Hallo,
ich benötige einen Dual-Channel Funktionsgenerator und habe dazu noch
ein paar Fragen. Ich habe auch hier schonmal gepostet
http://www.mikrocontroller.net/topic/215855#2150235.
Ich habe hier nochmal eine Tabelle eingefügt, die schon damals drin war.
Hab sie noch etwas ergänzt.
Dort steht in der Zeile bei "Kanäle synchron?" überall ein "Ja", dort
bin ich mir aber gar nicht mehr so sicher, ob das stimmt!
In einigen Datenblättern stand sowas wie "Two independent/dependent
channels". Mit der Angabe der Schrittweite bei der Phasenverschiebung
von 0,01° ging ich davon aus, dass sich die beiden Kanäle problemlos um
solche Winkel gegeneinander verschieben lassen. Und das dependent
interpretierte ich als synchron.
Jetzt hat mir jemand bei einem Telefonat zum Tabor-Funktionsgenerator
verraten, dass genau diese Angabe (independent/dependent) ein Nachteil
für meine Anforderung sein kann, da dies ein Hinweis ist, dass die
beiden Ausgangskanäle auf unterschiedlichen clocks laufen. Beim
Tabor-Gerät WW5062 laufen die beiden Kanäle nur über einen Clock,
wodurch sich zwar auf beiden Kanälen keine unterschiedlichen Frequenzen
einstellen lassen, dafür sind sie aber auf jeden Fall synchron
zueinander.
Meine Frage:
Muss man bei zweikanaligen Geräten mit zwei Clocks immer erst beide
Channels auf dem Oszilloskop synchronisieren, auch bei der
Arbiträrfunktion?
Dass die Kanäle synchron sind, ist mit die wichtigste Anforderung, da
eine Leistung simuliert werden soll und Kanal 1 den Spannungszweig und
Kanal 2 den Stromzweig speisen soll. Cos(phi) soll dabei exakt auf 0
eingestellt werden können, daher eine möglichst gute Phasenauflösung
(0,01°) und synchrone Kanäle.