Feldschwächebetrieb bei permanenterregten Synchronmaschinen

OP #2160689
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Hallo,
ich hoffe, das ist das richtige Forum...
Kann mir bitte jemand den Feldschächebetrieb von Drehfeldmaschinen in 
einfachen Worten erklären? Mir geht es um den Motorbetrieb...

Bis jetzt weiß ich folgendes: Grundsätzlich sind Drehzahl und Spannung 
proportional, für eine höhere Drehzahl brauche ich also neben einer 
höheren Frequenz auch eine höhere Spannung. Wenn der Wechselrichter 
keine höhere Spannung mehr liefern kann, ich aber trotzdem eine höhere 
Drehzahl brauche, muß ich das magnetische Feld der Erregung schwächen, 
der Feldschwächebetrieb beginnt.
Bei fremderregten Synchronmaschinen ist das wahrscheinlich sehr einfach 
über den Erregerstrom möglich. Bei Asynchronmaschinen geht das irgendwie 
automatisch über die Sättigung des Eisens im Rotor, die Feldlinien 
weichen also in den Luftspalt aus, so viel ich weiß...
Aber wie funktioniert das bei permanenterregten Synchronmaschinen (PSM)? 
Da ist der Feldschwächebetrieb irgendwie über komplizierte 
Regelalgorithmen möglich. Aber wie funktioniert er konkret? Hat die PSM 
dafür spezielle Anschlüsse und Windungen im Stator? Oder passt der 
Wechselrichter nur die Phasenlage des Stroms an? Braucht die PSM im 
Feldschwächebetrieb also mehr Blindleistung?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

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