit der GSM variante hab ich ja fast unbegrenzte reichweite.
Hmmm Telefongebüren waren mir da ein Dorn im Auge, wenn man mal
überlegt, das man pro verbindung so 9 cent zahlt. Will man z.B.
Zuhause Garagentore,Heizungen oder Beleuchtungsanlagen steuern,
so ist man pro Jahr bestimmt bei 60 Euro an Telefonkosten los.

Was haltet Ihr von folgender Idee:
Anklingeln wenn keiner abhebt kostet ja nichts. Man kaufe sich
4 Handys für die Steuerzentrale ( Fernbediening) und je ein Handy
für den jeweiligen Sensor/Aktor. Somit kann man sein System pro
Sensor/aktor mit nur einem Handy erweitern.
Jetzt kommt der Clou:
Von der Fernsteuerung sendet man codiert abwechselnd mit jedem handy
in einer bestimmten Reihenfolge einen Anruf aus und legt sofort auf.
Per ATM Befehl läßt sich ja die Nummer aus der Rufnummerübermittlung
auslesen.  So hat man pro Anruf 2 Bit für die kostenlose übertragung
zur verfügung. Ein anruf Dauert ungefähr 1-2 Sekunden. in 10 Sekunden
lassen sich so bis zu 20 Bit übertragen. Umgekehrt geht es natürlich
auch. Jeder Teilnehmer ruft dann in codierter  Reihenfolge eine der 4
Nummern an. Das ist dann sogar schneller als die Zeitübertragung bei
einer DFC 77 Funkuhr g. Solte also für reine Schaltsignale völlig
ausreichen.

Natürlich kann man so ne Datenstrecke durch mehrere Handys in der
Zentrale an Übertragungsrate aufstocken. Nehmen wir mal an man hat 32
Handys. Dann ließen sich immerhin  5 Bit auf einmal übertragen.
Hat jetzt jede Gegenstelle 32 Handys, dann hat man sogar 32 Bit * 5 Bit
also 160 Baud pro Sekunde. Und dass alles völlig legal, da ich ja
nichts an der GSM-Elektronik manipuliert habe. Die GSM
Geschäftsbedingen sagen ja ,das ich jemanden so oft anrufen darf ,wie
ich will ,auch wenn niemand abhebt g

Autor: Simon Küppers (Gast)
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tolle idee ! :-)

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Wirklich "kostenlos" ist das aber nicht, da eine SIM-Karte
erforderlich ist, die entweder einen Kartenvertrag mit den üblichen
Gebühren oder aber eine zyklisch "aufzuladende" "Prepaid"-Karte ist
(irgendwas in der Größenordnung von 30 EUR/Jahr oder so).

Und die erzielbare Datenrate dürfte mit der von RFC1149* vergleichbar
sein.

Immerhin, wenn die anzurufende Gegenstelle ein ISDN-Anschluss ist,
ließe sich durch Ausnutzung der möglichen MSNs des ISDN-Anschlusses
nocht weitere Informationen übertragen (die Post^h^h^h^hTelekom gibt
einem ohne zusätzliche Kosten bei einem Mehrgeräteanschluss 5 oder 6
weitere MSNs).

Gerüchten zufolge soll in Österreich bereits das "klingeln lassen"
eines Telephonanschlusses den Anrufer etwas kosten; wer weiß, ob nicht
die GSM-Netz-Betreiber irgendwann auch auf diese Idee kommen werden
...

* http://www.faqs.org/rfcs/rfc1149.html

Autor: Jens (Gast)
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was fuer ein glueck..

ich komme von unterwegs mit meinem handy aus ueber ssh auf meinen
server und koennet da alles machen

und das beste ist ich zahle dafuer 0EUR mehr (2MB Traffic im Paket)

Gruss Jens

Autor: dave (Gast)
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Wie Rufus gesagt hat...
Ne Prepaidkarte hat ohne Guthaben nichtmehr allzulange am Leben. Sinds
150Tage oder so, in der Zeit kann man nur angerufen werden, danach isse
Tod, denn so blöd sind die Telekom(und solcher Firmen) Bosse nicht (wenn
man das auch bei Bilanzen oder UMTS-Versteigerung denken könnte).

dave

Autor: thomas (Gast)
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Jens , aber die meisten Anbieter von GPRS haben da so ne ziemlich
beschissene option drinnen. Nämlich  die Datenblöcke sind in
Mindestblöcke von 1-10 KB aufgeteilt. das bedeutet bei SSH ,das man
für JEDEN!! Tastendruck einen solchen Block verschwendet, so hat ,man
schnell die 2 MB überschritten .

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